
Parkdeck & Tiefgaragensanierung Feuchtwangen
Tiefgaragen und Parkdecks in Feuchtwangen instand setzen, bevor die Bewehrung leidet
Unter den Wohnanlagen im Stadtgebiet liegen Tiefgaragen aus den siebziger und achtziger Jahren, an den Betrieben und Gastbetrieben nahe der Autobahn stehen offene Parkdecks, und dazu kommen Hofflächen über beheizten Räumen. Wir setzen diese Bauteile instand, vom Betonabtrag bis zur befahrbaren Beschichtung. Der Reiz solcher Flächen ist trügerisch, denn sie sehen lange brauchbar aus, während unter der Oberfläche längst Chlorid an der Bewehrung arbeitet.
Tausalz von der Autobahn als Hauptursache der Schäden
Feuchtwangen liegt am Kreuz zweier Autobahnen, und im Winter bringt jedes Fahrzeug Salzlösung von der Fahrbahn mit in die Garage. Dort tropft sie ab, sammelt sich in Fahrspuren und Senken und zieht über Risse und Fugen in den Beton. Ist die Betondeckung knapp, beginnt die Bewehrung zu rosten und sprengt die Oberfläche von innen ab. Wir bestimmen deshalb vor jeder Maßnahme das Chloridprofil, prüfen die Karbonatisierungstiefe und messen die tatsächliche Betondeckung.
Schadhaften Beton abtragen und die Bewehrung dauerhaft schützen
Reparaturen an der Oberfläche halten nur, wenn darunter kein Rost mehr arbeitet. Wir tragen den geschädigten Beton bis hinter die Bewehrung ab, legen die Stäbe rundum frei und entrosten sie fachgerecht. Danach folgen Korrosionsschutz, Haftbrücke und eine Reprofilierung mit Mörtel, der zum vorhandenen Beton passt. Wo die Deckung von vornherein zu gering war, bauen wir sie mit auf. Erst wenn dieser Untergrund steht, ist eine Beschichtung überhaupt sinnvoll.
Befahrbare Beschichtung mit Rissüberbrückung für Rampe und Fahrgasse
Ein Parkdeck bewegt sich, und jede starre Schicht reißt irgendwann mit. Auf befahrenen Flächen bauen wir deshalb rissüberbrückende Systeme auf, die Bewegungen aufnehmen und Wasser samt Salz von der Konstruktion fernhalten. Rampen erhalten eine kräftigere Abstreuung, damit sie bei Nässe griffig bleiben, Sockel und Aufkantungen ziehen wir sauber hoch, und Fugen sowie Anschlüsse an Stützen arbeiten wir gesondert an. Entwässerungsrinnen setzen wir so, dass Wasser nicht in der Fläche stehen bleibt.
Ortstermin, Bestandsaufnahme und Bauabschnitte bei laufender Nutzung
Wir sehen uns die Garage vor Ort an, klopfen Hohlstellen ab, entnehmen Proben und legen den Schadensumfang zahlenmäßig fest. Daraus entsteht ein Angebot mit getrennten Positionen für Abtrag, Bewehrungsarbeiten, Reprofilierung, Beschichtung und Fugen. Danach teilen wir die Fläche so, dass immer ein Teil der Stellplätze nutzbar bleibt. Sperrzeiten, Umparken und Zufahrt stimmen wir mit Verwaltung oder Eigentümergemeinschaft ab, Absaugung und Belüftung gehören bei uns zum Standard.
Kurze Anfahrt aus dem Landkreis Ansbach und ein Bauteil, das seinen Wert behält
Von unserem Standort bei Bechhofen sind wir in wenigen Minuten in Feuchtwangen, was Ortstermine, Zwischenkontrollen und Nacharbeiten unkompliziert macht. Wirtschaftlich zählt vor allem der Zeitpunkt. Solange nur die Oberfläche betroffen ist, bleibt die Maßnahme überschaubar. Ist die Bewehrung erst großflächig korrodiert, geht es um Tragfähigkeit und damit um ein Vielfaches. Wir arbeiten ebenso in Dinkelsbühl, Schnelldorf, Herrieden, Ansbach, Rothenburg und Crailsheim.
Kontakt
Wenn sich in Ihrer Tiefgarage Beton löst, an der Decke Rostfahnen auftreten oder die Beschichtung in den Fahrspuren durchgescheuert ist, lohnt eine fachliche Beurteilung. Rufen Sie uns an, wir kommen nach Feuchtwangen, prüfen den Zustand mit Messungen statt mit Schätzungen und legen Ihnen dar, welcher Umfang wirklich nötig ist und was er kostet.
Telefon: 0911 / 54 02 60 77
E-Mail: info@hbsbau.com
FAQ
Wie lange bleiben einzelne Stellplätze während der Arbeiten gesperrt?
Das hängt vom Umfang ab, liegt bei reiner Beschichtung aber meist bei wenigen Tagen je Abschnitt, weil Grundierung und Deckschichten Aushärtezeiten brauchen. Kommt Betonabtrag dazu, wird es länger. Wir planen deshalb in klar abgegrenzten Feldern, kennzeichnen sie vorab und geben jedem Nutzer einen festen Termin, ab wann er umparken muss und wann sein Platz wieder frei ist. So bleibt die Garage über die gesamte Bauzeit hinweg zu großen Teilen nutzbar.
Reicht eine neue Beschichtung, oder muss der Beton mit saniert werden?
Das entscheidet die Prüfung, nicht der Augenschein. Sitzt der Schaden nur in der Verschleißschicht und ist der Beton darunter fest, chloridarm und ausreichend gedeckt, genügt der Neuaufbau der Beschichtung. Finden wir dagegen Hohlstellen, hohe Chloridwerte in Bewehrungstiefe oder bereits korrodierte Stäbe, hilft keine Schicht darüber. Sie würde die Schadstelle nur verdecken, während der Rost weiterarbeitet und die Fläche nach kurzer Zeit erneut aufplatzt.
Was passiert, wenn die Sanierung noch einige Jahre aufgeschoben wird?
Der Schaden wächst nicht linear, sondern beschleunigt sich. Jeder Winter bringt neues Salz ein, jede Rostschicht sprengt zusätzlichen Beton ab, und mit jedem Quadratmeter, der aufplatzt, steigt der Abtragsaufwand deutlich. Irgendwann geht es nicht mehr um Instandsetzung, sondern um Verstärkung tragender Bauteile mit Statiker, Abstützung und langer Sperrzeit. Wer früh handelt, zahlt für Oberfläche und Detail. Wer wartet, zahlt für Tragwerk und Ausfall.






