Flachdachsanierung Freiburg mit faserverstärktem PU System
Wir sanieren Flachdächer in Freiburg mit einem Polyurethan Flüssigkunststoff, der mit einem vollflächig eingearbeiteten Vlies eine nahtlose, faserverstärkte Abdichtungsmembran bildet. Statt die alte Dachhaut zurückzubauen, regenerieren wir den vorhandenen Aufbau und überziehen ihn mit einer geprüften, dichten Beschichtung. Sie sparen Container, Bauschutt und mehrere Wochen Bauzeit. Wir setzen ausschließlich bauaufsichtlich zugelassene Systeme mit dokumentierten Langzeitprüfungen ein. Schichtdicken, Verarbeitungstemperaturen und Materialnachweise werden lückenlos protokolliert und Ihnen als nachvollziehbare Projektakte übergeben.
Freiburger Dachbestand zwischen Altstadt, Vauban und Industrie Nord
Freiburg zeigt einen Bestand, der die Verbindung von historischer Substanz und ökologisch ausgerichteter Stadtentwicklung widerspiegelt. In der Altstadt rund um das Münster finden wir kleinteilige Anbau- und Hofdächer mit anspruchsvollen Anschlüssen an mittelalterliche und gründerzeitliche Substanz. In den modernen Stadtteilen Vauban und Rieselfeld treffen wir auf nachhaltig gebaute Mehrfamilienhäuser mit ökologisch geprägten Dachkonzepten. In Haslach, Weingarten und Landwasser dominieren Wohnsiedlungen mit klassischen Bitumenflachdächern. In den Gewerbegebieten am Industrieareal Nord prägen Hallendächer mit zahlreichen Aufbauten das Bild.
Polyurethan im sonnenintensiven Klima am Schwarzwaldrand
Freiburg gilt als eine der sonnenreichsten Städte Deutschlands. Hohe UV-Belastung über das ganze Jahr, intensive Sommerhitze mit Oberflächentemperaturen weit über siebzig Grad und Stauwetterlagen am Schwarzwaldrand mit kräftigen Niederschlägen prägen die Belastung der Dachflächen. Klassische Bitumenbahnen verspröden unter dieser starken Sonneneinstrahlung über die Jahre, ihre Nähte verlieren Elastizität. PU Flüssigkunststoff ist auf intensive UV-Belastung ausgelegt, bleibt dauerelastisch und vergilbt nicht. Für Freiburger Bestandsdächer mit voller Sonneneinstrahlung ist das Material eine technisch klar belastbarere Lösung als gealterte Bahnenkonstruktionen.
Bestandsuntersuchung als Pflichtteil jeder Sanierung
Bevor wir eine Beschichtung planen, untersuchen wir den Bestand systematisch. Tragschicht, Dämmung, Anschlüsse, Gefälle und Notentwässerung werden vollständig erfasst. Mit Bohrkernen oder Kapazitivmessgerät prüfen wir die Restfeuchte in der Dämmung, mit Haftzugprüfungen die Tragfähigkeit des Untergrunds. Hohlstellen werden markiert, feuchte Felder abgegrenzt. Diese Diagnose ist die Grundlage einer fachlich vertretbaren Empfehlung. Bei flächiger Durchfeuchtung raten wir von der Regeneration ab. Bei tragfähigem, überwiegend trockenem Aufbau ist die PU Beschichtung die wirtschaftlich überlegene Lösung. Diese Differenzierung schützt Sie vor Fehlinvestitionen.
Schichtaufbau mit Vlies und PU im konkreten Arbeitsablauf
Nach Hochdruckreinigung und vollständiger Trocknung der Fläche tragen wir den auf den Untergrundtyp abgestimmten Primer auf. Auf Bitumen, Kunststoffbahn, Trapezblech oder Beton kommt jeweils ein eigens entwickeltes Produkt zum Einsatz. Auf den grundierten Untergrund kommt die erste PU Lage, in die wir das Vlies vollflächig einlegen und mit Material vollständig durchtränken. Wir streichen jede Falte aus, vermeiden Lufteinschlüsse und kontrollieren fortlaufend die Schichtdicke. Eine zweite PU Lage versiegelt das Vlies und stellt die normgerechte Gesamtschichtdicke her. Schichtstärken, Verarbeitungstemperaturen und Umgebungsbedingungen dokumentieren wir während der gesamten Bauphase.
Detailausbildung an Anschlüssen und Aufbauten
Auf jedem Freiburger Flachdach entscheiden die Anschlüsse über die tatsächliche Lebensdauer. An historischen Brüstungen in der Altstadt, an Lichtkuppeln und Lüftern auf Wohnbauten in Vauban, an PV-Befestigungen auf den vielen solar genutzten Dachflächen oder an Dachgullys auf Industriehallen am Industrieareal Nord, überall sind diese Punkte die kritischen Stellen. Wir laminieren das Vlies stufenlos um jede Geometrie, ziehen die Beschichtung deutlich über die Aufkantungen und arbeiten Innenecken handwerklich aus. Befestigungen für PV-Anlagen werden mit handgefertigten Manschetten aus PU und Vlies eingebunden. Eine ganze Klasse typischer Schadstellen klassischer Bahnen entfällt damit vollständig.
Kontakt:
Telefon: 0911 / 54 02 60 77
E-Mail: info@hbsbau.com
FAQ
Wie verhält sich die Beschichtung unter intensiver Sonneneinstrahlung über viele Jahre?
PU Flüssigkunststoff ist speziell auf hohe UV-Belastung ausgelegt. In Freiburg mit seiner überdurchschnittlichen Sonneneinstrahlung ist diese Eigenschaft besonders wertvoll. Während klassische Bitumenbahnen unter Dauer-UV im Lauf der Jahre verspröden, an der Oberfläche krümeln und an Nähten aufreißen, bleibt die PU Membran dauerelastisch und behält ihre Funktion über zwei bis drei Jahrzehnte. Die Hersteller weisen mit dokumentierten Langzeitprüfungen die Beständigkeit unter realer Bewitterung nach. Für süd- und westseitige Dächer am Schwarzwaldrand ist diese UV-Stabilität ein zentraler Lebensdauerfaktor.
Lässt sich die Sanierung mit einer Photovoltaikanlage kombinieren?
Ja, das ist in Freiburg besonders relevant. Die Stadt gehört zu den führenden Solarstandorten Deutschlands, viele Bestandsdächer tragen bereits eine PV-Anlage oder bereiten sich auf eine vor. Wenn die Anlage bereits steht, arbeiten wir die Beschichtung um die Befestigungspunkte herum und versehen jeden Durchdringungspunkt mit einer handgefertigten Manschette. Bei geplanter Nachrüstung markieren wir die zukünftigen Punkte schon bei der Sanierung mit, sodass die spätere Montage ohne Beschädigung der Abdichtung erfolgen kann. Ballastierte Aufständerungen sind ebenfalls problemlos möglich.
Können wir die Beschichtung mit einer Dachbegrünung verbinden?
Ja, PU Flüssigkunststoff eignet sich als Abdichtungsebene unter extensiven Begrünungen. Gerade in Freiburg mit seiner ausgeprägt ökologischen Ausrichtung ist die Verbindung von Sanierung und späterer Begrünung eine sinnvolle Investitionsentscheidung. Wir stimmen den Schichtaufbau, den Wurzelschutz und die Schutzlage entsprechend ab. Damit sichern Sie sich die Option, die Dachfläche in einigen Jahren ökologisch aufzuwerten, ohne die Abdichtung erneut öffnen zu müssen. Eine begrünte Fläche verbessert zudem das Mikroklima und entlastet das Gebäude in heißen Sommern spürbar bei den Innenraumtemperaturen.








