Flachdächer mit Antennen- und Mobilfunkanlagen in Regensburg
Auf vielen Regensburger Dächern steht nicht nur Haustechnik, sondern eine ganze Anlage: Masten und Traversen, Antennen, Schaltschränke, Kabeltrassen und die dazugehörigen Ballastwannen. Solche Standorte finden sich auf Wohnhochhäusern, Gewerbe- und Verwaltungsbauten ebenso wie auf Hallen. Für den Eigentümer sind sie eine Einnahmequelle, für die Abdichtung eine Dauerbelastung, weil ständig etwas darauf steht, verschoben oder ergänzt wird.
Was solche Anlagen für die Dachfläche bedeuten
Ballastwannen und Betonplatten drücken punktuell auf die alte Bahn und scheuern bei Bewegung, Kabeltrassen liegen auf Auflagern, die sich über Jahre eingearbeitet haben, und jede nachträglich gesetzte Halterung ist eine potenzielle Eintrittsstelle. Dazu kommt der Verkehr: Techniker betreten die Fläche regelmäßig, oft mit Werkzeug und Material. Die meisten Schäden, die wir an solchen Dächern finden, sind mechanisch verursacht und nicht witterungsbedingt.
Abstimmung mit dem Anlagenbetreiber vor Beginn
An der Anlage selbst arbeiten wir nicht. Was angehoben, versetzt oder wieder aufgestellt werden muss, übernimmt der Betreiber oder sein Dienstleister, und die Reihenfolge stimmen wir vorher ab. Ebenso klären wir Zutritt, Anmeldung, einzuhaltende Sicherheitsabstände und die Frage, ob und wann Anlagenteile abgeschaltet werden. Diese Punkte gehören schriftlich festgehalten, bevor der erste Bauabschnitt beginnt, weil sie den Zeitplan bestimmen.
Ausführung: Fußpunkte einbinden, Laufwege schützen
Wir legen Auflager, Sockel und Halterungen frei, arbeiten sie mit Vlieseinlage aus und binden sie flächenbündig ein, sodass die Dichtheit nicht mehr an Manschetten und Dichtmasse hängt. Unter Ballastwannen und Trassenauflagern legen wir Schutzlagen ein. Die Wege, die Techniker regelmäßig nutzen, führen wir als Laufzonen mit erhöhter Schichtstärke und griffiger Oberfläche aus, damit spätere Begehungen die Fläche nicht wieder beschädigen.
Ortstermin, Angebot und Zuordnung der Kosten
Beim Termin nehmen wir Fläche, Anlagenteile, Durchdringungen und Entwässerung auf und halten fest, welche Aufbauten zum Gebäude und welche zur Anlage gehören. Das Angebot weist Fläche, Detailmeter und den Zusatzaufwand rund um die Anlage getrennt aus, sodass sich intern und gegenüber dem Betreiber nachvollziehen lässt, welcher Anteil worauf entfällt. Gearbeitet wird in Abschnitten, die am selben Tag geschlossen sind.
Regensburg und die Region: Anfahrt und Werterhalt
Unser Betrieb sitzt in Nürnberg, die Anfahrt nach Regensburg ist kurz, und Einsätze in der Oberpfalz planen wir gebündelt, sodass Kolonne und Material während der Bauzeit vor Ort bleiben. Neben Regensburg selbst arbeiten wir in Neutraubling, Lappersdorf, Bad Abbach, Kelheim, Schwandorf und Neumarkt. Ein Dach mit sauber eingebundenen Anlagenpunkten bleibt vermietbar, ohne dass bei jedem Wartungseinsatz die nächste Undichtigkeit entsteht.
Kontakt
Wenn auf Ihrem Dach eine Antennen- oder Mobilfunkanlage steht und die Abdichtung erneuert werden soll, planen wir beides gemeinsam. Nennen Sie uns Objektart, ungefähre Dachfläche und Umfang der Anlage. Wir stimmen eine Begehung in Regensburg ab, nehmen die Aufstellpunkte einzeln auf und legen Ihnen ein Angebot vor, in dem Fläche und Zusatzaufwand klar getrennt sind.
Telefon: 0911 / 54 02 60 77
E-Mail: info@hbsbau.com
FAQ
Wer trägt die Mehrkosten, die durch die Anlage entstehen?
Das richtet sich nach dem Vertrag zwischen Eigentümer und Betreiber. Die Abdichtung der Dachfläche gehört zur Instandhaltung des Gebäudes, also zum Eigentümer. Aufwand, der ausschließlich durch die Anlage entsteht, etwa das Anheben von Traversen, das Umsetzen von Ballastwannen oder die Einbindung nachträglich gesetzter Halterungen, lässt sich davon abgrenzen. Genau deshalb weisen wir diese Positionen getrennt aus, damit die Zuordnung nicht am Ende Verhandlungssache wird.
Muss die Anlage für die Arbeiten abgeschaltet werden?
Das entscheidet der Betreiber anhand der einzuhaltenden Sicherheitsabstände. In vielen Fällen genügt es, in bestimmten Bereichen nicht oder nur zeitweise zu arbeiten, in anderen ist eine kurzzeitige Abschaltung einzelner Sektoren nötig. Wir richten unsere Bauabschnitte danach aus und arbeiten dort zuerst, wo keine Einschränkung besteht. Ohne die Freigabe des Betreibers betreten wir Bereiche mit Abstandsvorgaben nicht.
Wie wird der Zutritt geregelt, wenn der Betreiber jederzeit auf das Dach muss?
Über eine klare Absprache vor Baubeginn. Wir halten fest, welche Felder wann bearbeitet werden und wie lange sie nicht begangen werden dürfen, und benennen einen Ansprechpartner, der kurzfristig erreichbar ist. Frisch beschichtete Bereiche sind nach dem Aushärten wieder begehbar, meist am Folgetag. Wo ein Techniker dringend zu einem Anlagenteil muss, weisen wir einen gesicherten Weg über bereits ausgehärtete Flächen aus.








