Stehendes Wasser auf Flächen in Forchheim vermeiden
Eine Fläche kann dicht sein und trotzdem ein Problem haben. Wo Wasser tagelang steht, sammeln sich Schmutz und Bewuchs, die Oberfläche altert schneller, und im Winter arbeitet Eis an jeder Kante. Wir prüfen deshalb vor der Abdichtung, wohin das Wasser tatsächlich läuft, und stellen ein Gefälle her, wo es fehlt. Erst dann kommt die Abdichtung, und nicht als Versuch, ein Gefälleproblem zu überdecken.
Wie wir das tatsächliche Gefälle feststellen
Pläne helfen wenig, weil sich Flächen über die Jahre setzen und alte Estriche verformen. Wir messen die Höhen ein und machen zusätzlich die einfachste aller Proben, indem wir die Fläche wässern und beobachten, wo das Wasser stehen bleibt. Die Pfützen markieren wir und legen den Gefälleaufbau danach aus. Diese halbe Stunde ist die wirksamste Vorbereitung, die es an einer waagerechten Fläche überhaupt gibt.
Gefälle herstellen, ohne zu viel Höhe zu verlieren
Ein Gefälleestrich braucht Bauhöhe, und die fehlt oft. Wir arbeiten deshalb mit Ausgleichsmörteln, die dünn auslaufen, und legen das Gefälle nur dort an, wo es gebraucht wird, statt die ganze Fläche aufzubauen. Häufig genügt es, die Senke zum Ablauf hin zu modellieren. Wo die Höhe endgültig nicht reicht, sprechen wir über einen zusätzlichen Ablauf, weil ein kurzer Weg zum Wasser besser ist als ein steileres Gefälle.
Wenn stehendes Wasser bleiben muss
Nicht jede Fläche lässt sich in ein Gefälle bringen. Dann führen wir sie so aus, dass sie dauerhafte Wasserbelastung verträgt, mit einem entsprechend eingestellten System, größerer Schichtdicke und besonders sorgfältig ausgearbeiteten Rändern. Wichtig ist, dass diese Entscheidung bewusst fällt und dokumentiert wird. Eine für Gefälle ausgelegte Standardausführung in einer dauerhaften Pfütze altert dagegen deutlich schneller als geplant.
Wasserführung an Rändern und Übergängen
Neben dem Gefälle in der Fläche entscheidet die Führung an den Rändern. Wir legen Rinnen, Speier und Tropfkanten so an, dass Wasser einen klaren Weg hat und nicht über eine Kante zurückläuft. An Übergängen zwischen zwei Flächenteilen mit unterschiedlicher Neigung arbeiten wir eine definierte Kehle aus. Wo Wasser sich seinen Weg selbst sucht, findet es früher oder später eine Schwachstelle.
Was nach der Ausführung geprüft wird
Nach dem Aushärten wässern wir die Fläche noch einmal und sehen nach, ob das Wasser tatsächlich läuft und ob Restpfützen bleiben. Kleine Senken lassen sich zu diesem Zeitpunkt noch mit wenig Aufwand ausgleichen. Das Ergebnis halten wir mit Fotos fest, sodass später nachvollziehbar ist, wie die Fläche bei der Übergabe entwässert hat. Diese Prüfung gehört für uns dazu und wird nicht gesondert berechnet.
Kontakt
Wenn auf Ihrer Fläche in Forchheim nach jedem Regen Pfützen stehen, die Ränder veralgen oder der Ablauf offensichtlich zu hoch sitzt, messen wir das Gefälle ein und sagen Ihnen, was sich in der vorhandenen Bauhöhe erreichen lässt. Rufen Sie uns an.
Telefon: 0911 / 54 02 60 77
E-Mail: info@hbsbau.com
FAQ
Wie viel Gefälle braucht eine Fläche?
Als Orientierung gelten etwa zwei Prozent, damit Wasser zuverlässig abläuft, auch wenn sich die Fläche über die Jahre leicht setzt. Weniger geht, verlangt dann aber eine Ausführung, die stehendes Wasser verträgt, und eine sorgfältig geplante Entwässerung. Wir sagen Ihnen, was in Ihrer Situation erreichbar ist, und legen die Ausführung danach aus, statt ein Sollmaß zu nennen, das die Bauhöhe nicht hergibt.
Sind Pfützen wirklich ein Problem, wenn die Fläche dicht ist?
Sie sind kein akuter Schaden, aber ein Alterungsbeschleuniger. Unter stehendem Wasser sammelt sich Schmutz, es bildet sich Bewuchs, und die Oberfläche wird stumpf und rutschig. Im Winter dehnt gefrierendes Wasser jede kleine Fehlstelle. Außerdem verdeckt eine Pfütze genau die Stelle, an der man einen beginnenden Schaden sonst früh sehen würde. Deshalb lohnt es, das Gefälle bei einer Sanierung mitzumachen.
Kann der Ablauf tiefer gesetzt werden?
Bei einem Dachablauf ist das oft möglich, wenn die Leitung darunter Spielraum hat, und manchmal die günstigere Lösung gegenüber einem Gefälleaufbau über die ganze Fläche. Wir prüfen die Situation an der Decke und im Anschluss. Wo es nicht geht, ist ein zusätzlicher Ablauf an der tiefsten Stelle meist der praktischere Weg. Beide Varianten rechnen wir Ihnen durch, bevor entschieden wird.

