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Fassadensanierung Bad Windsheim

Fassadensanierung Bad Windsheim

Fassadensanierung in Bad Windsheim mit einer Oberfläche, die zum Gebäude passt

Zwei Häuser mit demselben Farbton wirken völlig verschieden, wenn die Putzstruktur eine andere ist. Wir legen diesen Punkt deshalb früh fest und nicht erst, wenn das Material auf der Baustelle steht. Bei einem Altstadthaus am Marktplatz ist eine feine, ruhige Oberfläche fast immer richtig, bei einem Wohnhaus aus den achtziger Jahren in Külsheim oder Ickelheim darf die Körnung kräftiger ausfallen. Aus dieser Entscheidung folgt, welches Material wir verarbeiten und wie die Fläche später altert.


Reibeputz, Kratzputz und Filzoberfläche im Vergleich

Beim Reibeputz erzeugt die Bewegung des Bretts die typische Rillenstruktur, deren Richtung wir festlegen können. Kratzputz wird nach dem Ansteifen abgekratzt und wirkt körnig und offen, mit einer lebendigen Tiefe, die zu älteren Gebäuden gut passt. Eine gefilzte Oberfläche ist die ruhigste Variante, zeigt aber jede Unebenheit im Untergrund. Wir zeigen Ihnen die Varianten an Musterflächen am Objekt, weil sich der Unterschied auf einem Handmuster im Innenraum nicht beurteilen lässt.


Warum die Körnung über die Wirkung der ganzen Fläche entscheidet

Eine Körnung von zwei Millimetern lässt eine Wand deutlich glatter erscheinen als drei oder vier, und auf einer großen ungegliederten Fassade wirkt das schnell nüchtern. Umgekehrt erschlägt grobe Körnung ein kleines Haus mit vielen Öffnungen. Wir richten uns nach der Fläche, nach dem Abstand, aus dem das Gebäude gesehen wird, und nach der vorhandenen Gliederung. Auch praktisch spielt das eine Rolle, denn feinere Körnungen verlangen einen ebeneren Untergrund und damit mehr Vorarbeit.


Die bestehende Struktur beim Ausbessern treffen

Wenn nur einzelne Bereiche erneuert werden, muss die neue Fläche in Körnung und Bearbeitung zur alten passen, sonst zeichnet sich die Reparatur im Streiflicht ab. Wir nehmen dafür eine Probe der vorhandenen Oberfläche, bestimmen Korngröße und Struktur und arbeiten die Ausbesserung mit derselben Technik. Bei stark verwitterten Altputzen ist eine völlig unsichtbare Angleichung nicht immer möglich. In dem Fall sagen wir das vorher und schlagen vor, die Fläche bis zu einer Gebäudekante durchzuziehen.


Mineralisch oder pastös: was in der Verarbeitung zählt

Mineralische Putze werden trocken angeliefert und auf der Baustelle angemischt. Sie sind dampfdurchlässig, alkalisch und damit widerstandsfähig gegen Bewuchs, brauchen aber Erfahrung beim Abbinden und vertragen keine große Hitze während der Verarbeitung. Pastöse Systeme kommen fertig im Eimer, sind gleichmäßiger in Farbe und Struktur und verzeihen mehr, schließen die Wand jedoch dichter ab. Welches System wir vorschlagen, hängt vom Untergrund ab und davon, wie stark die Wand Feuchtigkeit nach außen abgeben muss.


Welche Oberfläche wie lange sauber bleibt

Je tiefer die Struktur, desto mehr Angriffsfläche bietet sie Staub, Pollen und Sporen. An einer schattigen Nordseite unter Bäumen setzt sich eine grobe Kratzstruktur schneller zu als eine feine, geschlossene Fläche. Wir beziehen das in die Empfehlung ein, gerade bei Gebäuden mit dichtem Bewuchs ringsum. Wo die Lage ungünstig ist, kombinieren wir eine ruhigere Oberfläche mit einem mineralischen Beschichtungssystem, das dem Bewuchs von sich aus wenig Grundlage bietet, ohne dass eine chemische Ausrüstung nötig wird.


Kontakt

Wenn Sie überlegen, wie Ihre Fassade nach der Sanierung aussehen soll, kommen wir vorbei, sehen uns Untergrund und Umgebung an und legen Musterflächen in verschiedenen Strukturen direkt am Haus an. So entscheiden Sie mit dem fertigen Bild vor Augen und nicht nach einem Katalogfoto. Wir arbeiten in Bad Windsheim und den umliegenden Orten. Ein Anruf oder eine kurze Mail genügt.


Telefon: 0911 / 54 02 60 77

E-Mail: info@hbsbau.com


FAQ


Muss die vorhandene Struktur beibehalten werden?

Wird die Fassade vollständig neu verputzt, sind Sie frei, solange keine Auflagen für das Gebäude bestehen. Bei Häusern im geschützten Altstadtbereich gehört die Oberfläche allerdings zum Erscheinungsbild und wird mit bewertet. Bleibt der Altputz erhalten und wird nur überarbeitet, gibt die vorhandene Struktur den Rahmen vor, denn eine feine Beschichtung kann eine grobe Struktur nicht überdecken. Was in Ihrem Fall möglich ist, klären wir bei der Aufnahme des Untergrunds.


Lassen sich ausgebesserte Stellen wirklich unsichtbar einbinden?

Bei gleicher Körnung, gleicher Technik und einem anschließenden Anstrich über die gesamte Fläche in den meisten Fällen ja. Sichtbar bleiben Reparaturen dort, wo der Altputz stark verwittert ist und die neue Fläche dichter und ebener liegt, oder wenn ohne durchgehenden Anstrich gearbeitet wird. Deshalb raten wir bei größeren Ausbesserungen dazu, die betroffene Gebäudeseite komplett zu beschichten. Das kostet wenig zusätzlich, weil das Gerüst ohnehin steht.


Welche Oberfläche hält an einer stark bewitterten Wand am längsten?

Entscheidend ist nicht die Struktur allein, sondern die Kombination aus Putzart, Schichtdicke und Beschichtung. Bewährt hat sich an Wetterseiten eine mittlere Körnung mit geschlossener Oberfläche, weil sie Wasser rasch ablaufen lässt und wenig Angriffsfläche bietet. Sehr tiefe Strukturen halten Feuchtigkeit länger in den Vertiefungen. Wichtiger als jede Optik ist an dieser Seite jedoch ein Aufbau mit geringer Wasseraufnahme, und den wählen wir passend zur vorhandenen Wand.

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