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Flachdach-Regeneration nach PV-Montage – ohne Rückbau, mit maximaler Dichtheit

Flachdach-Regeneration nach PV-Montage – ohne Rückbau, mit maximaler Dichtheit

Flachdachregeneration

Flachdachregeneration

Wenn die Anlage schon liegt und das Dach darunter am Ende ist

Photovoltaik wird auf Flachdächern häufig montiert, ohne dass vorher jemand den Zustand der Abdichtung geprüft hat. Ein paar Jahre später zeigt sich das Ergebnis: Die Anlage produziert einwandfrei, aber die Dachhaut darunter ist spröde, an den Anschlüssen offen oder bereits undicht. Ein Rückbau der Module wäre die teuerste Antwort darauf, mit Demontage, Lagerung, Wiedermontage, Prüfung und Ertragsausfall. Deshalb arbeiten wir unter der bestehenden Anlage, nicht gegen sie.


Zwischen und unter den Modulreihen arbeiten statt abzubauen

Wir beginnen mit den freien Gassen zwischen den Reihen und den Randbereichen, reinigen dort gründlich und beschichten Feld für Feld. Unter aufgeständerten Modulen arbeiten wir uns von beiden Seiten vor, solange die Höhe unter dem Rahmen das zulässt. Nur wo die Belegung zu dicht ist, hebt der Anlagenbauer eine Reihe abschnittsweise an, wir schließen den freigelegten Streifen am selben Tag, und die Module gehen unmittelbar zurück. Der Aufwand bleibt damit auf wenige Reihen begrenzt.


Fußpunkte, Ballastierung und Kabeltrassen dauerhaft dicht einbinden

Genau hier entstehen die meisten Schäden. Durchdringende Befestigungen wurden oft nur mit Manschetten und Dichtmasse gesichert, Ballastwannen scheuern auf der alten Bahn, Kabeltrassen liegen auf Betonplatten, die sich mit der Zeit in den Untergrund arbeiten. Wir legen diese Punkte frei, arbeiten sie mit Vlieseinlage aus und binden sie flächenbündig in die neue Schicht ein. Unter Auflagern setzen wir zusätzliche Schutzlagen, damit mechanische Belastung nicht wieder zur Schwachstelle wird.


Kalte Ausführung ohne Flamme neben Modulen und Kabeln

In der Nähe einer stromführenden Anlage kommt für uns keine Verarbeitung mit Brenner infrage. Wir tragen faserarmierten Flüssigkunststoff kalt und vollflächig auf den vorbereiteten Untergrund auf. Die Schicht härtet ohne Naht aus und verbindet sich fest mit dem Bestand, auch in schmalen Streifen und in den Zwischenräumen unter der Aufständerung, wo eine Bahn geschnitten und gestückelt werden müsste. Es entsteht kein Funkenflug, keine Hitzeeinwirkung und keine Belastung für Module oder Verkabelung.


Abstimmung mit Betreiber und Anlagenbauer vor dem ersten Arbeitstag

An elektrischen Bauteilen arbeiten wir nicht. Was angehoben, gelöst oder wieder befestigt werden muss, übernimmt der Anlagenbauer oder Ihr Elektrofachbetrieb, und wir stimmen die Reihenfolge so ab, dass beide Seiten ohne Wartezeit arbeiten können. Vorher klären wir Zugang, Absturzsicherung, Lagerfläche und die Frage, ob und wann Anlagenteile spannungsfrei geschaltet werden. Dieser Ablauf steht schriftlich fest, bevor die erste Reihe angefasst wird.


Ein Dach, das die Laufzeit der Anlage übersteht

Eine Photovoltaikanlage läuft über Jahrzehnte, und in dieser Zeit sollte niemand wegen der Abdichtung darunter Module bewegen müssen. Genau darauf legen wir die Ausführung aus: eine nahtlose Ebene mit erhöhter Schichtstärke in den beanspruchten Bereichen, neu gesetzte Einläufe und Anschlüsse, die auch unter der Anlage zugänglich bleiben. Kommt später eine Erweiterung oder eine zusätzliche Befestigung dazu, binden wir diese Durchdringung an, ohne die Fläche öffnen zu müssen.


Kontakt

Wenn unter Ihrer Anlage Wasser eintritt, die Abdichtung sichtbar gealtert ist oder Sie vor einer Erweiterung Klarheit über den Zustand des Dachs brauchen, sehen wir uns die Fläche an. Nennen Sie uns Dachgröße, Art der Aufständerung und ob die Anlage durchdringend befestigt oder ballastiert ist. Wir vereinbaren eine Begehung, prüfen die Zugänglichkeit unter den Reihen und legen Ihnen ein Angebot mit klaren Positionen vor.


Telefon: 0911 / 54 02 60 77

E-Mail: info@hbsbau.com

FAQ


Muss die Anlage abgeschaltet werden und entsteht dadurch Ertragsausfall?

In den meisten Fällen genügt eine abschnittsweise Freischaltung der Reihen, an denen gerade gearbeitet wird, und das auch nur dann, wenn Module angehoben werden müssen. Der überwiegende Teil der Fläche lässt sich bearbeiten, während die Anlage in Betrieb bleibt. Der Ausfall beschränkt sich damit auf einzelne Strings über wenige Stunden statt auf die gesamte Anlage über Wochen, wie es bei einer vollständigen Demontage der Fall wäre. Den Ablauf stimmen wir mit dem Betreiber ab.


Was passiert bei ballastierten Anlagen mit Kies oder Betonplatten?

Ballast muss dort weg, wo beschichtet wird, und kommt anschließend zurück. Wir arbeiten deshalb reihenweise und lagern die Auflast direkt neben dem jeweiligen Feld zwischen, statt die gesamte Fläche zu räumen. Dabei achten wir auf die zulässige Lastverteilung. Beschädigte Schutzlagen unter den Wannen ersetzen wir, weil genau dort die alte Abdichtung häufig durchgescheuert ist. Nach dem Aushärten wird der Ballast lagegerecht wieder aufgebracht, ohne die neue Schicht zu beschädigen.


Wer trägt die Verantwortung, wenn Module angehoben werden?

Die Arbeiten an der Anlage selbst führt der Anlagenbauer oder ein Elektrofachbetrieb aus, und dort liegt auch die Verantwortung für Demontage, Wiedermontage und die anschließende Prüfung. Wir stellen die Abdichtung her und binden alle Fußpunkte dicht ein. Diese Aufgabenteilung halten wir vor Beginn schriftlich fest, damit später keine Unklarheit entsteht. Wo der Betreiber keinen eigenen Partner hat, stimmen wir uns mit einem Fachbetrieb vor Ort ab und takten die Abläufe aufeinander.

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