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Horizontalsperre Leutershausen

Horizontalsperre Leutershausen

In Leutershausen nachweisen, dass die Horizontalsperre wirkt

Ob eine Sperre ihre Aufgabe erfüllt, sieht man ihr nicht an, und die Wand bleibt nach der Ausführung erst einmal feucht. Ohne Messung bleibt nur der Eindruck, und der täuscht in beide Richtungen. Wir nehmen deshalb vor der Maßnahme einen Ausgangswert auf und wiederholen die Messung nach Monaten an denselben Stellen. Erst der Vergleich beantwortet die Frage.


Der Ausgangswert vor der Ausführung

Wir markieren die Entnahmestellen, halten Höhe und Tiefe fest und bestimmen Wassergehalt und Salzgehalt im Bohrmehl. Dieser Zustand wird protokolliert und fotografiert. Ohne diesen Wert lässt sich später nichts vergleichen, und eine Diskussion über die Wirksamkeit endet in Behauptungen. Der Aufwand dafür ist gering, der Nutzen im Streitfall erheblich.


Die Nachmessung und was sie zeigt

Nach etwa sechs bis zwölf Monaten entnehmen wir an denselben Stellen erneut Proben. Ein sinkender Wassergehalt bei gleichbleibendem Salzgehalt ist das Bild einer wirksamen Sperre. Bleibt der Wassergehalt konstant, war die Ausführung unvollständig oder es liegt eine zweite Feuchtequelle vor. Beides lässt sich dann gezielt angehen, statt weiter zu vermuten.


Warum der Salzgehalt die Beurteilung stört

Salze ziehen Wasser aus der Luft und halten den gemessenen Wassergehalt hoch, auch wenn kein Nachschub mehr aus dem Boden kommt. Deshalb betrachten wir beide Werte zusammen. Eine Wand mit hoher Salzfracht wird nie die Werte einer unbelasteten erreichen, und das ist kein Mangel der Sperre, sondern eine Eigenschaft des Mauerwerks.


Was ein realistisches Ergebnis ist

Eine massive Wand gibt ihr Wasser über Monate ab, nicht über Wochen, und je dicker sie ist, desto länger dauert es. Wir nennen vorher eine Größenordnung, damit die Erwartung stimmt. Wer nach vier Wochen eine trockene Wand erwartet, hält eine funktionierende Maßnahme für gescheitert und lässt womöglich ein zweites Mal arbeiten.


Was wir Ihnen dazu übergeben

Sie bekommen das Protokoll der Ausgangsmessung, die Ausführungsdokumentation mit Bohrbild, Mittel und Mengen und das Ergebnis der Nachmessung, jeweils mit Datum und Zuordnung zur Entnahmestelle. Damit ist der Verlauf belegbar. Für Eigentümergemeinschaften und bei vermieteten Objekten ist das die Grundlage, wenn Fragen zur Wirksamkeit aufkommen.


Kontakt

Wenn Sie in Leutershausen eine Horizontalsperre setzen lassen und einen Nachweis über die Wirkung wollen, nehmen wir vorher einen Ausgangswert auf und messen nach Monaten erneut. Sie bekommen beide Ergebnisse schriftlich. Melden Sie sich bei uns.


Telefon: 0911 / 54 02 60 77

E-Mail: info@hbsbau.com


FAQ


Was passiert, wenn die Nachmessung schlechte Werte zeigt?

Dann klären wir die Ursache. Möglich sind Lücken im Bohrbild, eine zu geringe Materialmenge oder eine zweite Feuchtequelle, etwa seitlich eintretendes Wasser. Liegt es an unserer Ausführung, arbeiten wir nach. Liegt eine andere Ursache vor, benennen wir sie und machen einen Vorschlag. Genau dafür ist die Messung da.


Wann ist der richtige Zeitpunkt für die Nachmessung?

Frühestens nach etwa sechs Monaten, sinnvoll oft nach einem Jahr, weil dann ein vollständiger Jahreszyklus durchlaufen ist. Zu frühe Messungen zeigen wenig, weil massive Wände langsam abgeben. Wir schlagen den Termin von uns aus vor und erinnern daran, damit er nicht in Vergessenheit gerät.


Kostet die Nachmessung extra?

Sie ist eine kleine Position, die wir im Angebot ausweisen, damit Sie sie bewusst mitbestellen können. Bei größeren Maßnahmen nehmen wir sie standardmäßig auf, weil sie im Verhältnis zur Gesamtsumme kaum ins Gewicht fällt und den Nachweis überhaupt erst möglich macht. Ohne sie bleibt die Wirksamkeit eine Behauptung.

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