Gewerbeimmobilien: ein Dach, mehrere Nutzer, unterschiedliche Ansprüche
Unter einer Gewerbedachfläche liegen selten gleichartige Flächen. Büroeinheiten, Verkaufsräume, Lager, Werkstätten und Serverräume haben jeweils eigene Anforderungen daran, wann gearbeitet werden darf und wie empfindlich ein Wassereintritt wäre. Dazu kommen Aufbauten, die verschiedene Mieter im Lauf der Jahre gesetzt haben. Wir nehmen deshalb zuerst auf, was sich unter und auf der Fläche befindet, bevor wir über Aufbau, Ablauf und Termine sprechen.
Langfristiger Schutz durch eine nahtlose, nachbeschichtbare Dichtebene
Auf dem vorbereiteten Bestand entsteht eine vollflächig haftende Schicht aus faserarmiertem Flüssigkunststoff, ohne Naht, ohne Überlappung und ohne mechanische Befestigung, an der Wind ansetzen könnte. Anschlüsse, Einläufe und Durchdringungen arbeiten wir mit Vlieseinlage aus. Für den Eigentümer entscheidend: Wird später etwas beschädigt oder kommt eine neue Durchdringung dazu, lässt sich der Bereich nachbeschichten und verbindet sich dauerhaft mit dem Bestand, ohne dass eine Bahn aufgeschnitten werden muss.
Minimale Unterbrechung, weil weder abgerissen noch geöffnet wird
Die alte Dachhaut bleibt als Schutzebene liegen. Wir arbeiten kalt, ohne Brenner und ohne Abbruchlärm, in Feldern, die am selben Tag abgeschlossen sind. Damit entfallen Container, Kranstellung, Absperrungen über längere Zeiträume und der offene Bauzustand, der bei einer vollständigen Erneuerung über den Mietflächen entsteht. Für Betriebe unter dem Dach bedeutet das: keine Räumung, keine Umzüge in Ausweichflächen, keine Schließtage wegen einer Baustelle auf dem Dach.
Abstimmung mit Nutzern, Verwaltung und Facility Management
Vor Beginn klären wir Zugangswege, Nutzung von Lastenaufzug oder Steiger, Lagerflächen für Material, Absturzsicherung und die Lage von Lüftungsansaugungen. Wo der Betrieb es verlangt, arbeiten wir in Randzeiten oder an Wochenenden. Betroffene Mieter erhalten rechtzeitig eine verständliche Information darüber, was wann passiert, statt einer Ankündigung am Vortag. Während der Ausführung melden wir den Stand regelmäßig an die Verwaltung, damit dort keine Rückfragen offenbleiben.
Ortstermin, prüfbares Angebot und Unterlagen für die Objektakte
Wir nehmen die Fläche selbst auf, prüfen Untergrund, Feuchte, Entwässerung und Anschlüsse und dokumentieren den Ausgangszustand. Das Angebot gliedert sich nach Vorarbeiten, Fläche und Detailmetern und ist damit auch für Personen nachvollziehbar, die nicht auf dem Dach standen. Nach Abschluss erhalten Sie eine Zusammenstellung mit Aufmaß, Materialangaben, Schichtaufbau und Bilddokumentation der Details, die sich unmittelbar in die Objektunterlagen einordnen lässt.
Werterhalt, Vermietbarkeit und die Kosten, die sonst außerhalb der Rechnung entstehen
Ein undichtes Dach kostet bei Gewerbeobjekten an mehreren Stellen gleichzeitig: Schäden an Ausbau und Ware, Mietminderung, Streit über Verantwortlichkeiten und im Verkaufsfall Abschläge, sobald ein Käufer Feuchtespuren sieht. Eine dokumentiert sanierte Dachfläche wirkt in die andere Richtung. Sie nimmt Diskussionen die Grundlage, hält Flächen ohne Einschränkung vermietbar und verschiebt den nächsten größeren Eingriff an der Gebäudehülle um Jahrzehnte. Wir arbeiten bundesweit und planen Einsätze in Blöcken.
Kontakt
Wenn in Mietflächen Feuchteränder auftauchen, Reparaturen sich häufen oder das Dach vor einer Neuvermietung geklärt werden soll, verschaffen wir Ihnen eine belastbare Grundlage. Nennen Sie uns Objektart, ungefähre Dachfläche und die Nutzungen unter der Fläche. Wir vereinbaren eine Begehung, dokumentieren den Zustand und legen Ihnen ein Angebot vor, das Sie ohne Zusatzerklärung an Eigentümer, Beirat oder Verwaltung weitergeben können.
Telefon: 0911 / 54 02 60 77
E-Mail: info@hbsbau.com
FAQ
Wie stark wirkt sich der Dachzustand auf Vermietbarkeit und Bewertung aus?
Deutlich stärker als der reine Instandhaltungsaufwand vermuten lässt. Feuchtespuren in Mietflächen führen zu Minderungen, erschweren Anschlussvermietungen und tauchen bei jeder Objektprüfung im Ankaufsprozess auf. Ein Dach am Ende seiner Nutzungsdauer wird dabei regelmäßig als Instandhaltungsstau eingepreist, unabhängig davon, ob aktuell Wasser eindringt. Eine erneuerte, dokumentierte Dichtebene nimmt diesen Punkt aus der Diskussion und macht die Fläche für Mieter wie Käufer unauffällig, was in beiden Fällen bares Geld bedeutet.
Lässt sich die Maßnahme auf mehrere Abschnitte oder Wirtschaftsjahre verteilen?
Ja, und bei großen Flächen ist das häufig sinnvoll. Wir teilen das Dach in Abschnitte, die jeweils für sich vollständig dicht sind, sodass kein Zwischenzustand entsteht. Jeder Abschnitt bekommt ein eigenes Angebot mit denselben Positionen, wodurch sich die Kosten je Quadratmeter direkt vergleichen lassen. Spätere Abschnitte schließen an bereits beschichtete Bereiche an und verbinden sich mit ihnen zu einer durchgehenden Ebene, ohne Schwachstelle an der Nahtstelle.
Wer informiert die Mieter über die Arbeiten?
In der Regel die Verwaltung, wir liefern dafür die Grundlage. Sie erhalten von uns vorab einen Ablauf mit Zeitfenstern, betroffenen Bereichen, Zugangswegen und den Punkten, die für Nutzer tatsächlich spürbar sind, etwa kurzzeitig gesperrte Dachausstiege oder Material im Hof. Auf Wunsch stimmen wir uns direkt mit einzelnen Mietern ab, wenn technische Fragen betroffen sind, beispielsweise beim Anheben von Kältetechnik oder bei der Abschaltung einer Lüftungsanlage.








