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Bester Zeitpunkt für Dachbeschichtung

Das Arbeitsfenster liegt zwischen April und Oktober

In dieser Zeit sind die Bedingungen zuverlässig genug, dass Reinigung, Trocknung, Grundierung und Beschichtung sauber aufeinander aufbauen können. Außerhalb dieses Zeitraums arbeiten wir nicht auf Verdacht, weil ein Dach, das im November nicht mehr durchtrocknet, den Winter mit eingeschlossener Feuchte übersteht und im Frühjahr Blasen zeigt. Wer flexibel ist, gewinnt: Wir können Termine dann so legen, dass ein stabiles Wetterfenster tatsächlich zur Verfügung steht.


Temperatur und Taupunkt sind harte Grenzen, keine Empfehlungen

Verarbeitet wird ab etwa 8 Grad Objekttemperatur aufwärts, und zwar für die gesamte Trocknungsdauer, nicht nur zum Zeitpunkt des Auftrags. Im Frühjahr und Herbst ist deshalb weniger die Mittagstemperatur entscheidend als die Nacht danach. Kritisch wird es, wenn abends Tau ausfällt, während die Beschichtung noch nicht durchgebunden hat. Wir sehen uns die Vorhersage für die kommenden drei Tage an und verschieben lieber, statt einen Termin zu halten und Qualität zu riskieren.


Frühjahr: gute Bedingungen, aber der Untergrund braucht Geduld

Im April und Mai sind die Temperaturen passend und die Fläche bekommt nach der Behandlung noch einen ganzen Sommer zum Nachhärten. Der Haken liegt im Untergrund: Nach den Wintermonaten steckt viel Feuchtigkeit im Ziegel, besonders in Nordflächen und in verschatteten Bereichen. Nach der Reinigung planen wir deshalb im Frühjahr längere Trocknungsphasen ein als im Sommer. Wer im Frühjahr beschichten lassen will, sollte die Anfrage im Winter stellen.


Hochsommer: heiß ist nicht automatisch günstig

Bei praller Sonne erreicht eine dunkle Dachfläche 70 Grad und mehr. Die Beschichtung trocknet dann an der Oberfläche an, bevor sie in den Untergrund einziehen und gleichmäßig verlaufen kann, und es entstehen Ansätze und Trockenränder. Wir arbeiten in solchen Phasen deshalb morgens auf der Ostseite und nachmittags auf der Westseite, statt der Sonne hinterherzulaufen. Bei anhaltender Hitze über 30 Grad verlegen wir die Arbeit in die frühen Stunden.


Spätsommer und Frühherbst sind praktisch der beste Zeitraum

Von Ende August bis Anfang Oktober stimmt meist alles zusammen: Der Ziegel ist nach dem Sommer trocken bis in den Kern, die Tagestemperaturen liegen im idealen Bereich, die Nächte sind noch mild genug und die Sonneneinstrahlung ist nicht mehr extrem. Dazu kommt der praktische Vorteil, dass die frisch beschichtete Fläche gleich in den Herbst geht und den ersten Winter mit vollständig ausgehärteter Schicht übersteht. Diese Wochen sind entsprechend früh ausgebucht.


Was wir im Winter machen

Zwischen November und März nehmen wir auf, prüfen und kalkulieren. Begehungen, Haftproben an frostfreien Tagen, Zustandsdokumentationen, Angebote und die Terminplanung für die kommende Saison laufen in dieser Zeit. Für Eigentümergemeinschaften und Verwaltungen ist das ohnehin der passende Rhythmus, weil Beschlüsse gefasst sein wollen, bevor gearbeitet werden kann. Wer im Winter anfragt, bekommt in aller Regel den Wunschtermin im Frühjahr oder Spätsommer.


Kontakt

Wenn Sie Ihr Dach in dieser oder der kommenden Saison behandeln lassen wollen, melden Sie sich frühzeitig. Wir kommen zur Begehung, halten den Zustand fest und legen Ihnen ein Angebot mit einem konkreten Terminvorschlag vor, der zum Zustand Ihres Daches und zur Jahreszeit passt. Kurzfristige Anfragen versuchen wir unterzubringen, gute Zeitfenster sind allerdings meist Wochen im Voraus vergeben. Rufen Sie an, dann sprechen wir über die Planung.


Telefon: 0911 / 54 02 60 77

E-Mail: info@hbsbau.com


FAQ


Wie früh muss ich anfragen, um in der Saison einen Termin zu bekommen?

Für Frühjahrstermine sollten Sie im Januar oder Februar anfragen, für den Spätsommer spätestens im Mai. Zwischen Begehung, Angebot, Ihrer Entscheidung und der Gerüstdisposition vergehen erfahrungsgemäß 4 bis 8 Wochen, bei Eigentümergemeinschaften mit Beschlussfassung entsprechend länger. Kurzfristig frei werdende Fenster entstehen immer wieder durch wetterbedingte Verschiebungen. Sagen Sie uns, wenn Sie flexibel sind, dann melden wir uns, sobald sich etwas ergibt.


Was passiert, wenn während der Arbeiten Regen aufzieht?

Reinigung ist unproblematisch, da wird ohnehin mit Wasser gearbeitet. Kritisch sind Grundierung und Beschichtung: Fällt Regen auf eine frisch aufgetragene, noch nicht durchgebundene Schicht, wäscht er Material aus und hinterlässt Laufspuren. Wir behalten die Vorhersage deshalb stündlich im Blick und beginnen einen Gang nur, wenn das Zeitfenster reicht. Zieht überraschend etwas auf, brechen wir an einer Kante oder Firstlinie ab, nie mitten in der Fläche.


Kann eine frisch beschichtete Fläche im ersten Winter Schaden nehmen?

Wenn die Schicht vollständig ausgehärtet ist, nein. Genau deshalb legen wir die letzten Arbeiten nicht in den Spätherbst. Eine im Oktober fertiggestellte Fläche hat bei üblicher Witterung ausreichend Zeit, bevor der erste Frost kommt. Kritisch wäre eine Beschichtung, die im November aufgebracht wird und bei einsetzendem Frost noch Restfeuchte enthält, weil das gefrierende Wasser die Schicht vom Untergrund abhebt. Solche Termine lehnen wir ab, auch wenn danach gefragt wird.

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