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Flachdachsanierung mit Flüssigkunststoff: So bringen wir alte Dächer dauerhaft dicht

  • 29. Mai
  • 3 Min. Lesezeit

Warum undichte Flachdächer schnelles Handeln verlangen

Wenn Wasser erst einmal unter die Abdichtung kriecht, frisst es sich oft jahrelang unbemerkt durch den Aufbau. Wir sehen bei aufgerissenen Bitumenbahnen, durchnässter Dämmung und feuchten Estrichen immer wieder dasselbe Muster. Erst zeigt sich ein kleiner Fleck an der Decke, dann ist die Dämmwirkung weg und die Substanz leidet. Genau deshalb prüfen wir früh, ob sich ein Dach noch regenerieren lässt oder ob bereits Folgeschäden im Spiel sind. Je eher wir ran dürfen, desto günstiger und schonender bekommen wir die Fläche wieder dicht.


Was wir bei der Zustandsprüfung wirklich kontrollieren

Bevor wir einen Eimer Material öffnen, gehen wir das Dach Quadratmeter für Quadratmeter ab. Wir kontrollieren Nähte, Anschlüsse an Attika und Aufbauten, Einläufe, Blechkanten und die Haftung der vorhandenen Schicht. Mit Feuchtemessungen finden wir heraus, ob unter der alten Abdichtung bereits Wasser sitzt. Dieser Befund entscheidet alles. Trockene, tragfähige Untergründe lassen sich hervorragend mit Flüssigkunststoff überarbeiten. Sitzt dagegen Nässe im Aufbau, sprechen wir das offen an, weil ein Überstreichen die Feuchte sonst nur einschließen würde.




So funktioniert die Regeneration mit Flüssigkunststoff

Flüssigkunststoff ist im Grunde eine flüssig aufgetragene Abdichtung, die mit einer Vliesarmierung zu einer geschlossenen, nahtlosen Haut aushärtet. Wir reinigen den Untergrund gründlich, tragen einen passenden Primer auf und arbeiten das Vlies vollflächig in das Harz ein. Anschließend folgt die Deckschicht. Das Besondere daran ist die Nahtlosigkeit. Es gibt keine verklebten Stöße und keine Schweißnähte, die sich später öffnen können. Die Schicht verbindet sich kraftschlüssig mit dem Untergrund und legt sich wie eine durchgehende Membran über die gesamte Fläche.


Warum gerade Details und Anschlüsse über Erfolg entscheiden

Die meisten Flachdächer werden nicht in der Fläche undicht, sondern an den Rändern. Attikaabschlüsse, Rohrdurchführungen, Lichtkuppeln und Gullys sind die Schwachstellen, an denen Bitumenbahnen reißen und Bleche korrodieren. Hier spielt Flüssigkunststoff seine Stärke voll aus, weil er sich um jede Kante und jedes Rohr formen lässt, ohne Falten oder offene Stellen. Wir verstärken diese Übergänge zusätzlich und ziehen die Abdichtung sauber hoch. So entsteht ein geschlossenes System, bei dem das Wasser nirgends einen Hintereingang findet.


Was Sie an Lebensdauer und laufenden Kosten gewinnen

Eine fachgerecht regenerierte Fläche schützt nicht nur vor der nächsten Pfütze, sie hält über viele Jahre dicht und schont die darunterliegende Dämmung. Eine trockene Dämmung dämmt, eine nasse heizt nach draußen. Wer rechtzeitig saniert statt das Dach komplett abzureißen, spart außerdem Entsorgung, Materialberge und Bauzeit. Die Investition in die Abdichtung amortisiert sich oft schon dadurch, dass Folgeschäden an Decke, Putz und Bausubstanz gar nicht erst entstehen. Wir legen den Aufbau so an, dass er Hitze, Frost und UV-Belastung über lange Zeit standhält.


Wie ein typischer Sanierungsablauf bei uns aussieht

Wir beginnen mit der Begehung und dem Befund, danach reinigen und trocknen wir die Fläche und setzen schadhafte Stellen instand. Es folgen Primer, Armierung und Deckschicht in der richtigen Reihenfolge und unter Beachtung der Trocknungszeiten. Wir arbeiten witterungsabhängig, weil Flüssigkunststoff Temperatur und Untergrundfeuchte nicht ignoriert. Während der Ausführung halten wir die Baustelle sauber und sichern Anschlüsse so, dass auch ein plötzlicher Regen keinen Schaden anrichtet. Am Ende übergeben wir ein geschlossenes, geprüftes Dach, auf das man sich verlassen kann.


Kontakt

Telefon: 0911 / 54 02 60 77


FAQ


Lohnt sich eine Regeneration mit Flüssigkunststoff oder muss das ganze Dach erneuert werden?

Das hängt vor allem davon ab, ob die Dämmung noch trocken und der Untergrund tragfähig ist. Solange unter der alten Abdichtung kein Wasser sitzt, lässt sich die Fläche in der Regel hervorragend überarbeiten, ohne sie abzureißen. Wir messen die Feuchte und prüfen die Haftung, bevor wir uns festlegen. Ist der Aufbau dagegen durchnässt, raten wir offen davon ab, einfach zu überstreichen, weil das die Nässe nur einschließen würde.


Wie lange hält eine mit Flüssigkunststoff abgedichtete Fläche?

Bei sauberer Vorbereitung und korrektem Schichtaufbau halten diese Systeme viele Jahre dicht und überstehen Frost, Sommerhitze und UV-Strahlung. Entscheidend ist die Verarbeitung. Wenn Primer, Armierung und Deckschicht in der richtigen Stärke und unter passenden Bedingungen aufgebracht werden, entsteht eine widerstandsfähige Membran. Wir arbeiten deshalb materialgerecht und überwachen Temperatur und Trocknung, damit die Abdichtung ihre volle Lebensdauer auch wirklich erreicht.


Kann man auf einem bestehenden Dach arbeiten oder muss die alte Abdichtung runter?

In den meisten Fällen können wir direkt auf dem vorhandenen Aufbau arbeiten, was Abriss, Entsorgung und Bauzeit deutlich reduziert. Voraussetzung ist ein gereinigter, trockener und tragfähiger Untergrund, auf dem der Primer sicher haftet. Lose Stellen, schadhafte Nähte und korrodierte Bleche setzen wir vorher instand. Nur dort, wo der alte Aufbau stark durchfeuchtet oder nicht mehr tragfähig ist, öffnen wir die betroffenen Bereiche, bevor wir die neue Abdichtung aufbringen.

 
 
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