Flachdachregeneration Dresden mit Polyurethan auf bestehender Substanz
Wir setzen in Dresden auf eine Sanierungsmethode, die in vielen Fällen den Abriss der alten Abdichtung überflüssig macht. Mit Polyurethan Flüssigkunststoff überarbeiten wir den vorhandenen Aufbau und schaffen daraus eine nahtlose, vlies-armierte Dachhaut. Das System ist bauaufsichtlich zugelassen und auf eine Nutzungsdauer im Bereich von etwa fünfundzwanzig Jahren ausgelegt. Sie behalten Ihre vorhandene Dämmung, sparen Entsorgungskosten und investieren ausschließlich in die Abdichtungsebene, die ohnehin den Großteil der eigentlichen Schutzfunktion eines Flachdaches übernimmt.
Dresdens Baubestand und seine besonderen Anforderungen an die Dachhaut
Dresden vereint klassizistische Architektur, sozialistische Großwohnsiedlungen, Gründerzeitviertel und moderne Quartiere. In Prohlis, Gorbitz und Johannstadt finden wir große Bitumenflachdächer aus den siebziger und achtziger Jahren mit erkennbarem Sanierungsbedarf. In der Neustadt und in Striesen treffen wir auf Anbau- und Garagendächer mit historischen Anschlussdetails. In den Gewerbegebieten Coschütz und Klotzsche dominieren Hallen mit Industriedurchdringungen. Wir lesen jeden Bestand genau und passen Schichtaufbau, Vlieswahl und Primer der konkreten Substanz an.
Polyurethan unter den klimatischen Bedingungen des Elbtals
Das Elbtal bringt eine eigene klimatische Charakteristik mit sich. Heiße Sommer mit Oberflächentemperaturen weit über siebzig Grad, kalte Winter mit ausgeprägten Frostphasen und im Frühjahr und Herbst feuchte Inversionswetterlagen, die Dachflächen lange feucht halten. Diese Spannungswechsel reißen alte Bitumenbahnen an den Nähten auf. PU Flüssigkunststoff folgt thermischen Längenänderungen ohne Rissbildung, ist UV-stabil und resistent gegen länger anhaltende Feuchteexposition. Für das Klima zwischen Elbsandsteingebirge und Lausitz ist das die deutlich belastbarere Lösung im Vergleich zu klassischen Bahnenaufbauten.
Sorgfältige Untergrundvorbereitung als unverzichtbarer Arbeitsschritt
Bevor wir eine einzige Lage Material auftragen, bereiten wir den Untergrund konsequent vor. Hochdruckreinigung entfernt Moose, Algen und lose Bestandteile. Schadhafte Stellen werden ausgeschnitten, getrocknet und mit dem System wieder geschlossen. Wir prüfen die Restfeuchte mit Bohrkernen oder Kapazitivmessung und kontrollieren die Haftzugfestigkeit. Auf den vorbereiteten Untergrund kommt der nach Materialart ausgewählte Primer, abgestimmt auf Bitumen, Kunststoffbahn, Trapezblech oder Beton. Diese Arbeit ist die fachliche Grundlage der gesamten Maßnahme und entscheidet über die Lebensdauer der Beschichtung.
Mehrlagiger Aufbau mit Vlies und die Wirkung im Gesamtsystem
Das eigentliche System besteht aus drei aufeinander abgestimmten Komponenten. Der Primer sichert den Verbund mit dem Bestand. Die erste PU Lage nimmt das vollflächig eingearbeitete Trägervlies auf, das wir sorgfältig glätten und sättigen, sodass keine Falten und Lufteinschlüsse verbleiben. Eine zweite PU Lage versiegelt das Vlies und stellt die geprüfte Gesamtschichtdicke her. Erst dieser dreiteilige Verbund erfüllt die normativen Anforderungen. Während der Ausführung dokumentieren wir Schichtstärken und Verarbeitungsbedingungen, damit die Qualität der Maßnahme später objektiv nachvollziehbar bleibt.
Wirtschaftliche Argumente und Bauablauf für Dresdner Eigentümer
Mit einer Flachdachregeneration sparen Sie nicht nur Entsorgungskosten, sondern auch Zeit und Komfortverlust. Wir arbeiten in geordneten Tagesabschnitten, staubarm und ohne offene Dachfläche über Nacht. Es entsteht kein Bauschutt, der durch das Treppenhaus transportiert werden müsste. Bewohner, Praxen und Gewerbebetriebe können ihren Alltag normal weiterführen. Die meisten Dresdner Objekte sind in wenigen Tagen bis zwei Wochen abgedichtet. Sie investieren in eine geprüfte, langlebige Lösung mit Herstellergewährleistung und vermeiden zugleich die wirtschaftlichen und organisatorischen Lasten einer klassischen Komplettsanierung.
Kontakt:
Telefon: 0911 / 54 02 60 77
E-Mail: info@hbsbau.com
FAQ
Eignet sich die Beschichtung auch für historisch sensible Dachflächen?
Bei historisch bedeutsamen Gebäuden in der Dresdner Innenstadt oder in Loschwitz gehen wir besonders behutsam vor. PU Flüssigkunststoff lässt sich farblich auf die Umgebung abstimmen und in Schichtdicke und Oberflächenstruktur so steuern, dass das Erscheinungsbild gewahrt bleibt. Da das System rein auf der Abdichtungsebene arbeitet und keine bauliche Substanz verändert, ist es mit denkmalpflegerischen Anforderungen in der Regel vereinbar. Wir stimmen die Maßnahme bei Bedarf mit der zuständigen Behörde ab und legen entsprechende Materialnachweise vor.
Wie verhält sich die Beschichtung bei einem Hagelereignis?
Die Membran ist hochelastisch und nimmt mechanische Stoßbelastungen wie Hagel deutlich besser auf als alterndes Bitumen. Die Vliesarmierung wirkt zusätzlich als mechanischer Schutz und verteilt punktuelle Belastungen großflächig. Treten doch einmal kleine Beschädigungen auf, lassen sie sich mit dem gleichen System ohne Stillstand der Nutzung punktuell beheben. Wir reinigen die betroffene Stelle, grundieren neu und legen ein zusätzliches Vliesstück mit zwei PU Lagen darüber. Der Anschluss verbindet sich chemisch mit der vorhandenen Beschichtung.
Welche Möglichkeiten haben wir, die Dachfläche optisch aufzuwerten?
PU Flüssigkunststoff ist in verschiedenen Farbvarianten verfügbar. Wir können die Deckschicht so wählen, dass sie sich farblich in die Umgebung einfügt oder bewusst kontrastiert. Auch eine eingestreute Quarzschicht als rutschhemmende Nutzschicht für begehbare Bereiche ist möglich. Bei einsehbaren Dachflächen, etwa von höher gelegenen Nachbargebäuden in der Dresdner Innenstadt, ist die optische Qualität durchaus relevant. Sie erhalten damit nicht nur ein technisch dichtes, sondern auch ein gestalterisch anspruchsvoll ausgeführtes Dach mit klarer Linie.








