Flüssigkunststoff auf Gewerbeflächen in Ingolstadt, die mehr aushalten müssen als Regen
In Werkstätten, auf Betriebshöfen und in Technikbereichen trifft die Abdichtung nicht nur auf Wetter, sondern auf Öle, Kraftstoffe, Reinigungsmittel und Fahrverkehr. Wir setzen dort Flüssigkunststoff ein, weil er fugenlos aushärtet, chemisch beständig eingestellt werden kann und sich örtlich nachbessern lässt, ohne die ganze Fläche zu öffnen. Welche Belastung tatsächlich anliegt, klären wir vorher mit Ihnen, denn davon hängt die Wahl von Harz und Deckschicht ab.
Welche Medien die Fläche wirklich sieht
Ein Datenblatt hilft nur, wenn die Belastung bekannt ist. Wir fragen deshalb ab, welche Stoffe auf der Fläche verschüttet werden können, in welcher Konzentration und wie lange sie liegen bleiben, bevor gereinigt wird. Kurzzeitiger Kontakt mit Hydrauliköl stellt andere Anforderungen als dauerhafter Kontakt mit Reinigern oder Säuren. Auf dieser Grundlage wählen wir das System aus. Eine allgemeine Beschichtung nach Katalog geht an solchen Stellen erfahrungsgemäß nach zwei Jahren auf.
Auffangbereiche und Flächen mit wassergefährdenden Stoffen
Wo wassergefährdende Stoffe gelagert oder umgefüllt werden, muss die Fläche nicht nur dicht sein, sondern nachweislich dicht bleiben. Wir führen solche Bereiche mit hochgezogenen Rändern, dichten Durchdringungen und geprüften Materialkombinationen aus und dokumentieren den Aufbau. Übergänge zwischen Auffangbereich und angrenzender Fläche arbeiten wir so aus, dass keine Fuge im belasteten Bereich liegt. Für die Abnahme durch Behörde oder Sachverständigen ist genau diese Sorgfalt der entscheidende Punkt.
Befahrbare Flächen und mechanische Belastung
Staplerverkehr, abgestellte Paletten und schwere Rollcontainer greifen eine Abdichtung mechanisch an. Wir bauen befahrbare Flächen mit größerer Schichtdicke, einer Verschleißschicht und einer Einstreuung auf, die Grip gibt und die Oberfläche schützt. In Kurven und an Wendepunkten, wo die Reifen schieben, verstärken wir zusätzlich. Diese Bereiche kennen wir aus der Praxis, weil dort jede zu dünn ausgeführte Fläche als Erstes durchgeht.
Abschnittsweise arbeiten, ohne den Betrieb anzuhalten
Auf einem laufenden Betriebsgelände lässt sich selten alles auf einmal sperren. Wir teilen die Fläche in Abschnitte, deren Ränder wir so anlegen, dass später ein sauberer Anschluss möglich ist, und stimmen die Reihenfolge auf Ihre Abläufe ab. Da die schnell reagierenden Systeme rasch aushärten, ist ein Abschnitt meist am nächsten Tag wieder nutzbar. Für Sie heißt das kurze Sperrzeiten statt einer wochenlang stillgelegten Halle.
Wartung, Kontrolle und spätere Reparatur
Eine Fläche im Betrieb bekommt Kratzer und punktuelle Schäden, das lässt sich nicht vermeiden. Der Vorteil des Verfahrens liegt darin, dass sich beschädigte Stellen anschleifen und mit demselben Material überarbeiten lassen, ohne dass eine Anschlussfuge entsteht. Wir zeigen Ihrer Haustechnik, worauf sie achten soll, und kommen für größere Nacharbeiten. Wer offene Stellen früh schließt, hält die Fläche über viele Jahre, statt sie nach acht Jahren komplett zu erneuern.
Kontakt
Wenn eine Fläche in Ihrem Betrieb in Ingolstadt dicht, befahrbar und chemisch beständig sein muss, sehen wir uns die Nutzung an und legen Aufbau, Schichtdicke und Deckschicht darauf aus. Sie bekommen ein Angebot mit Materialangabe und Abschnittsplan. Melden Sie sich bei uns.
Telefon: 0911 / 54 02 60 77
E-Mail: info@hbsbau.com
FAQ
Wie lange muss ein Bereich gesperrt bleiben?
Bei den schnell reagierenden Systemen ist eine Fläche nach wenigen Stunden begehbar und meist am Folgetag befahrbar. Entscheidend ist die Temperatur, bei Kälte dauert es länger, bei Wärme geht es schneller. Wir planen die Abschnitte so, dass eine Sperrung möglichst über Nacht oder über ein Wochenende fällt. Den konkreten Ablauf legen wir vor Beginn fest, damit Sie Schichten und Anlieferungen darauf einstellen können.
Kann auf altem Beton direkt abgedichtet werden?
Nur wenn er tragfähig, sauber und ausreichend trocken ist. Wir prüfen Haftzug und Restfeuchte, entfernen Zementschlämme und lose Bereiche und grundieren passend zum Untergrund. Ölgetränkter Beton ist der schwierigste Fall, weil Öl die Haftung zerstört. Dort tragen wir die belastete Schicht ab oder setzen eine Grundierung ein, die damit umgehen kann. Ohne diese Vorarbeit löst sich auch das beste Material wieder ab.
Was passiert, wenn es trotz Abdichtung irgendwo durchkommt?
Eine fugenlose Fläche macht die Suche einfacher, weil es keine verdeckten Überlappungen gibt, in denen Wasser wandert. Meist liegt der Fehler an einer Durchdringung oder an einem Randanschluss. Wir prüfen diese Punkte gezielt, öffnen die betroffene Stelle und schließen sie wieder an. Da das Material an sich selbst haftet, entsteht dabei keine neue Schwachstelle. Der Aufwand bleibt auf den Schadensbereich begrenzt.

