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Dachsanierung mit Flüssigkunststoff

Dachsanierung mit Flüssigkunststoff

Flachdachregeneration

Flachdachregeneration

Flachdächer im Bestand: der häufigste Einsatzfall

Der klassische Anwendungsfall ist die gealterte Abdichtung auf einem Flachdach, gleich ob Bitumen, Kunststofffolie oder ein mehrfach überarbeitetes Schichtpaket. Wir bereiten den Bestand auf und tragen Flüssigkunststoff vollflächig darüber auf, sodass eine geschlossene Ebene ohne Naht entsteht. Der alte Aufbau bleibt liegen und wird zum Untergrund, solange er trägt und die Dämmung trocken ist. Abriss, Entsorgung und ein offener Bauzustand entfallen dabei vollständig.


Flach geneigte Dächer und Blechflächen

Auch geneigte Flächen lassen sich so sanieren, etwa Pultdächer über Anbauten, flach geneigte Hallendächer und Blechdeckungen mit undichten Stößen. Das Material wird passend eingestellt, damit es auf der Neigung stehen bleibt und nicht abläuft. Auf Metall kommt es vor allem auf die Vorbehandlung an: entrosten, reinigen, entfetten und mit geeignetem Voranstrich vorbereiten. Danach werden Stöße, Befestigungspunkte und Kanten mit Vlieseinlage eingebunden und die Fläche geschlossen.


Garagen-, Carport- und Nebengebäudedächer

Kleine Flächen versagen zuerst, weil sie kein Gefälle, keinen Ablauf und oft nur eine einfache Pappe auf der Betondecke haben. Wir entfernen Bewuchs und altes Flickwerk, arbeiten schadhafte Betonkanten auf und führen die Beschichtung über den Rand bis zu einem Randprofil mit Tropfkante. So läuft das Wasser kontrolliert ab, statt an der Vorderkante in den Beton zu ziehen. Ganze Garagenreihen lassen sich dabei als eine durchgehende Fläche ausführen.


Anschlussbereiche an geneigten Dächern

Häufig ist nicht die Dachfläche das Problem, sondern der Übergang: die Kehle zwischen zwei Bauteilen, der Anschluss eines flachen Anbaus unter eine Ziegeldeckung, der Fuß einer Gaube, die Verwahrung an einer aufgehenden Wand. Weil das Material flüssig verarbeitet wird, folgt es diesen Formen ohne Schnitte und ohne Klemmprofile. Wir führen die Abdichtung an der Wand hoch, binden sie unter Blech oder Ziegel ein und schließen die Oberkante gegen ablaufendes Wasser ab.


Genutzte Flächen: Terrassen, Laufwege und Vordächer

Wo Flächen betreten werden, verlangt die Oberfläche mehr als Dichtheit. Auf Dachterrassen, Laubengängen, Wartungswegen und Vordächern arbeiten wir mit eingestreuter Körnung, sodass die Fläche griffig bleibt, und erhöhen die Schichtstärke in den Bereichen mit Punktlast. Liegt ein Plattenbelag auf, nehmen wir ihn auf, dichten darunter ab und setzen ihn danach zurück, bevorzugt auf Stelzlagern, damit Wasser frei zum Ablauf laufen kann.


Was bei allen Anwendungen gleich bleibt

Unabhängig vom Bauteil entscheiden immer dieselben drei Punkte über die Haltbarkeit: die Untergrundvorbereitung mit Reinigung, Trocknung und passender Grundierung, die Ausarbeitung der Anschlüsse und Durchdringungen von Hand mit Vlieseinlage und die tatsächlich aufgebrachte Schichtstärke, die wir über den Materialverbrauch je Feld kontrollieren. Wo der Untergrund nicht trägt, etwa bei nasser Dämmung oder morscher Schalung, sagen wir das, bevor gearbeitet wird.


Kontakt

Wenn Sie ein undichtes Bauteil haben und nicht sicher sind, ob dieses Verfahren dafür geeignet ist, sehen wir uns die Sache an. Nennen Sie uns Objektart, ungefähre Fläche, den Untergrund, soweit bekannt, und wo Wasser auftritt. Wir vereinbaren eine Begehung, prüfen Untergrund und Anschlüsse und legen Ihnen ein Angebot vor, das Vorarbeiten, Fläche und Details getrennt ausweist.


Telefon: 0911 / 54 02 60 77

E-Mail: info@hbsbau.com


FAQ


Läuft das Material auf geneigten Flächen nicht einfach ab?

Nein, weil es entsprechend eingestellt verarbeitet wird und nach dem Auftrag standfest bleibt. Auf stärkeren Neigungen arbeiten wir in kleineren Feldern und mit angepasstem Auftrag, damit die Schichtstärke gleichmäßig bleibt und sich nichts an der Traufkante sammelt. Wichtiger als die Neigung selbst ist die Vorbereitung: Auf glatten, geneigten Untergründen entscheidet die Haftung darüber, ob die Schicht dauerhaft liegt, deshalb prüfen wir sie im Zweifel an einer Probefläche.


Funktioniert das auch auf Metall und Blech?

Ja, mit dem richtigen Voranstrich. Auf Blech kommt es darauf an, Rost vollständig zu entfernen, die Oberfläche zu entfetten und die Bewegung des Materials zu berücksichtigen, denn Metall dehnt sich bei Temperaturwechsel deutlich. Stöße, Falze und Befestigungspunkte binden wir deshalb mit Vlieseinlage ein und führen sie mit erhöhter Schichtstärke aus. Lose oder durchgerostete Befestiger werden vorher ersetzt, weil sich sonst Bewegung unter der neuen Schicht aufbaut.


Lohnt sich das auch bei sehr kleinen Bauteilen?

Bei kleinen Flächen fallen Anfahrt und Einrichtung stärker ins Gewicht, deshalb ist die Frage berechtigt. Wirtschaftlich wird es dann, wenn mehrere Bauteile zusammenkommen, etwa mehrere Anbauten in einem Hof, eine ganze Garagenreihe oder Vordächer entlang einer Ladenzeile. Steht wirklich nur ein kleines Bauteil an, sagen wir Ihnen offen, ob sich der Aufwand rechnet, und schlagen gegebenenfalls vor, die Ausführung mit anderen anstehenden Arbeiten zusammenzulegen.

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