Flachdächer in Potsdam sanieren, bevor die zweite Abdichtungsgeneration versagt
In den Wohngebieten Am Stern, in Drewitz, in der Waldstadt und am Schlaatz stehen große Zeilen und Punkthäuser mit flachem Dach. Viele davon wurden nach der Wende einmal überarbeitet, und diese Aufbauten sind heute selbst dreißig Jahre alt. Dazu kommen Gewerbebauten in Babelsberg und Golm sowie flache Anbauten und Garagenhöfe in den älteren Vierteln. Wir erneuern diese Dächer, tauschen durchfeuchtete Dämmung aus und stellen Anschlüsse her, die dem heutigen Stand entsprechen.
Belüftete Kaltdächer bewerten und auf einen tragfähigen Aufbau umstellen
Die Dächer der Plattenbauweise sind meist als belüftete Konstruktion ausgeführt, mit Dachplatten über einem Luftraum. Funktioniert die Durchlüftung nicht mehr, weil Öffnungen zugesetzt oder bei früheren Arbeiten verschlossen wurden, sammelt sich Feuchte unbemerkt im Hohlraum. Wir prüfen zunächst, ob sich die Belüftung wieder herstellen lässt. Häufig ist es fachlich sinnvoller, den Aufbau zu räumen und ein Warmdach mit Gefälledämmung und durchgehender Abdichtung herzustellen, weil dieser Aufbau weniger Fehlerquellen mitbringt.
Abdichtung für die großen Temperaturunterschiede im Brandenburger Klima
Über den sandigen Böden rund um Potsdam heizen sich Dachflächen im Sommer stark auf, während die Winter hier deutlich strenger ausfallen als im Westen Deutschlands. Zwischen Julimittag und Januarnacht liegen leicht siebzig Grad Unterschied, und diese Spanne arbeitet an jeder Naht und jedem Anschluss. Wir verschweißen Bahnen mit ausreichender Überlappung, verwenden Materialien mit hoher Kälteflexibilität und führen Anschlüsse so aus, dass Bewegungen aufgenommen werden, statt sich an einer starren Kante festzufressen.
Innenliegende Abläufe, Attika und Windsog über der Havelniederung
Die typischen Innenabläufe der Wohnbauten sitzen tief in der Konstruktion und lassen sich nur mit passenden Aufstockelementen dicht anschließen. Wir erneuern sie samt Klemmflansch und Laubfang und ergänzen Notüberläufe, wo bisher keine vorhanden sind. Über der offenen Havel- und Nuthelandschaft greift der Wind ungebremst an Attika und Dachrand an, weshalb wir Randzonen dichter befestigen und Abdeckungen mechanisch sichern. Alte Betonabdeckungen ersetzen wir bei Bedarf durch Blechprofile mit sauberer Wasserführung.
Ortstermin, transparentes Angebot und Bauablauf am bewohnten Haus
Wir nehmen die Fläche selbst auf, öffnen den Aufbau an mehreren Stellen und dokumentieren, was wir vorfinden. Verwaltungen und Genossenschaften erhalten von uns ein Angebot mit getrennten Positionen für Rückbau, Entsorgung, Dämmung, Abdichtung und Klempnerarbeiten, das sich Wohneinheiten zuordnen lässt. Bei bewohnten Häusern kündigen wir Abschnitte rechtzeitig an, sichern Zugänge und Balkone ab und halten Materialtransport sowie Lärmzeiten kurz. Jeder Abschnitt wird am selben Tag wieder wasserdicht geschlossen.
Kurze Anfahrt im Potsdamer Umland und dauerhaft geschützte Bausubstanz
Ein undichtes Dach kostet zuerst Wärme und dann Substanz. Feuchte Dämmung dämmt nicht mehr, Deckenplatten nehmen Wasser auf, und in den oberen Geschossen entstehen Schäden, deren Beseitigung ein Vielfaches der Abdichtung kostet. Eine sauber ausgeführte Sanierung hält vierzig Jahre und länger, wenn Abläufe frei bleiben. Wir arbeiten in Babelsberg, Bornstedt, Bornim, Golm und Drewitz ebenso wie in Werder, Teltow, Kleinmachnow, Stahnsdorf, Michendorf und im Südwesten Berlins.
Kontakt
Wenn im Obergeschoss Feuchteränder auftauchen, sich auf der Fläche Pfützen halten oder die letzte Sanierung ihre dreißig Jahre hinter sich hat, sollten Sie den Aufbau prüfen lassen. Rufen Sie uns an, wir kommen zu Ihrem Objekt in Potsdam, öffnen das Dach an geeigneter Stelle und legen Ihnen dar, was instand gesetzt werden kann und wo ein neuer Aufbau die bessere Entscheidung ist.
Telefon: 0911 / 54 02 60 77
E-Mail: info@hbsbau.com
FAQ
Sollen wir ein belüftetes Kaltdach erhalten oder auf ein Warmdach umstellen?
Das hängt vom Zustand ab. Ist der Luftraum trocken, sind die Öffnungen frei und die Dachplatten in Ordnung, kann die Konstruktion bleiben und bekommt lediglich eine neue Abdichtung. Zeigen sich dagegen Feuchte im Hohlraum, verstopfte Lüftungswege oder Korrosion, empfehlen wir den Umbau zum Warmdach. Der Aufwand ist höher, dafür entfällt eine Schwachstelle, die sich im Betrieb nicht kontrollieren lässt. Wir entscheiden das nach der Öffnung des Aufbaus, nicht vorher am Schreibtisch.
Was passiert, wenn im alten Aufbau teerhaltige Dachbahnen liegen?
Bei Gebäuden aus der Zeit vor 1990 finden wir immer wieder Bahnen mit teerhaltigen Bestandteilen. Solches Material darf nicht in den Bauschutt, sondern muss getrennt erfasst und als belasteter Abfall entsorgt werden. Wir nehmen bei Verdacht vorab eine Probe, lassen sie untersuchen und weisen die Entsorgung im Angebot gesondert aus, damit Sie keine Überraschung bekommen. Beim Rückbau arbeiten wir mit staubarmen Verfahren und dokumentieren die Entsorgung mit Nachweisen.
Wie gehen wir mit Antennen, Blitzschutz und Technik auf dem Dach um?
Auf Potsdamer Wohnbauten sitzen häufig Satellitenanlagen, Blitzschutzableitungen, Lüfterhauben und Aufzugsüberfahrten. Diese Teile bauen wir kontrolliert ab oder setzen sie auf angepasste Aufständerungen, statt die neue Abdichtung um alte Befestigungen herum zu flicken. Der Blitzschutz wird nach Abschluss wieder angeschlossen und geprüft. Jede Durchdringung erhält ein Formteil mit ausreichender Anschlusshöhe, damit später kein Wasser an Kabeln oder Stützen entlang in den Aufbau läuft.








