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Parkdeck & Tiefgaragensanierung Ellwangen

Parkdeck & Tiefgaragensanierung Ellwangen

Parkdeck- und Tiefgaragensanierung in Ellwangen auf dem obersten Deck

Das oberste Deck einer Anlage ist zugleich Fahrfläche und Dach über den darunterliegenden Ebenen. Es bekommt Sonne, Frost, Regen und Schnee ab, macht große Temperaturbewegungen mit und muss trotzdem dicht bleiben, weil unter ihm geparkt wird. Wir behandeln es deshalb wie eine abzudichtende Fläche und nicht wie einen Boden, der nur beschichtet wird.


Temperaturbewegung an einer freibewitterten Fläche

An einem Sommertag erreicht eine dunkle Parkfläche Temperaturen weit über der Lufttemperatur, nachts kühlt sie stark ab. Diese tägliche Bewegung wirkt auf Beschichtung, Fugen und Anschlüsse. Ein starres System reißt daran auf. Wir arbeiten deshalb rissüberbrückend und achten auf die Ausbildung der Fugen, weil sich dort die Bewegung sammelt und aufgenommen werden muss.


Wasserführung über die gesamte Fläche

Auf dem obersten Deck fällt der gesamte Niederschlag an, und er muss zuverlässig zu den Abläufen laufen. Wir nehmen die Gefälleverhältnisse auf, gleichen Mulden aus und prüfen Anzahl und Querschnitt der Abläufe. Ergänzt wird das durch Notüberläufe, denn bei Starkregen mit zugesetztem Ablauf steigt der Pegel, und dann steht Last auf einer Decke, die dafür nicht gedacht ist.


Der Anschluss an Brüstungen und Ränder

Am Rand der Fläche trifft die Abdichtung auf Brüstung oder Attika, und dort muss sie ausreichend hoch geführt werden. Bei Bestandsanlagen ist diese Höhe oft aufgebraucht, weil über die Jahre Schichten aufgebaut wurden. Wir nehmen dann Aufbau zurück, statt die Aufkantung zu opfern. Ein zu niedriger Randanschluss ist bei Schlagregen und Schneerückstau die erste undichte Stelle.


UV-Beständigkeit dort, wo die Schicht offen liegt

Anders als in einer geschlossenen Ebene trifft die Sonne hier direkt auf die Oberfläche. Nicht jedes System hält das dauerhaft aus, manche kreiden aus oder werden spröde. Wir wählen für freibewitterte Decks UV-beständige Materialien und legen den Farbton eher heller aus, weil das die Aufheizung und damit die Temperaturbewegung spürbar verringert.


Winterdienst auf dem obersten Deck

Schnee und Eis werden geräumt, und dabei arbeiten Schieber und Streugut gegen die Oberfläche. Wir wählen die Einstreuung so, dass sie das aushält, und weisen darauf hin, dass Schieber mit Kunststoffkante deutlich schonender sind als Metall. Beim Streumittel raten wir zu abstumpfenden Stoffen, weil Chlorid an dieser Stelle den Kreislauf wieder in Gang setzt, den die Sanierung unterbrechen soll.


Kontakt

Wenn Ihr oberstes Deck in Ellwangen Risse zeigt, Wasser stehen bleibt oder darunter feuchte Stellen auftreten, sehen wir uns Fläche, Ränder und Entwässerung gemeinsam an. Sie bekommen ein Angebot mit dem passenden System und getrennten Positionen. Melden Sie sich für eine Begehung.


Telefon: 0911 / 54 02 60 77

E-Mail: info@hbsbau.com


FAQ


Worin unterscheidet sich das oberste Deck von den Ebenen darunter?

Es ist gleichzeitig Fahrfläche und Dach. Dadurch kommen Bewitterung, UV-Strahlung und große Temperaturbewegungen hinzu, und die Fläche muss dicht sein, weil darunter geparkt wird. Die Ebenen darunter tragen dagegen vor allem Salzeintrag und begrenzte Lüftung. Beides verlangt eine andere Systemwahl, obwohl es dieselbe Anlage ist.


Warum ist der Farbton auf dem obersten Deck wichtig?

Weil eine dunkle Fläche sich in der Sonne deutlich stärker aufheizt und die tägliche Temperaturspanne wächst. Damit steigt die Bewegung, die Beschichtung und Fugen aufnehmen müssen. Ein hellerer Ton verringert das spürbar und verlängert die Nutzungsdauer, ohne dass sich an System oder Aufbau etwas ändern müsste.


Was passiert bei Starkregen, wenn ein Ablauf zusitzt?

Der Wasserstand steigt, und das Gewicht wirkt auf die Decke. Zehn Millimeter Wasser bedeuten rund zehn Kilogramm zusätzlich je Quadratmeter, was sich auf einer großen Fläche erheblich summiert. Zusätzlich läuft das Wasser irgendwann über die Randaufkantung. Deshalb gehören Notüberläufe zur Planung und die Abläufe in die regelmäßige Kontrolle.

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