Abdichten in Höchstadt ohne offene Flamme und ohne Brandgefahr
Beim Verschweißen von Bitumenbahnen wird mit dem Brenner gearbeitet, und auf einem Bestandsdach mit Holzschalung, alter Dämmung oder Hohlräumen unter der Attika ist das ein reales Risiko. Flüssigkunststoff wird kalt verarbeitet, mit Rolle und Pinsel. Es gibt keine Flamme, keine Funken und keine heißen Werkzeuge. Auf Gebäuden mit brennbarem Aufbau ist das für uns der entscheidende Grund für dieses Verfahren.
Wo Heißarbeiten besonders heikel sind
In Dachaufbauten mit Holzschalung, an Anschlüssen zu Fachwerk, an alten Dachstühlen und überall dort, wo eine Bahn an eine Wand mit Hohlraum geführt wird. Ein Funke oder eine überhitzte Stelle glimmt dort stundenlang unbemerkt weiter und zeigt sich, wenn niemand mehr auf der Baustelle ist. Genau diese Schäden sind der Grund für die strengen Auflagen bei Heißarbeiten. Mit kalter Verarbeitung stellt sich die Frage nicht.
Kein Erlaubnisschein, keine Brandwache
Bei Heißarbeiten verlangen Versicherer und viele Betriebe einen Erlaubnisschein, eine Brandwache und eine Nachkontrolle über Stunden. Das kostet Zeit und bindet Personal, gerade an einem Werktag im laufenden Betrieb. Beim kalten Verfahren entfällt dieser Aufwand. Für Sie heißt das einen einfacheren Ablauf und geringere Nebenkosten, und beim Versicherungsschutz eine deutlich unkompliziertere Ausgangslage.
Arbeiten in der Nähe empfindlicher Nutzungen
In Höchstadt liegen Wohnhäuser, Betriebe und Lagerflächen häufig eng beieinander. Neben einem Holzlager, über einem Archiv oder an einem Gebäude mit gelagerten Materialien wäre eine Flamme schlicht nicht vertretbar. Wir arbeiten dort ohne Zündquelle, halten die Fläche staubarm und stimmen den Ablauf mit dem Nutzer ab. Auch Lüftungsansaugungen in der Nähe berücksichtigen wir, damit während der Verarbeitung nichts ins Gebäude gezogen wird.
Was bei kalter Verarbeitung trotzdem zu beachten ist
Ohne Flamme heißt nicht ohne Regeln. Die Materialien enthalten Lösemittel, sind während der Verarbeitung entzündbar und riechen deutlich. Wir halten Gebinde verschlossen, lagern sie geschützt, verbieten Rauchen im Arbeitsbereich und sorgen für Durchlüftung. Nach dem Aushärten, meist innerhalb weniger Stunden, ist die Fläche geruchsneutral und unbedenklich. Diese Punkte sprechen wir vorher an, damit niemand überrascht wird.
Der Nebeneffekt für Bestandsgebäude
Weil kalt gearbeitet wird, muss ein alter Aufbau nicht zwingend heruntergenommen werden, nur um sicher schweißen zu können. Das spart Rückbau, Entsorgung und Bauzeit, und die Konstruktion bleibt unberührt. Gerade bei Gebäuden mit historischem Dachstuhl oder mit Holzelementen in der Fläche ist das der Unterschied zwischen einer überschaubaren Maßnahme und einem großen Eingriff. Wir prüfen vorab, ob der Bestand diese Lösung hergibt.
Kontakt
Wenn Sie in Höchstadt eine Fläche abdichten lassen wollen und Heißarbeiten am Gebäude nicht infrage kommen, sehen wir uns den Aufbau an und schlagen eine kalt verarbeitete Lösung vor. Sie bekommen ein Angebot mit Ablauf und Schutzmaßnahmen. Rufen Sie uns an.
Telefon: 0911 / 54 02 60 77
E-Mail: info@hbsbau.com
FAQ
Ist das Verfahren wirklich in jedem Fall flammenfrei?
Ja, die Verarbeitung erfolgt vollständig kalt, gerollt und gestrichen. Auch die Vorbereitung kommt ohne Flamme aus, weil geschliffen, gefräst oder gestrahlt wird. Was Wärme braucht, ist allenfalls das Vorwärmen des Materials bei sehr niedrigen Temperaturen, und das geschieht in einem geschlossenen Behälter abseits der Fläche. Auf dem Dach selbst gibt es keine Zündquelle. Das lässt sich Ihrem Versicherer gegenüber auch belegen.
Muss ich meine Versicherung informieren?
Bei Heißarbeiten ist das in vielen Verträgen verlangt und mit Auflagen verbunden. Bei kalter Verarbeitung entfallen diese Auflagen in der Regel. Wir empfehlen trotzdem, die geplanten Arbeiten kurz zu melden, weil das nichts kostet und im Schadensfall jede Diskussion erspart. Die technische Beschreibung des Verfahrens stellen wir Ihnen dafür zur Verfügung, sodass die Meldung schnell erledigt ist.
Riecht es während der Arbeiten im Gebäude?
Wahrnehmbar ja, vor allem in den ersten Stunden und wenn Fenster oder Lüftungsöffnungen in der Nähe liegen. Wir sagen vorher an, wann gearbeitet wird, und bitten darum, in dieser Zeit die Fenster zur betroffenen Seite geschlossen zu halten. Nach dem Aushärten ist die Fläche geruchsfrei, meist noch am selben Tag. In empfindlichen Bereichen wie Praxen oder Gastronomie legen wir die Arbeiten in die Randzeiten.

