Technikbelegte Flachdächer in Jena abdichten, ohne die Anlagen stillzulegen
Jena baut seit Jahrzehnten Labore, Reinräume und Technologieflächen, und auf deren Dächern steht entsprechend viel Technik. Am Beutenberg, auf den Werksflächen im Norden und bei Verwaltungsbauten im Tal finden wir Lüftungszentralen, Kältemaschinen, Abluftführungen und Kabeltrassen auf engem Raum. Dazwischen liegen Wohn- und Anbaudächer an den Hanglagen über der Saale. Je mehr auf einem Dach steht, desto weniger entscheidet die Fläche über die Dichtheit und desto mehr die Anschlüsse ringsherum.
Durchdringungen, Sockel und Aufständerungen einzeln dicht einbinden
Bei technikbelegten Dächern zählen wir zuerst, was durch die Abdichtung geht. Jede Rohrdurchführung, jeder Geräteschuh, jeder Kabelsockel und jede Blitzschutzhalterung ist eine mögliche Eintrittsstelle. Wir arbeiten diese Punkte einzeln von Hand aus, umschließen sie mit Vlieseinlage und binden sie flächenbündig in die Beschichtung ein, statt sie mit Manschetten und Dichtmasse zu umbauen. Wo Geräte zu dicht stehen, hebt der Anlagenbauer abschnittsweise an, damit wir sauber darunter durchkommen.
Laub aus den Hanglagen und dauerfeuchte Nordseiten in den Griff bekommen
Die Talkessellage bringt zwei Dinge mit: Laub aus den Hangwäldern in den Einläufen und Flächen, die im Winter kaum abtrocknen. Beides beschleunigt die Alterung. Wir prüfen deshalb Anzahl und Lage der Abläufe, ergänzen Notüberläufe, wo sie fehlen, und setzen Laubfangkörbe, die sich ohne Werkzeug reinigen lassen. Auf verschatteten Bereichen entfernen wir Bewuchs restlos und arbeiten mit erhöhter Schichtstärke, weil dort dauerhafte Feuchte auf die Oberfläche einwirkt.
Kalte Ausführung ohne Brenner und ohne Unterbrechung im Gebäudebetrieb
Über Laboren, Serverräumen und Fertigungsflächen kann kein Dach offen stehen. Wir tragen die alte Abdichtung deshalb nicht ab, sondern reinigen sie, schneiden Blasen auf, ersetzen lose Befestiger und beschichten vollflächig mit faserarmiertem Flüssigkunststoff. Gearbeitet wird kalt, ohne offene Flamme und ohne Schweißnaht, in Feldern, die am selben Tag geschlossen werden. Das Gebäude bleibt in Betrieb, Anlagen laufen weiter, und es entsteht kein Zustand, in dem ein Wetterumschwung teuer werden könnte.
Ortstermin mit der Haustechnik, klares Angebot, abgestimmte Bauabschnitte
Wir gehen das Dach gemeinsam mit Ihrem Haustechniker oder Betriebsleiter ab. Dabei klären wir, welche Geräte angehoben werden müssen, wo Ansaugöffnungen liegen, wann Wartungsfenster frei sind und welche Bereiche Priorität haben. Das Angebot weist Fläche, Detailmeter und den Aufwand rund um die Technik getrennt aus. Anschließend legen wir Abschnitte fest, die zum Betrieb passen, und halten uns an die abgestimmten Zugangswege, damit im Haus niemand improvisieren muss.
Jena, Saaletal und Umgebung: Anfahrt und planbare Bauzeit
Unser Betrieb sitzt in Nürnberg und arbeitet bundesweit. Eine Niederlassung im Saaletal unterhalten wir nicht, planen die Einsätze in der Region aber gebündelt, sodass Kolonne und Material während der gesamten Bauzeit vor Ort bleiben. Neben Jena selbst sind wir in Weimar, Apolda, Kahla, Stadtroda, Bad Berka und Rudolstadt unterwegs. Wer die Abdichtung erneuert, bevor Feuchtigkeit an Technikfundamente und Deckenkonstruktion gelangt, hält den Eingriff auf das Dach begrenzt.
Kontakt
Wenn an einem Gerätesockel Wasser eintritt, sich an Rohrdurchführungen die alten Manschetten lösen oder nach starkem Regen im Technikbereich Feuchtigkeit auftaucht, sollte das Dach fachlich beurteilt werden, bevor Anlagentechnik betroffen ist. Nennen Sie uns Gebäudeart, ungefähre Dachfläche und Umfang der Technikbelegung, dann stimmen wir eine Begehung in Jena ab und rechnen Ihnen den sinnvollen Umfang mit klaren Positionen durch.
Telefon: 0911 / 54 02 60 77
E-Mail: info@hbsbau.com
FAQ
Müssen Lüftungs- und Kälteanlagen für die Sanierung demontiert werden?
Fast nie vollständig. Wo genug Höhe unter dem Rahmen bleibt, arbeiten wir unter dem Gerät hindurch und fassen die Sockel einzeln ein. Steht die Anlage flach auf der Fläche auf, lässt sie sich in aller Regel kurzzeitig anheben oder abschnittsweise versetzen, was der Anlagenbauer oder Ihre Haustechnik übernimmt. Wir stimmen diesen Ablauf vorab ab und planen die Beschichtung so, dass jedes freigelegte Feld am selben Tag geschlossen wird.
Belastet die Ausführung den Betrieb durch Gerüche oder Emissionen?
Es entsteht während der Verarbeitung ein wahrnehmbarer Geruch, der sich im Freien schnell verflüchtigt. Kritisch ist ausschließlich die Nähe zu Ansaugöffnungen von Lüftungsanlagen, weil sonst Außenluft mit Geruch ins Gebäude gelangt. Genau deshalb halten wir beim Ortstermin fest, wo diese Öffnungen liegen, und stimmen die Reihenfolge der Felder oder eine kurze Abschaltung mit der Haustechnik ab. Offene Flamme, Funkenflug oder Schweißarbeiten fallen bei dieser Ausführung ohnehin weg.
Wie lange hält die Beschichtung, wenn später zusätzliche Technik dazukommt?
Die Schicht selbst ist auf Jahrzehnte ausgelegt, entscheidend ist der Umgang mit späteren Eingriffen. Wird eine neue Anlage aufgestellt, ein Kabelsockel gesetzt oder eine Leitung nachgeführt, lässt sich diese Durchdringung nachträglich in die vorhandene Beschichtung einbinden, ohne dass eine Bahn aufgeschnitten und neu angeschlossen werden muss. Sagen Sie uns Bescheid, bevor gebohrt wird. Ein sauber eingebundener Anschluss kostet wenig, ein reparierter Wasserschaden im Technikbereich deutlich mehr.








