Abdichtung mit Flüssigkunststoff in Herrieden: Wir dichten Attiken und Mauerabdeckungen ab
Die Attika ist die Stelle, an der die meisten Flachdächer undicht werden. Blechabdeckungen arbeiten, die Fugen reißen auf, und das Wasser läuft innen an der Wand herunter. Wir von HBS Bau dichten solche Abschlüsse in Herrieden mit Flüssigkunststoff ab, weil sich die Fläche über die Kante hinweg ohne Naht durchziehen lässt. Den Zustand des vorhandenen Abschlusses beurteilen wir vorher am Objekt. Das Ergebnis erhalten Sie. Wir prüfen es genau.
Warum Blechabdeckungen aufgeben
Metall dehnt sich bei Sonne stark und zieht sich nachts zusammen. Die Stoßstellen sind meist nur überlappt oder mit Dichtmasse gefüllt, die nach wenigen Jahren hart wird und reißt. Dazu kommen Befestigungsschrauben, die von oben durch das Blech gehen. An jedem dieser Punkte kann Wasser eindringen, und es läuft dann in die Attika hinein statt daran ab. Von außen sieht man davon oft nichts. Innen zeigt es sich zuerst.
Nahtlos über Innenseite, Krone und Außenkante
Wir ziehen die Abdichtung von der Dachfläche über die Innenseite der Attika, über die Kronenfläche und ein Stück auf die Außenseite herunter, wo sie mit einer Tropfkante abschließt. Es gibt keine Naht und keinen Stoß. Die Vlieseinlage bindet die Kanten mit ein, und an den Ecken arbeiten wir mit zusätzlicher Schichtdicke, weil dort die Bewegung am größten ist. Die Tropfkante arbeiten wir sauber aus. Die Ecken verstärken wir.
Bestehendes Blech aufnehmen oder überarbeiten
Nicht jede Abdeckung muss herunter. Sitzt das Blech fest und ist es nicht durchgerostet, reinigen und entfetten wir es, tragen eine Haftvermittlung auf und dichten darüber ab. Loses, verformtes oder stark korrodiertes Blech bauen wir aus und ersetzen es durch einen Unterbau aus Holzwerkstoff oder Beton. Was möglich ist, entscheidet sich beim Ortstermin, nicht vorher am Telefon. Die Haftung prüfen wir an einer Probestelle. Das Ergebnis entscheidet.
Anschluss an die aufgehende Wand
Bei angebauten Gebäuden endet die Attika nicht frei, sondern stößt an eine höhere Hauswand. Genau dieser Winkel ist heikel, weil sich dort Regen sammelt, der von der Wandfläche kommt. Wir führen die Abdichtung mit ausreichender Höhe an der Wand hoch und schließen sie mit einer Klemmschiene oder in einer eingeschnittenen Nut ab, damit kein Wasser dahinterläuft. Die Anschlusshöhe legen wir nach dem Bestand fest und halten sie im Angebot fest.
Brüstungen an Balkonen
Dasselbe Prinzip gilt für gemauerte Balkonbrüstungen. Auch dort sitzen häufig Abdeckungen, deren Fugen aufgegeben haben, und die Feuchte zieht in das Mauerwerk. Wir dichten die Brüstung oben durchgehend ab und beziehen die Innenseite bis zur Balkonfläche mit ein, sodass Brüstung und Boden einen zusammenhängenden Aufbau bilden statt zweier getrennter Bereiche. Das verhindert, dass Feuchte über die Brüstung in den Bodenaufbau zieht. Die Ausführung halten wir fotografisch fest.
Kontakt
Zeigen sich bei Ihrem Gebäude in Herrieden feuchte Stellen unterhalb der Attika oder an der Brüstung? Schicken Sie uns Fotos von oben und von der Innenseite und sagen Sie, ob eine Blechabdeckung vorhanden ist. Wir sehen uns den Abschluss an, prüfen den Untergrund und erstellen Ihnen ein Angebot für die Ausführung. Einen Termin vereinbaren wir kurzfristig. Wir melden uns kurzfristig.
Telefon: 0911 / 54 02 60 77
E-Mail: info@hbsbau.com
FAQ
Sieht eine abgedichtete Attika von der Straße aus gut aus?
Die Oberfläche ist matt und wirkt wie ein sauber gezogener Anstrich, deutlich unauffälliger als eine glänzende Blechkante. Den Farbton wählen Sie, meist passend zur Fassade oder zum Dachrand. An der Außenkante arbeiten wir eine gerade, gleichmäßige Abschlusslinie aus, die von unten betrachtet ruhiger wirkt als eine Blechabdeckung mit sichtbaren Stößen und Befestigungen. Den Farbton stimmen wir vorher ab. Die Linie bleibt gerade und gleichmäßig. Das wirkt ruhiger.
Hält die Schicht die Bewegung der Attika aus?
Ja, dafür ist sie gemacht. Flüssigkunststoff bleibt dauerhaft elastisch und nimmt die Längenänderung des Untergrunds auf, ohne zu reißen. Kritisch sind nur Bauteilfugen, an denen sich zwei Abschnitte gegeneinander bewegen. Dort arbeiten wir mit einer Dehnfugenausbildung und zusätzlicher Vlieseinlage, sodass die Bewegung in einer dafür vorgesehenen Zone aufgenommen wird. Wo solche Fugen liegen, klären wir vor der Ausführung und halten es in der Planung fest. Das hält dauerhaft.
Muss die ganze Dachfläche mitgemacht werden?
Nicht zwingend. Wenn die Fläche selbst in Ordnung ist, beschränken wir uns auf Attika und Anschluss und binden die neue Schicht an die vorhandene Abdichtung an. Voraussetzung ist die Verträglichkeit der Materialien, die wir vorher an einer Probestelle prüfen. Ist die Fläche ohnehin am Ende, lohnt es sich meist, beides in einem Zug zu erledigen. Das sagen wir offen. Sie entscheiden danach. Wir raten ehrlich dazu. Das ist meist günstiger.

