
Kellersanierung Ingolstadt
Kellerabdichtung in Ingolstadt, wenn die Bauwerksabdichtung von Anfang an fehlte
Nicht jeder feuchte Keller ist ein Altbauproblem. Auch bei Gebäuden aus den letzten Jahrzehnten fehlt oft eine funktionierende Abdichtung, weil an der falschen Stelle gespart oder unsauber angeschlossen wurde. In Ingolstadt sehen wir das regelmäßig an Wohnhäusern der Wachstumsjahre. Wir klären, ob die Abdichtung fehlt, beschädigt ist oder nie den anstehenden Wasserverhältnissen entsprach, und leiten daraus die Maßnahme ab.
Die Wasserbelastung richtig einordnen
Ein Keller in bindigem Boden mit Stauwasser braucht einen anderen Aufbau als einer in durchlässigem Kies mit Sickerwasser, und drückendes Grundwasser wieder einen anderen. Wird die Belastungsklasse falsch eingeschätzt, hält keine Abdichtung. Wir sehen uns die Umgebung an, prüfen Geländeverlauf, Oberflächenwasser und vorhandene Dränung und stimmen den Aufbau darauf ab, statt pauschal das gängigste Verfahren anzubieten.
Fehlerstellen an Anschlüssen und Durchdringungen finden
Selbst bei vorhandener Abdichtung kommt Wasser fast immer an denselben Punkten herein: am Übergang zwischen Bodenplatte und Wand, an Rohrdurchführungen für Wasser, Abwasser und Strom, an Lichtschächten und an Arbeitsfugen im Beton. Wir suchen diese Stellen gezielt, statt großflächig zu arbeiten. Häufig genügt eine örtlich begrenzte Instandsetzung mit Injektion, wenn die Fläche selbst intakt ist.
Von außen abdichten, wo es der Zugang erlaubt
Wo sich die Wand freilegen lässt, ist die Abdichtung von außen technisch die beste Lösung, weil Wasser abgehalten wird, bevor es das Mauerwerk erreicht. Wir legen ab, reinigen, gleichen den Untergrund aus und bauen die Abdichtung mit Schutzlage und bei Bedarf mit Dränung auf. Anschließend wird der Aushub fachgerecht wieder verfüllt, damit sich der Boden nicht setzt und die Schutzschicht nicht beschädigt wird.
Von innen arbeiten, wenn nicht aufgegraben werden kann
Bei Grenzbebauung, Zufahrten oder befestigten Flächen scheidet der Aushub aus. Dann arbeiten wir mit Innenabdichtung oder mit Schleierinjektion, bei der ein Dichtstoff durch die Wand hindurch in das angrenzende Erdreich eingebracht wird und dort eine Sperrschicht bildet. Kombiniert mit einer nachträglichen Horizontalsperre lässt sich damit auch ohne Bagger ein dauerhaft trockener Raum herstellen.
Was die Sanierung kostet und wovon es abhängt
Eine Kellersanierung beginnt bei circa 120 Euro pro laufendem Meter. Wo ein Objekt landet, entscheiden Verfahren, Zugänglichkeit der Außenwand, Mauerstärke und die Frage, ob Putzflächen und Bodenaufbau miterneuert werden. Eine Innenabdichtung mit Injektion liegt niedriger als eine Freilegung mit Aushub. Nach der Besichtigung erhalten Sie ein Angebot mit einzeln aufgeführten Positionen statt einer Pauschale.
Kontakt
Wenn bei Ihnen in Ingolstadt Wasser in den Keller kommt, obwohl das Haus gar nicht alt ist, sehen wir uns die Situation an. Wir messen die Durchfeuchtung, prüfen die Lage außen und sagen Ihnen, ob eine örtliche Instandsetzung genügt oder ob die Abdichtung insgesamt erneuert werden muss.
Telefon: 0911 / 54 02 60 77
E-Mail: info@hbsbau.com
FAQ
Kann ein Keller undicht sein, obwohl das Haus neu ist?
Ja, und das ist häufiger als gedacht. Fehler entstehen bei der Ausführung, etwa durch beschädigte Abdichtungsbahnen beim Verfüllen, unsauber angeschlossene Rohrdurchführungen oder eine Dränung, die nie richtig funktioniert hat. Auch eine falsch eingeschätzte Wasserbelastung führt dazu, dass ein an sich korrekter Aufbau der tatsächlichen Situation nicht standhält. Das Baujahr sagt darüber wenig aus.
Muss die Dränung immer erneuert werden?
Nein. Ist sie vorhanden, richtig verlegt und funktionsfähig, bleibt sie. Wir prüfen, ob sie Wasser tatsächlich abführt oder ob sie zugesetzt, gebrochen oder ohne Gefälle verlegt ist. Eine defekte Dränung kann die Lage sogar verschlechtern, weil sie Wasser sammelt und an der Wand stehen lässt. Ob eine Erneuerung sinnvoll ist, sagen wir nach der Freilegung, nicht vorher auf Verdacht.
Wie lange dauert die Austrocknung nach der Abdichtung?
Die Bauarbeiten dauern meist ein bis zwei Wochen, die Austrocknung deutlich länger. Als Faustwert rechnet man mit etwa einem Zentimeter Wandstärke pro Monat. Das ist kein Mangel, sondern Physik, und der aufgebrachte Sanierputz ist genau dafür ausgelegt. Er nimmt die gelösten Salze auf und lässt Restfeuchte kontrolliert abgeben, sodass die Oberfläche in dieser Zeit nicht leidet.
