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Flachdachabdichtung & Flachdachsanierung Chemnitz

Flachdachabdichtung & Flachdachsanierung Chemnitz

Flachdachregeneration

Flachdachregeneration

Industrie- und Wohnbaudächer in Chemnitz dauerhaft schließen

Chemnitz hat viel gebaute Industriegeschichte, und die steht bis heute in Nutzung. Auf dem Sonnenberg, im Bereich Altchemnitz und rund um die alten Fabrikareale finden wir flache Hallendächer, Sheddachfelder und Verbindungsbauten, häufig zu Werkstätten, Lagern oder Büroflächen umgenutzt. Dazu kommen die weiten Dachflächen im Heckertgebiet und Gewerbebauten Richtung Röhrsdorf. Der Zustand der Abdichtung sagt dabei mehr über das Alter der letzten Sanierung aus als über das Baujahr des Gebäudes.


Sheddachfelder, Kehlrinnen und Oberlichter ohne Schwachstellen anschließen

Ein Sheddach hat auf wenig Fläche sehr viele laufende Meter Detail. Die Kehlrinnen zwischen den Feldern führen das gesamte Wasser ab, und an ihren Enden, an den Oberlichtsockeln und an den Anschlüssen zur Glaskonstruktion versagen die alten Bahnen zuerst. Wir arbeiten diese Bereiche mit Vlieseinlage aus, ziehen die Abdichtung an den Sockeln hoch und binden die Rinnen durchgehend ein, statt sie zu stückeln. Die Ausführung erfolgt flüssig, also passt sie sich jedem Winkel an.


Frostwechsel, Schneelast und Eis an den Einläufen einkalkulieren

Chemnitz liegt am Rand des Erzgebirges, und die Winter fallen hier härter aus als im Tiefland. Wechselnde Frost- und Tauphasen arbeiten in jede Rissbildung hinein, Schmelzwasser läuft tagsüber ab und friert nachts an den Einläufen wieder zu. Wir prüfen deshalb genau, ob die Entwässerung ausreicht, setzen wo nötig zusätzliche Abläufe und legen Notüberläufe an. Rinnenbereiche erhalten eine erhöhte Schichtstärke, weil dort das Wasser am längsten steht und die Belastung am größten ist.


Kälteelastische Beschichtung ohne Naht, aufgebracht auf den Bestand

Wir reinigen den vorhandenen Belag, entfernen Bewuchs, schneiden Blasen auf, ersetzen lose Befestigungen und grundieren passend zum Untergrund. Darüber kommt faserarmierter Flüssigkunststoff, der vollflächig haftet und ohne Naht aushärtet. Die Schicht bleibt elastisch und macht die Längenänderung der Konstruktion mit, statt bei Minusgraden zu verspröden. Genau daran scheitern alte Bitumenbahnen im Chemnitzer Winter. Rückbau, Entsorgung und ein offener Bauzustand über den Nutzflächen entfallen dabei vollständig.


Ortstermin, nachvollziehbares Angebot und Ausführung im belegten Objekt

Wir gehen das Dach selbst ab, nehmen auf, zählen Durchdringungen, prüfen Rinnenverläufe und dokumentieren Feuchteschäden an der Untersicht. Aus dieser Aufnahme entsteht ein Angebot mit getrennten Positionen für Fläche, Details und Vorarbeiten. Bei Objekten mit Mietern in Hallen und Büros teilen wir in Abschnitte, die sich am selben Tag schließen lassen, und stimmen Zugang, Absturzsicherung und Arbeitszeiten vorher ab. Der Betrieb unter dem Dach läuft während der gesamten Maßnahme weiter.


Chemnitz und Umland: kurze Wege im Einsatzblock, erhaltene Substanz

Unser Betrieb sitzt in Nürnberg und arbeitet bundesweit. Eine Niederlassung in Sachsen unterhalten wir nicht, planen die Einsätze aber gebündelt, sodass Kolonne und Material während der gesamten Bauzeit vor Ort bleiben. Neben Chemnitz selbst arbeiten wir in Limbach-Oberfrohna, Burgstädt, Hohenstein-Ernstthal, Flöha, Stollberg, Zwickau und Freiberg. Wer die Abdichtung erneuert, solange Dämmung und Tragschale trocken sind, hält die Maßnahme auf das Dach begrenzt statt später Konstruktion und Innenausbau mit zu sanieren.


Kontakt

Wenn in den Kehlrinnen Wasser steht, sich an den Oberlichtsockeln Ränder zeigen oder nach dem letzten Winter neue Risse aufgegangen sind, gehört die Fläche vor dem nächsten Frost geprüft. Nennen Sie uns Objektart, ungefähre Dachgröße und die Art der Nutzung darunter, dann vereinbaren wir eine Begehung in Chemnitz. Sie bekommen eine klare Einschätzung zum Zustand und ein Angebot, mit dem sich rechnen lässt.


Telefon: 0911 / 54 02 60 77

E-Mail: info@hbsbau.com


FAQ


Müssen alte Oberlichter und Lichtbänder für die Sanierung ersetzt werden?

Meistens nicht. Solange die Verglasung dicht und der Sockel tragfähig ist, arbeiten wir die Abdichtung am Sockel hoch und binden den Anschluss dauerhaft ein. Ersetzt werden muss ein Element erst, wenn die Rahmen verzogen sind, das Glas beschädigt ist oder der Sockel selbst Feuchtigkeit gezogen hat. Das prüfen wir bei der Begehung und sagen Ihnen, welche Elemente Sie erhalten können. Häufig genügt es, einzelne Kuppeln auszutauschen und den Rest anzuschließen.


Trägt die vorhandene Konstruktion die zusätzliche Schicht überhaupt?

In aller Regel ja, denn die Beschichtung bringt nur wenige Kilogramm je Quadratmeter auf. Kritisch sind alte Dächer nicht wegen der neuen Schicht, sondern wegen dessen, was bereits darauf liegt: mehrere Lagen Bitumen, Kiesschüttungen oder durchnässte Dämmung. Genau das nehmen wir bei der Sondierung auf. Wo zu viel Altmaterial oder gesättigte Dämmung vorhanden ist, wird abgetragen, bevor beschichtet wird. Bei Zweifeln an der Statik ziehen wir vor Ausführungsbeginn einen Tragwerksplaner hinzu.


Was ist nach der Sanierung an Wartung sinnvoll?

Wenig, aber nicht nichts. Zweimal jährlich sollten Einläufe, Notüberläufe und Kehlrinnen von Laub und Schmutz befreit werden, gerade auf Sheddächern mit Baumbestand in der Nähe. Bei dieser Gelegenheit lässt sich die Fläche gleich in Augenschein nehmen. Mechanische Beschädigungen durch Wartungsarbeiten an Anlagentechnik sind der häufigste Grund für spätere Undichtigkeiten, und sie lassen sich punktuell nachbeschichten, ohne dass ein Bahnenanschluss aufgeschnitten und neu hergestellt werden muss.

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