Geländerbefestigungen in Feuchtwangen dicht bekommen, ohne das Geländer zu opfern
Ein Geländerpfosten, der von oben durch die Fläche geschraubt ist, durchstößt genau die Ebene, die dicht sein soll. An diesen Punkten sehen wir die meisten Balkonschäden. Wir dichten sie mit Flüssigkunststoff an, weil sich das Material um den Fuß und in jede Kante legt, ohne Naht. Wo es baulich geht, schlagen wir zusätzlich vor, die Befestigung stirnseitig an die Brüstung zu verlegen und die Fläche ganz frei zu halten.
Warum gerade diese Punkte immer wieder aufgehen
Ein Geländer bewegt sich. Wind, Anlehnen und Temperaturwechsel im Metall übertragen sich alle auf den Fußpunkt. Eine starre Abdichtung reißt dort mit der Zeit, und eine Silikonfuge um den Pfosten hält vielleicht zwei Jahre. Wir arbeiten den Fuß deshalb mit Vlieseinlage und ausreichender Schichtdicke aus und ziehen die Abdichtung am Pfosten hoch, statt sie flach an ihn heranzuführen. So nimmt die Ausbildung die Bewegung auf.
Rost am Fußpunkt zuerst beseitigen
Unter einer alten Pfostenplatte steckt fast immer Rost, weil Wasser seit Jahren an der Schraube entlanggelaufen ist. Wir lösen die Befestigung, prüfen Platte, Anker und Beton darunter und setzen instand, was angegriffen ist. Ist die Bewehrung im Beton beschädigt, gehört sie freigelegt und behandelt. Wird darüber abgedichtet, ohne den Rost zu entfernen, arbeitet er weiter und sprengt die Stelle in wenigen Jahren erneut auf.
Die Standsicherheit des Geländers mitdenken
Ein Geländer muss Lasten aufnehmen, und daran ändert die Abdichtung nichts. Wir prüfen bei jedem Fußpunkt, ob die Verankerung noch trägt, ob genug Randabstand zum Bauteil vorhanden ist und ob die Dübel zum Untergrund passen. Wo das nicht der Fall ist, sprechen wir es an, bevor abgedichtet wird. Eine dichte Fläche unter einem wackeligen Geländer ist keine Lösung, an der jemand lange Freude hat.
Stirnseitige Montage als dauerhaft bessere Variante
Wenn die Brüstung es zulässt, setzen wir Geländer seitlich an die Aufkantung statt von oben in die Fläche. Die Abdichtungsebene bleibt dann vollständig geschlossen, und die Befestigungspunkte liegen im senkrechten, vom Regen weniger belasteten Bereich. Der Mehraufwand ist überschaubar, meist reicht eine neue Konsole. Wir rechnen Ihnen beide Varianten durch und sagen offen, wann sich der Wechsel lohnt und wann der vorhandene Pfosten bleiben kann.
Sichtbares Ergebnis am fertigen Balkon
Ein sauber ausgeführter Fußpunkt ist eine kleine, klar abgesetzte Manschette rund um den Pfosten, in der Farbe der Fläche. Sie fällt kaum auf und lässt sich später kontrollieren, ohne etwas zu öffnen. Wir arbeiten die Ränder so aus, dass kein Wasser darauf stehen bleibt. Damit ist der Punkt, der vorher die Schwachstelle war, hinterher die Stelle, an der Sie den Zustand der Fläche am schnellsten ablesen können.
Kontakt
Wenn an Ihrem Balkon in Feuchtwangen Wasser rund um die Geländerpfosten eindringt oder sich unter den Platten Rost zeigt, sehen wir uns jeden Fußpunkt an und arbeiten ihn neu aus. Sie bekommen ein Angebot je Befestigungspunkt. Melden Sie sich für einen Termin.
Telefon: 0911 / 54 02 60 77
E-Mail: info@hbsbau.com
FAQ
Muss das Geländer dafür ausgebaut werden?
Nicht unbedingt. Häufig genügt es, die Fußplatten zu lösen und den Pfosten anzuheben, um darunter arbeiten zu können. Ist die Verankerung stark verrostet oder soll die Befestigung ohnehin verlegt werden, bauen wir das Geländer ab und wieder auf. Wir klären das bei der Aufnahme, weil es den Aufwand deutlich beeinflusst. Für die Zeit der Arbeiten sichern wir den offenen Bereich ab.
Reicht es nicht, den Pfosten neu zu verfugen?
Eine Fuge ist eine Wartungsfuge und kein Abdichtungsbauteil. Sie altert, verliert die Haftung an den Flanken und lässt spätestens nach wenigen Jahren wieder Wasser durch, ohne dass man es sieht. Der Schaden entsteht dann unter dem Belag und fällt erst auf, wenn es an der Untersicht tropft. Deshalb bauen wir an dieser Stelle eine echte Anschlussausbildung auf, die zur Fläche gehört und nicht separat gewartet werden muss.
Was passiert, wenn der Beton unter der Platte schon geschädigt ist?
Dann setzen wir ihn vor der Abdichtung instand. Wir tragen den geschädigten Bereich bis auf tragfähigen Untergrund ab, behandeln freiliegende Bewehrung gegen Korrosion und ergänzen mit einem geeigneten Reparaturmörtel. Erst wenn dieser ausgehärtet ist, kommt die Abdichtung darauf. Das verlängert den Ablauf um einige Tage, ist aber die Voraussetzung dafür, dass die Befestigung überhaupt wieder dauerhaft hält.

