
Industrieboden Sulzbach-Rosenberg
Industrieboden in Sulzbach-Rosenberg bei einer neu gebauten Halle
Bei einem Neubau ist der Bodenaufbau kein Gewerk am Ende, sondern eines, das früh mitgeplant gehört. Restfeuchte der Bodenplatte, Reihenfolge der Gewerke und der Termin der Anlagenmontage hängen zusammen. Wir kommen deshalb gern schon in der Rohbauphase dazu und nicht erst, wenn die Halle fertig ist und der Einzug in zwei Wochen ansteht.
Restfeuchte der Bodenplatte
Frischer Beton gibt über Monate Feuchtigkeit ab. Wird zu früh beschichtet, staut sich Dampfdruck unter der Schicht und hebt sie an. Wir messen an mehreren Punkten und in der nötigen Tiefe und entscheiden danach, ob direkt aufgebaut werden kann oder eine dampfbremsende Grundierung nötig ist. Diese Reihenfolge ändert sich auch durch Termindruck nicht.
Die Zementhaut muss herunter
Auf einer neuen Platte liegt eine dichte, glatte Schicht aus feinem Zementleim. Darauf haftet keine Beschichtung dauerhaft. Wir strahlen oder fräsen sie ab, sodass ein offenes Gefüge entsteht. Der Vorteil beim Neubau ist, dass darunter fester Beton ansteht und keine Instandsetzung anfällt, was den Anteil der Vorbereitung deutlich kleiner hält als im Bestand.
Abstimmung mit dem Anlagenbauer
Maschinen werden verdübelt, Fundamente gesetzt und Medien im Boden geführt. Jede Bohrung nach dem Beschichten ist eine Öffnung in der Fläche. Wir stimmen deshalb ab, dass Ankerpunkte und Bodenkanäle vorher gesetzt werden. Wo das nicht geht, halten wir die betroffenen Bereiche fest und arbeiten sie nach der Montage gezielt nach.
Der richtige Platz im Bauzeitenplan
Der Boden gehört ans Ende der schmutzintensiven Gewerke und vor den Einzug der Technik. Zu früh bedeutet, dass Trockenbau und Elektro über die frische Fläche laufen, zu spät bedeutet Stillstand bei der Inbetriebnahme. Wir tragen unsere Zeiten in den Plan der Bauleitung ein, einschließlich Aushärtung bis zur vollen Belastbarkeit.
Fugen und Ebenheit von Anfang an richtig
Beim Neubau lässt sich festlegen, wo Fugen liegen und welche Ebenheit erreicht werden soll, statt später auszugleichen. Wenn Hochregale oder Schmalgangtechnik geplant sind, gehören die Toleranzen vorher vereinbart. Nachträglich sind sie nur mit Ausgleichsschichten zu erreichen, und die kosten Aufbauhöhe und Geld. Sagen Sie uns die geplante Technik früh.
Kontakt
Wenn Sie in Sulzbach-Rosenberg eine Halle bauen, sprechen Sie uns während der Rohbauphase an. Wir klären Restfeuchte, Bauablauf und Abstimmung mit dem Anlagenbauer und legen Ihnen ein Angebot mit realistischen Terminen vor. Melden Sie sich früh, dann passt der Boden in den Ablauf.
Telefon: 0911 / 54 02 60 77
E-Mail: info@hbsbau.com
FAQ
Wie lange muss eine neue Bodenplatte trocknen?
Als grobe Orientierung etwa ein Zentimeter Dicke je Woche, bei üblichen Stärken also mehrere Monate. Entscheidend ist die Messung und nicht der Kalender, weil Temperatur und Luftwechsel den Verlauf stark beeinflussen. Lässt sich der Termin nicht verschieben, arbeiten wir mit einer dampfbremsenden Grundierung.
Sollen die Maschinen vor oder nach dem Boden aufgestellt werden?
Nach dem Boden, aber Ankerpunkte, Fundamente und Bodenkanäle gehören vorher gesetzt. So lässt sich die Fläche in einem Zug herstellen, ohne um Anlagen herumzuarbeiten, und trotzdem muss später nicht in die fertige Schicht gebohrt werden. Wo Bohrungen unvermeidlich sind, arbeiten wir sie nach der Montage gezielt nach.
Was ist beim Neubau günstiger als im Bestand?
Vor allem die Vorbereitung. Es entfällt der Abtrag alter Schichten, es gibt keine Öl- oder Hohlstellen und keine Rissbehandlung. Dafür bestimmt die Restfeuchte den frühestmöglichen Termin, und bei Zeitdruck kommt eine teurere Grundierung hinzu. Unterm Strich liegt ein Neubauboden meist deutlich unter einer Sanierung derselben Fläche.
