Fassaden in Forchheim mit zwei Tönen gliedern statt einfarbig zu streichen
Eine Fassade in einem Ton ist die einfachste Lösung und selten die beste. Sockel, Fensterumrahmungen, Erdgeschosszone oder ein Gebäudevorsprung farblich abzusetzen, gibt dem Haus Struktur und lässt es proportionierter wirken. Der Aufwand liegt vor allem in der sauberen Kante, das Material kostet kaum mehr. Wir zeigen Ihnen, welche Aufteilung zu Ihrem Haus passt.
Was sich sinnvoll absetzen lässt
Am häufigsten sind Sockel, Fensterfaschen, Erker, Gesimse und die Fläche unter einem Vordach. Bei Häusern mit ausgeprägtem Erdgeschoss funktioniert auch eine waagerechte Teilung. Was sich nicht anbietet, sind willkürliche Felder ohne Bezug zu einem Bauteil, weil sie aufgesetzt wirken. Wir orientieren uns an dem, was das Haus ohnehin vorgibt.
Wie stark der Kontrast sein darf
Zwei Töne aus derselben Farbfamilie mit wenigen Stufen Abstand wirken ruhig und zeitlos. Starke Kontraste, etwa Weiß gegen Anthrazit, sind wirkungsvoll, machen aber jede Unebenheit in der Kante sichtbar und altern gestalterisch schneller. Wir zeigen beide Varianten an Musterflächen, weil sich das an der Wand deutlich anders beurteilen lässt als am Bildschirm.
Proportionen verändern mit Farbe
Ein hoher, schmaler Bau wirkt mit einem abgesetzten, dunkleren Sockel gedrungener und ruhiger. Ein breiter, flacher Bau gewinnt durch senkrechte Absetzungen an Höhe. Diese Wirkung kostet nichts außer Planung, und sie ist der eigentliche Grund, warum sich eine zweifarbige Lösung fast immer lohnt. Wir gehen das bei der Aufnahme mit Ihnen durch.
Die Kante als handwerkliche Aufgabe
Eine Farbgrenze ist nur so gut wie die Linie. Wir ziehen sie an einer Bauteilkante entlang, wo es geht, weil Farbe dort natürlich endet. Wo es keine Kante gibt, arbeiten wir mit Schnurschlag und hochwertigem Band und lösen es rechtzeitig ab. Eine leicht schiefe Trennlinie über zehn Meter Hausbreite fällt sofort auf und lässt sich hinterher kaum korrigieren.
Später einzelne Bereiche auffrischen
Ein Vorteil der Gliederung ist, dass sich Zonen unabhängig voneinander erneuern lassen. Der Sockel, der schneller leidet, kann nachgestrichen werden, während die Fläche darüber noch Jahre hält. Wir hinterlegen dafür Farbtöne und Systeme je Zone. Damit wird aus einer großen Maßnahme alle zwölf Jahre eine kleine dazwischen und eine große seltener.
Kontakt
Wenn Sie in Forchheim vor der Frage stehen, ob Ihre Fassade einfarbig bleibt oder gegliedert wird, sehen wir uns das Haus an und zeigen Ihnen Varianten an Musterflächen. Sie bekommen ein Angebot, das die Zonen einzeln ausweist. Rufen Sie uns an.
Telefon: 0911 / 54 02 60 77
E-Mail: info@hbsbau.com
FAQ
Kostet ein zweifarbiger Anstrich viel mehr?
Beim Material kaum, bei der Arbeitszeit etwas, weil zusätzlich abgeklebt und eine Kante gezogen wird. Bei einer üblichen Fassade liegt der Aufschlag in einem überschaubaren Rahmen. Gemessen an der Wirkung ist das eine der günstigsten Verbesserungen, die man an einem Haus machen kann.
Passt eine Gliederung zu einem einfachen Zweckbau?
Häufig gerade dort, weil solche Gebäude wenig Struktur mitbringen. Schon ein abgesetzter Sockel und eine ruhige Farbaufteilung nehmen ihnen die Monotonie. Was man vermeiden sollte, sind aufgesetzte Muster ohne Bezug zum Bau. Wir orientieren uns an Fensterachsen und Bauteilkanten, dann wirkt es selbstverständlich.
Kann ich später auf einfarbig zurück?
Ja, ein Farbwechsel ist beim nächsten Anstrich jederzeit möglich. Zu bedenken ist nur die Deckkraft, denn ein dunkler Sockel unter einem hellen Ton braucht mehr Gänge. Wir kalkulieren das entsprechend. In die andere Richtung, also von einfarbig zu gegliedert, ist es ohnehin unproblematisch.

