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Abdichtung mit Flüssigkunststoff Roth & Feucht

Abdichtung mit Flüssigkunststoff Roth & Feucht

Vlieseinlage und Schichtdicke entscheiden in Roth und Feucht über die Haltbarkeit

Eine Abdichtung aus Flüssigkunststoff ist kein Anstrich, sondern ein Verbund aus Harz und Vlies. Das Vlies gibt der Schicht ihre Zugfestigkeit und sorgt zugleich dafür, dass überall die gleiche Materialmenge liegt. Ohne Einlage entsteht eine Schicht, die an Kanten dünn ausläuft und in den Senken zu dick steht. Wir arbeiten deshalb flächig mit Vlies und nicht nur in den Details.


Warum die Schichtdicke nicht geschätzt wird

Die geforderte Materialmenge ist keine Empfehlung, sondern die Voraussetzung für die zugesicherte Eigenschaft. Wir rechnen den Verbrauch für die Fläche vor Beginn aus, teilen das Material auf Abschnitte auf und prüfen während der Ausführung mit dem Schichtdickenkamm nach. Am Verbrauch lässt sich anschließend nachvollziehen, ob die Menge tatsächlich verarbeitet wurde. Eine zu dünn ausgeführte Fläche sieht fertig aus und hält trotzdem nicht.


Vlies richtig einlegen und satt tränken

Das Vlies wird in das frische Harz eingelegt, mit der Rolle luftfrei ausgestrichen und anschließend vollständig überarbeitet, bis keine helle Stelle mehr sichtbar ist. Trockene Fasern sind kein Schönheitsfehler, sondern eine Fehlstelle, an der später Wasser einzieht. An Überlappungen halten wir einen ausreichenden Stoß ein. Diese Handgriffe sind der Kern der Arbeit, und daran erkennt man auf einer fertigen Fläche die Ausführung.


Details bekommen mehr Material als die Fläche

An Kehlen, Ecken, Rohren und Rändern arbeitet die Abdichtung am stärksten. Dort legen wir zusätzliches Vlies ein und erhöhen die Menge, statt gleichmäßig über alles zu ziehen. Ein Detail, das mit derselben Schichtdicke ausgeführt wird wie die freie Fläche, ist rechnerisch dicht und praktisch die erste Stelle, die aufgeht. Wir arbeiten diese Punkte deshalb vor der Fläche ab und lassen sie durchhärten.


Was wir während der Ausführung festhalten

Wir notieren Materialcharge, verarbeitete Menge je Abschnitt, gemessene Schichtdicken sowie Temperatur und Luftfeuchte am Ausführungstag und fotografieren die Details vor dem Schließen. Diese Unterlage geht an Sie. Sie ist der Nachweis, dass der Aufbau der Systembeschreibung entspricht, und im Gewährleistungsfall der Unterschied zwischen einer klaren Sache und einer langen Diskussion. Bei Objekten mit mehreren Beteiligten hat sich das mehrfach ausgezahlt.


Woran Sie eine sauber ausgeführte Fläche erkennen

Eine gute Fläche wirkt gleichmäßig, ohne helle Schleier, ohne sichtbare Vliesstruktur und ohne Pfützen aus zu viel Material in den Senken. An den Rändern läuft sie nicht dünn aus, sondern endet in einer definierten Kante. In den Kehlen ist ein sanfter Radius zu sehen und kein scharfer Knick. Wenn Sie unsicher sind, gehen wir die Fläche bei der Abnahme gemeinsam durch und erklären, worauf zu achten ist.


Kontakt

Wenn Sie in Roth oder Feucht eine Abdichtung beauftragen und wissen wollen, was tatsächlich verarbeitet wird, sehen wir uns die Fläche an und legen Aufbau, Vlieseinlage und Materialmenge schriftlich fest. Die Ausführung dokumentieren wir. Melden Sie sich für einen Termin.


Telefon: 0911 / 54 02 60 77

E-Mail: info@hbsbau.com


FAQ


Warum ist eine Abdichtung ohne Vlies günstiger?

Weil weniger Material und weniger Arbeitszeit anfallen. Was fehlt, ist die Zugfestigkeit und die gesicherte Schichtdicke. Solche Ausführungen halten auf einer ruhigen, kleinen Fläche eine Zeit lang, versagen aber überall dort, wo das Bauteil arbeitet, also an Kehlen, über Fugen und an Anschlüssen. Wir setzen Vlies deshalb flächig ein und weisen den Aufbau im Angebot aus, damit Sie Angebote überhaupt vergleichen können.


Wie wird die Schichtdicke kontrolliert?

Während der Ausführung mit einem Schichtdickenkamm im frischen Material und rechnerisch über den Verbrauch je Quadratmeter. Beides zusammen ergibt ein belastbares Bild. Nach dem Aushärten lässt sich die Dicke nur noch zerstörend prüfen, weshalb die Kontrolle bei der Arbeit stattfinden muss und nicht danach. Die Werte halten wir je Abschnitt fest und übergeben sie mit den übrigen Unterlagen.


Was passiert, wenn an einer Stelle zu wenig Material liegt?

Diese Stelle wird zuerst spröde, bekommt Haarrisse und lässt Wasser durch, während der Rest der Fläche noch in Ordnung ist. Erkennbar ist es oft an einer leicht anderen Färbung oder daran, dass die Vliesstruktur durchscheint. Wird es früh entdeckt, genügen Anschleifen und Nacharbeiten an dieser Stelle. Deshalb sehen wir uns Flächen auf Wunsch nach dem ersten Jahr noch einmal an.

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