top of page
Flachdachabdichtung & Flachdachsanierung Bonn

Flachdachabdichtung & Flachdachsanierung Bonn

Flachdachregeneration

Flachdachregeneration

Begrünte und aufgelastete Flachdächer in Bonn zuverlässig neu abdichten

Bonn hat einen ungewöhnlich hohen Anteil an Dachflächen, auf denen etwas liegt. Im Bundesviertel und rund um die Verwaltungs- und Institutsbauten finden wir extensive Begrünungen, Kiesschüttungen und Plattenbeläge aus den achtziger und neunziger Jahren, dazu Bürobauten mit begrünten Anbauten und Wohnobjekte in Poppelsdorf und Bad Godesberg mit aufgelasteten Garagen- und Anbaudächern. Die Abdichtung darunter ist meist so alt wie der Aufbau selbst und seit Jahrzehnten niemandem mehr zu Gesicht gekommen.


Aufbau in Abschnitten aufnehmen, ohne die Vegetation komplett zu verlieren

Wir räumen die Fläche kontrolliert ab und arbeiten in Feldern, statt das gesamte Dach auf einmal freizulegen. Vegetationsmatten werden aufgenommen und zwischengelagert, Substrat und Dränschicht getrennt beiseite gebracht, Filtervlies bewertet. Erst danach zeigt sich die alte Abdichtung mit ihren Schwachstellen, und meist ist das ein anderes Bild als erwartet. Was wiederverwendbar ist, kommt zurück auf die Fläche. Was zersetzt oder verschlämmt ist, ersetzen wir, weil es sonst die Dränage dauerhaft behindert.


Durchwurzelungsfeste Ausführung mit freien Rand- und Kontrollzonen

Auf die vorbereitete Fläche ziehen wir faserarmierten Flüssigkunststoff vollflächig auf, ohne Naht und ohne Klebefuge, an der Wurzeln ansetzen könnten. Einläufe werden neu gesetzt und mit Kontrollschächten versehen, die sich später ohne Ausgraben öffnen lassen. An Attiken, Wandanschlüssen und rund um Durchdringungen legen wir vegetationsfreie Streifen an, damit die Anschlusshöhe kontrollierbar bleibt und Wurzelwerk nicht direkt an die Aufkantung wächst. Erst dann kommt der Aufbau zurück.


Ortstermin, Angebot mit getrennten Positionen für Rückbau und Wiederaufbau

Bei aufgelasteten Dächern entstehen die Kosten nicht nur auf der Abdichtungsebene. Deshalb weisen wir Abräumen, Zwischenlagerung, Entsorgung nicht mehr brauchbarer Schichten, Abdichtung, Detailarbeiten und Wiederaufbau einzeln aus. Beim Ortstermin öffnen wir den Aufbau punktuell, um Dicke, Zustand und Feuchte festzustellen, weil sich der Umfang sonst nicht seriös beziffern lässt. Sie erfahren vorher, welcher Anteil auf die reine Abdichtung entfällt und welcher auf den Umgang mit dem vorhandenen Aufbau.


Ausführung im laufenden Betrieb ohne Flamme und ohne offene Fläche

Bei Verwaltungs- und Bürogebäuden bleibt der Betrieb unter dem Dach bestehen. Wir arbeiten kalt, ohne Brenner und ohne Schweißnaht, und schließen jeden geöffneten Abschnitt am selben Tag regensicher. Materialtransport, Nutzung von Lastenaufzug oder Kran und die Lagerfläche für Substrat stimmen wir vorher mit dem Gebäudemanagement ab. Ansaugöffnungen von Lüftungsanlagen halten wir frei. Die Bauphase bleibt damit für die Nutzer im Haus weitgehend unauffällig.


Bonn und das linksrheinische Umland: Anfahrt, Bauzeit und Werterhalt

Unser Betrieb sitzt in Nürnberg und arbeitet bundesweit. Eine Niederlassung am Rhein unterhalten wir nicht, planen die Einsätze in der Region aber gebündelt, sodass Kolonne und Material während der gesamten Bauzeit vor Ort bleiben. Neben Bonn selbst arbeiten wir in Sankt Augustin, Siegburg, Troisdorf, Königswinter, Meckenheim und Alfter. Ein intakter Gründachaufbau schützt die Abdichtung vor UV-Strahlung und Temperaturwechseln, hält Regenwasser zurück und verlängert damit die Lebensdauer der gesamten Konstruktion.


Kontakt

Wenn unter einem begrünten oder bekiesten Dach Feuchtigkeit auftritt, das Wasser nach Regen nicht mehr richtig abläuft oder seit Jahren niemand mehr in die Kontrollschächte geschaut hat, sollte der Aufbau geöffnet und beurteilt werden. Nennen Sie uns Objektart, ungefähre Dachfläche und die Art der Auflast. Wir stimmen eine Begehung in Bonn ab und legen Ihnen ein Angebot vor, in dem jede Schicht einzeln ausgewiesen ist.


Telefon: 0911 / 54 02 60 77

E-Mail: info@hbsbau.com


FAQ


Lassen sich Substrat und Bepflanzung nach der Sanierung wiederverwenden?

Häufig ja, zumindest teilweise. Vegetationsmatten überstehen eine kurze Zwischenlagerung meist gut, wenn sie feucht gehalten und zügig zurückgebaut werden. Substrat lässt sich wiederverwenden, solange es nicht verschlämmt oder mit Feinanteilen zugesetzt ist. Filtervliese und alte Dränschichten ersetzen wir dagegen regelmäßig, weil sie ihre Funktion nach zwanzig Jahren nicht mehr erfüllen und die Entwässerung des neuen Aufbaus sonst von Anfang an eingeschränkt wäre. Was brauchbar ist, entscheiden wir vor Ort.


Muss immer die gesamte Begrünung abgeräumt werden?

Nicht zwingend. Ist der Schaden eindeutig auf einen Bereich begrenzt, etwa auf einen Anschluss oder eine Durchdringung, öffnen wir gezielt diese Zone und schließen sie dauerhaft an. Zeigt die alte Abdichtung dagegen flächig Alterung, Risse oder Blasen, ist eine Teilmaßnahme nur ein Aufschub, weil sich der nächste Schaden an anderer Stelle einstellt und der Aufbau dann erneut geöffnet werden muss. Nach dem Öffnen einiger Prüffelder lässt sich das gut beurteilen.


Wie findet man eine undichte Stelle unter einem aufgelasteten Dach?

Über Systematik statt über Vermutungen. Wir arbeiten uns von der Austrittsstelle im Innenraum aus vor, prüfen zunächst Einläufe, Anschlüsse und Durchdringungen, weil dort die meisten Schäden entstehen, und öffnen den Aufbau in Prüffeldern. Wasser läuft unter der Auflast oft weit, deshalb liegt die Eintrittsstelle selten direkt über dem Fleck. Wo sich der Verlauf nicht eingrenzen lässt, ist eine abschnittsweise Freilegung schneller und günstiger als weiteres Suchen.

bottom of page