
Untergrundvorbereitung Altdorf bei Nürnberg
Alte Bodenbeläge in Altdorf entfernen und den Untergrund neu aufbauen
In Bestandsgebäuden liegt unter dem sichtbaren Boden fast immer eine Geschichte: Fliesen mit Kleberresten, alter Estrich, Reste von Teppichkleber, mehrfach überarbeitete Beschichtungen. Wir legen solche Flächen in Altdorf frei und bereiten sie so vor, dass der neue Aufbau darauf sicher hält. Was dabei zum Vorschein kommt, lässt sich vorher selten vollständig vorhersagen, deshalb sprechen wir offen über den möglichen Umfang.
Kleberreste und Altbeschichtungen kontrolliert abtragen
Alte Kleber, Spachtelmassen und Beschichtungen verhindern jede Haftung, auch wenn die Fläche sauber aussieht. Wir tragen sie mechanisch ab, je nach Material mit Schleiftechnik, Lamellenfräse oder Kaltfräse, und arbeiten so tief, bis ein tragfähiger, offenporiger Untergrund ansteht. Chemische Verfahren vermeiden wir, wo es geht, weil Rückstände im Porenraum später zum Problem werden.
Estrich beurteilen statt pauschal erneuern
Ein alter Estrich ist nicht automatisch ein Fall für den Abbruch. Wir prüfen Festigkeit, Haftung zum Untergrund und Hohllagen und stellen fest, ob er den geplanten Aufbau trägt. Häufig genügt es, lose Bereiche herauszunehmen und die Fläche auszugleichen. Das spart Abbruch, Entsorgung und Bauzeit, und wir sagen Ihnen klar, wo diese Grenze verläuft.
Kugelstrahlen, Schleifen und Fräsen nach Untergrund wählen
Kugelstrahlen reinigt und raut großflächig auf, staubarm und ohne Nässe, und eignet sich für Beton in Hallen und Garagen. Schleifen nehmen wir bei feineren Oberflächen und dort, wo Ebenheit zählt. Gefräst wird, wenn dickere Schichten herunter müssen oder Reparaturstellen vorzubereiten sind. Auf einer Fläche mit unterschiedlicher Vorgeschichte kombinieren wir die Verfahren abschnittsweise.
Ebenheit herstellen, bevor beschichtet wird
Nach dem Abtrag zeigen sich Höhenversätze, alte Schnittfugen und Ausbrüche. Wir gleichen sie mit einem Material aus, das zum späteren Aufbau passt, und verharzen Risse kraftschlüssig. Eine unebene Fläche lässt sich mit einer Beschichtung nicht kaschieren, im Gegenteil, dünne Schichten zeichnen jede Welle nach. Deshalb gehört der Ausgleich zur Vorbereitung und nicht zur Beschichtung.
Restfeuchte prüfen, gerade in Altbauten
In Bestandsgebäuden fehlt unter dem Bodenaufbau häufig eine Feuchtesperre. Dann steigt Feuchtigkeit aus dem Untergrund nach oben und löst jede Beschichtung ab, oft erst nach Monaten. Wir messen die Restfeuchte vor der Freigabe und schlagen bei erhöhten Werten eine Feuchtesperre vor, statt die Fläche einfach zu beschichten und auf gutes Gelingen zu hoffen.
Kontakt
Wenn Sie in Altdorf einen Boden erneuern, umnutzen oder beschichten lassen wollen, sehen wir uns vorher an, was unter dem Belag liegt. Sie erfahren, welches Verfahren nötig ist, wo eine Grenze zwischen Erhalt und Abbruch verläuft und mit welcher Größenordnung Sie rechnen. Danach erhalten Sie ein Angebot mit klaren Positionen.
Telefon: 0911 / 54 02 60 77
E-Mail: info@hbsbau.com
FAQ
Lässt sich vorher sagen, wie viel abgetragen werden muss?
Nur näherungsweise. Wir öffnen die Fläche an mehreren Stellen und beurteilen den Aufbau, aber unter alten Belägen kommen regelmäßig weitere Schichten zum Vorschein. Deshalb kalkulieren wir den Abtrag nach Aufwand und nicht pauschal, und wir sagen Ihnen vor Beginn, welche Bandbreite realistisch ist. Wer hier eine feste Summe nennt, hat entweder Glück oder rechnet großzügig.
Wie viel Staub entsteht in bewohnten Räumen?
Weniger, als die meisten befürchten, aber nicht null. Alle Maschinen sind an Entstauber angeschlossen, und wir grenzen den Arbeitsbereich staubdicht ab. Türen zu angrenzenden Räumen werden abgeklebt, Zugänge mit Schleusen versehen. Nach jedem Arbeitstag wird gereinigt. In Wohnungen planen wir die Arbeiten so, dass Küche und Bad möglichst durchgehend erreichbar bleiben.
Kann direkt nach der Vorbereitung beschichtet werden?
Meist ja. Die mechanische Vorbereitung hinterlässt keine Nässe, sodass Grundierung und Beschichtung anschließen können, sobald die Fläche gereinigt und abgesaugt ist. Wartezeiten entstehen nur, wenn Reparaturstellen oder Ausgleichsmassen aushärten müssen oder die Restfeuchte zu hoch ist. Beides klären wir vorher, damit der Folgetermin steht.
