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Parkdeck & Tiefgaragensanierung Allersberg

Parkdeck & Tiefgaragensanierung Allersberg

Wenn der Beton bröckelt, hat das Salz die Bewehrung schon erreicht

Abplatzende Betonstücke und braune Rostspuren an der Decke verraten einen Schaden, der unsichtbar begonnen hat. Über Jahre dringt Chlorid aus dem Streusalz in den Beton, erreicht die Bewehrung und lässt sie rosten. Der Rost braucht mehr Platz als der blanke Stahl und sprengt die Deckung von innen weg. Wir setzen am Ursprung an, stemmen die schadhaften Zonen bis auf festen Beton ab und legen die Bewehrung frei. Nach gründlichem Entrosten kommt Korrosionsschutz auf den Stahl, bevor wir den verlorenen Querschnitt mit kraftschlüssigem Mörtel wieder aufbauen.


Eine elastische Versiegelung, die feine Risse aufnimmt statt mitzureißen

Beton bewegt sich ständig. Er dehnt sich in der Wärme, schwindet in der Kälte und arbeitet unter jeder überfahrenen Achse, sodass feine Risse entstehen. Eine starre Schicht hält das nicht aus und reißt entlang der Bewegung auf. Wir verarbeiten elastische OS-Systeme, die nach den anerkannten Regeln für befahrbare Flächen gerade auf diese Dehnung ausgelegt sind. Auf der Grundierung liegt eine rissüberbrückende Schicht, darüber die abgestreute Deckversiegelung. So bleibt die Fläche dicht, auch wenn der Untergrund unter ihr arbeitet, und Wasser findet keinen Weg mehr zum Stahl.


Wir streuen die Deckschicht so ab, dass auch nasse Rampen sicher bleiben

Eine glatte Beschichtung wird mit nassen Reifen schnell zur Rutschbahn, besonders dort, wo Fahrzeuge bremsen, anfahren und durch enge Kurven lenken. Wir streuen die Deckschicht mit Quarzsand ab und wählen die Körnung nach Bereich: gröber auf Rampen und in Kurven, feiner auf den ebenen Stellflächen. Das Ergebnis bleibt auch bei Nässe griffig und gibt Fahrzeugen wie Fußgängern festen Tritt. Zugleich nimmt diese robuste Oberfläche den mechanischen Abrieb auf und schont die abdichtenden Schichten darunter über Jahre hinweg.


Wir prüfen den Untergrund, bevor wir uns auf einen Aufbau festlegen

Eine Beschichtung trägt nur, wenn der Beton darunter sie auch hält. Deshalb steht die Untersuchung am Anfang, nicht das Materiallager. Wir messen Restfeuchte und Haftzugfestigkeit und klopfen die Fläche systematisch ab, um Hohlstellen unter alten Schichten zu finden, die von oben unsichtbar bleiben. Aus Rissbild und Abplatzungen lesen wir ab, wie weit Carbonatisierung und Chlorid vorgedrungen sind. Erst mit diesen Befunden entscheiden wir über Aufbau und Tiefe der Instandsetzung. Wer das überspringt, beschichtet über einem Schaden, der bald wieder durchbricht.


An Fugen, Stützenfüßen und Rinnen entscheidet sich die Dichtheit

Auf der ebenen Fläche scheitert eine Sanierung selten, an den Rändern dagegen oft. Bewegungsfugen, Rampenanschlüsse, Stützenfüße und Entwässerungsrinnen sind die Stellen, an denen Wasser zuerst einen Weg findet. Wir arbeiten Hohlkehlen sauber aus, ziehen die Abdichtung an aufgehenden Bauteilen hoch und fassen Fugen mit dauerelastischen Profilen, die der Bewegung der Fläche folgen. Das Gefälle zu den Abläufen stellen wir wieder her, damit kein Wasser stehen bleibt, und setzen verstopfte Rinnen instand. Diese Detailarbeit entscheidet, ob die Garage über Jahre wirklich dicht bleibt.


Wir halten Ihre Stellplätze über viele Jahre nutzbar und sicher

Eine Tiefgarage soll Fahrzeuge aufnehmen, und das verlässlich über lange Zeit. Mit einem intakten Schutzsystem bleibt diese Nutzbarkeit erhalten, ohne dass ständig Bereiche wegen Schäden gesperrt werden müssen. Ein durchgerostetes Deck verliert dagegen Schritt für Schritt Stellplätze und zwingt am Ende zum großen Eingriff in die Statik. Wir stecken die Sorgfalt heute in den Schutz, damit Sie sich morgen nicht mit Sperrungen, Ausweichlösungen und einer teuren Tragwerksinstandsetzung herumschlagen. So bleibt die Garage durchgehend befahrbar und der nächste große Eingriff weit entfernt.


Kontakt

Bevor sich aus losem Beton ein tragender Schaden entwickelt, sehen wir uns Ihr Parkdeck oder Ihre Tiefgarage in Allersberg genau an. Wir beurteilen den Zustand direkt vor Ort und sagen Ihnen ehrlich, was jetzt nötig ist und was noch Zeit hat, ohne Ihnen mehr aufzudrängen als die Sache verlangt. Rufen Sie uns an oder schreiben Sie uns kurz, dann stimmen wir einen Termin ab.


Telefon: 0911 / 54 02 60 77

E-Mail: info@hbsbau.com


FAQ


Bleibt die Oberfläche auch bei Nässe rutschsicher?

Ja, das stellen wir gezielt sicher. Wir streuen die Deckschicht mit Quarzsand ab und passen die Körnung an den jeweiligen Bereich an, sodass Rampen und Kurven mehr Halt bekommen als ebene Flächen. Dadurch bleibt die Beschichtung auch mit nassen Reifen und bei feuchtem Wetter griffig. Fahrzeuge kommen beim Bremsen und Anfahren nicht ins Rutschen, und auch Fußgänger haben sicheren Tritt. Diese Trittsicherheit gehört fest zu unserem Aufbau und ist keine optionale Zugabe.


Lässt sich der Schaden beurteilen, ohne die ganze Fläche aufzustemmen?

In den meisten Fällen ja. Mit Abklopfen, Haftzug- und Feuchtemessung und der Beurteilung des Rissbildes bekommen wir ein verlässliches Bild, ohne die gesamte Fläche zu öffnen. Gezielt aufgestemmt wird nur dort, wo die Befunde auf tieferliegende Schäden hindeuten. So bleibt der Eingriff auf das Nötige begrenzt, und Sie zahlen nicht für Arbeit an intakten Stellen. Erst wenn feststeht, wie tief der Schaden reicht, legen wir Umfang und Aufbau der Sanierung verbindlich fest.


Was passiert mit den Stellplätzen, wenn ich nicht eingreife?

Sie gehen nach und nach verloren. Wo Beton abplatzt und Wasser durchläuft, müssen Bereiche aus Sicherheitsgründen gesperrt werden, erst einzeln, später großflächig. Schreitet die Korrosion bis in tragende Teile fort, steht irgendwann die ganze Garage zur Disposition, und dann geht es um eine aufwendige Tragwerksinstandsetzung statt um Oberflächenschutz. Wer früh saniert, hält die Stellplätze durchgehend nutzbar und vermeidet die teure Notlösung, wenn nichts mehr geht.

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