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Horizontalsperre Pegnitz

Horizontalsperre Pegnitz

Welches Injektionsmittel in Pegnitz zu Ihrem Mauerwerk passt

Für eine nachträgliche Horizontalsperre stehen mehrere Stoffgruppen zur Verfügung, und sie verhalten sich deutlich unterschiedlich. Silane und Siloxane machen die Kapillarwände wasserabweisend, Paraffine verengen den Querschnitt, Kieselsäureester verfestigen zusätzlich. Was passt, hängt von Baustoff, Durchfeuchtungsgrad und Salzbelastung ab. Wir wählen danach aus und nicht danach, was gerade im Regal steht.


Cremes und ihre Vorteile im Bestand

Injektionscremes auf Silanbasis lassen sich drucklos in waagerechte Bohrlöcher einbringen, laufen nicht aus und geben ihren Wirkstoff über Stunden gleichmäßig ab. Für Wohnhäuser im Bestand ist das meist die praktikabelste Lösung, weil der Aufwand überschaubar bleibt und die Arbeit sauber ist. Bei sehr hoher Durchfeuchtung stoßen sie allerdings an ihre Grenze.


Wenn die Wand stark durchfeuchtet ist

Ab einem hohen Durchfeuchtungsgrad ist zu wenig Platz in den Kapillaren, damit ein wasserabweisender Wirkstoff die Porenwand überhaupt erreicht. Dann arbeiten wir mit Systemen, die auch im nassen Querschnitt reagieren, oder wir setzen eine Vortrocknung an, etwa über Bohrlochlanzen. Diesen Fall zu erkennen ist der Grund, warum wir vorher messen und nicht auf gut Glück injizieren.


Salze im Mauerwerk und die Wahl des Mittels

Eine hohe Salzfracht verändert das Feuchteverhalten der Wand und beeinflusst, welches Mittel sinnvoll ist. Nitratbelastetes Mauerwerk aus früherer Tierhaltung verhält sich anders als eine Wand mit Streusalzeintrag. Wir bestimmen die Belastung über Bohrmehlproben und stimmen Mittel und späteren Putzaufbau darauf ab. Ohne diese Angabe ist jede Materialwahl eine Vermutung.


Was die Hersteller zusichern und was nicht

Geprüfte Systeme haben Nachweise über ihre Wirksamkeit unter definierten Bedingungen, also bei bestimmten Baustoffen und bis zu einem bestimmten Durchfeuchtungsgrad. Außerhalb dieser Bedingungen gilt die Zusicherung nicht. Wir arbeiten deshalb systemtreu und halten die Vorgaben ein, auch wenn das im Einzelfall mehr Material bedeutet. Abweichungen, die der Bestand erzwingt, benennen wir vorher.


Warum wir kein Verfahren pauschal empfehlen

Es gibt kein Mittel, das überall das beste ist. Ein Kalksandsteinbau aus den sechziger Jahren, ein Ziegelaltbau und eine Jurakalkwand in einem alten Pegnitzer Haus verlangen unterschiedliche Antworten. Wir sagen Ihnen nach der Untersuchung, welches Verfahren wir vorschlagen und warum, und nennen dabei auch die Alternative, die wir verworfen haben.


Kontakt

Wenn Sie in Pegnitz eine Horizontalsperre planen und wissen wollen, welches Verfahren zu Ihrem Mauerwerk passt, messen wir Durchfeuchtung und Salzbelastung und schlagen ein System vor, das dazu passt. Sie bekommen die Begründung schriftlich.

Rufen Sie uns an.


Telefon: 0911 / 54 02 60 77

E-Mail: info@hbsbau.com


FAQ


Ist eine Injektionscreme genauso wirksam wie eine Druckinjektion?

Bei üblichen Durchfeuchtungsgraden ja, und sie ist deutlich einfacher sauber auszuführen. Ihre Grenze liegt bei sehr nassem Mauerwerk und bei stark hohlraumreichem Querschnitt. Dort ist ein Verfahren im Druckbereich oder eine Kombination die bessere Wahl. Welche Situation bei Ihnen vorliegt, klärt die Messung vor der Ausführung.


Wie lange hält das eingebrachte Mittel?

Die eingebrachten Wirkstoffe reagieren im Mauerwerk und bleiben dauerhaft dort, sie werden nicht ausgewaschen und altern nicht wie eine Beschichtung. Was die Wirksamkeit begrenzt, ist eine unvollständige Ausführung, also Lücken im Raster oder zu wenig Material. Deshalb liegt unser Schwerpunkt auf der Ausführung und nicht auf der Wahl eines bestimmten Markennamens.


Gibt es Mittel ohne Lösemittel?

Ja, die heute üblichen Cremes sind wasserbasiert und geruchsarm, was in bewohnten Häusern ein deutlicher Vorteil ist. Ältere lösemittelhaltige Produkte kommen bei uns nur zum Einsatz, wenn der Bestand es zwingend verlangt, und dann mit entsprechender Lüftung und vorheriger Absprache. Wir sagen Ihnen in jedem Fall, womit gearbeitet wird.

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