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Flachdachabdichtung & Flachdachsanierung Wiesbaden

Flachdachabdichtung & Flachdachsanierung Wiesbaden

Flachdachregeneration

Flachdachregeneration

Flachdachsanierung Wiesbaden mit Polyurethan ohne Komplettabbruch

Wir sanieren Flachdächer in Wiesbaden mit einem Polyurethan Flüssigkunststoff, der mit einem vollflächig eingearbeiteten Vlies eine faserverstärkte, nahtlose Abdichtung bildet. Statt den vorhandenen Aufbau abzureißen, regenerieren wir die bestehende Dachhaut und schaffen daraus eine geprüfte Membran auf aktuellem technischen Niveau. Sie sparen Container, Entsorgung und mehrere Wochen Bauzeit. Sie erhalten eine bauaufsichtlich zugelassene Flachdachabdichtung mit dokumentierter Schichtdicke und einer Nutzungsdauer, die der einer kompletten Neueindeckung wirtschaftlich überlegen ist. Der Bauablauf bleibt staubarm, ohne Bauschutt und ohne Eingriff in den Innenraum.


Wiesbadener Dachsituationen zwischen Kurstadt, Rheinufer und Höhenlagen

Wiesbaden zeigt einen Bestand mit eigenem Charakter. In der Innenstadt und entlang der Wilhelmstraße finden wir Mehrfamilienhäuser mit anspruchsvollen Anschlüssen an gründerzeitliche Substanz. In Biebrich und Schierstein am Rhein dominieren Wohn- und Gewerbeobjekte mit klassischen Flachdachaufbauten. In den Höhenlagen Bierstadt, Sonnenberg und Klarenthal treffen wir auf Wohnsiedlungen mit großen Bitumenflächen. Auf den Industrieflächen am Industriepark Kalle-Albert in Biebrich prägen Hallendächer mit zahlreichen Aufbauten das Bild. Wir wählen Schichtaufbau, Vlies und Primer passend zur jeweiligen Bausituation.


Polyurethan im klimatisch begünstigten Rhein-Main-Raum

Wiesbaden liegt klimatisch begünstigt im Rhein-Main-Becken. Milde Winter mit dennoch ausgeprägten Frost-Tau-Wechseln, schwül-warme Sommer mit Oberflächentemperaturen weit über siebzig Grad und feuchte Übergangsjahreszeiten belasten jede Dachhaut über das Jahr hinweg. Auf älteren Bitumenbahnen führen diese Temperaturwechsel zu Versprödung an Nähten und Anschlüssen. PU Flüssigkunststoff bleibt dauerelastisch, ist UV-stabil und vergilbt nicht. Für die thermischen Spannungen, die auf Wiesbadener Flachdächern auftreten, ist das Material die belastbarere Lösung gegenüber alternden Bahnen mit ihren systembedingten Schwachstellen an Schweißnähten.


Bestandsuntersuchung als Grundlage einer ehrlichen Empfehlung

Vor jeder Sanierung steht die genaue Untersuchung. Wir prüfen Tragschicht und Dämmlage, klopfen die Fläche auf Hohlstellen ab, entnehmen Bohrkerne und messen Restfeuchte. Haftzugprüfungen geben Aufschluss über die Tragfähigkeit des Untergrunds. Anschlüsse, Notentwässerung und Gefälle werden vollständig erfasst. Diese Vorarbeit ist die Basis für eine fachlich vertretbare Empfehlung. Wenn der Bestand zu stark durchfeuchtet ist, raten wir von der Regeneration ab und schlagen einen anderen Weg vor. Bei tragfähigem und überwiegend trockenem Aufbau hingegen ist die PU Beschichtung die wirtschaftlich und technisch überlegene Lösung.


Schichtaufbau und Verarbeitung im praktischen Detail

Nach gründlicher Hochdruckreinigung und vollständiger Trocknung der Fläche tragen wir den auf den Untergrundtyp abgestimmten Primer auf. Auf Bitumen, Kunststoffbahn, Trapezblech oder Beton kommt jeweils ein eigens entwickeltes Produkt zum Einsatz. Es folgt die erste PU Lage, in die wir das Vlies vollflächig einlegen und mit Material vollständig durchtränken. Wir streichen jede Falte aus und vermeiden Lufteinschlüsse. Eine zweite PU Lage versiegelt das Vlies und stellt die normgerechte Gesamtschichtdicke her. Schichtstärken, Verarbeitungstemperaturen und Umgebungsbedingungen dokumentieren wir während der gesamten Bauphase nachvollziehbar.


Anschlüsse und Detailpunkte als bewährte Stärke des Systems

Auf Wiesbadener Flachdächern entscheiden die Detailpunkte über die tatsächliche Lebensdauer. Anschlüsse an Bestandsmauerwerk in der dichten Bebauung der Innenstadt, Lichtkuppeln auf Verwaltungsbauten am Bierstadter Höhe oder Dachgullys und Lüfter auf den Industriehallen in Biebrich, überall sind diese Stellen die kritischen Punkte. Wir laminieren das Vlies stufenlos um jede Geometrie, ziehen die Beschichtung deutlich über die Aufkantungen und arbeiten Innenecken handwerklich aus. Befestigungen für PV-Anlagen, Antennen oder Sicherungseinrichtungen bekommen handgefertigte Manschetten aus PU und Vlies. Eine ganze Klasse typischer Schadstellen klassischer Bahnen entfällt dauerhaft.


Kontakt:

Telefon: 0911 / 54 02 60 77

E-Mail: info@hbsbau.com


FAQ


Wie verträgt die Beschichtung sommerliche Hitzephasen im Rhein-Main-Gebiet?

Genau für diese thermische Belastung ist PU Flüssigkunststoff ausgelegt. Im Rhein-Main-Raum heizen sich Dachoberflächen im Sommer regelmäßig auf siebzig bis achtzig Grad auf. Klassische Bitumenbahnen verspröden unter diesen Bedingungen über Jahre, vor allem an Schweißnähten. Die PU Membran bleibt in diesem Temperaturbereich dauerhaft elastisch, folgt thermischen Längenänderungen mit und behält ihre Funktion ohne Spannungsabbau. Auf süd- und westseitig exponierten Wiesbadener Flachdächern mit voller Sonneneinstrahlung ist diese Hitzebeständigkeit einer der zentralen technischen Vorteile gegenüber Bahnenkonstruktionen.


Können wir mit der Beschichtung historische Dachanschlüsse erhalten?

Ja, das ist sogar einer der Vorzüge des Systems. Auf gründerzeitlicher Substanz in der Wiesbadener Innenstadt finden wir Anschlüsse an Sandsteinfassaden, profilierte Brüstungen und kunstvolle Attikaabschlüsse. Das System verändert diese Substanz nicht, sondern legt sich als hauchdünne Membran in den vorhandenen Höhenverlauf. Wir laminieren das Vlies stufenlos an historische Profile und führen die Beschichtung unauffällig in den Anschluss. Bei denkmalpflegerisch sensiblen Objekten stimmen wir die Maßnahme bei Bedarf mit der zuständigen Behörde ab und legen Materialnachweise vor.


Welche Bedeutung hat die Schichtdicke für die Lebensdauer der Sanierung?

Die Schichtdicke ist neben der Verarbeitungsqualität der zentrale technische Parameter. Eine zu dünn aufgetragene Beschichtung verliert vorzeitig ihre mechanische Belastbarkeit und altert deutlich schneller. Wir kontrollieren während der Verarbeitung laufend mit Schichtdickenmessgeräten, dass die normgerechte Stärke erreicht wird. Auch das Vlies muss vollflächig in Material eingebettet sein und darf nicht durchscheinen. Diese laufende Qualitätskontrolle dokumentieren wir und übergeben sie Ihnen mit der Projektakte. Damit wird die Lebensdauer der Beschichtung nicht zur Glücksfrage, sondern zum nachweisbaren technischen Ergebnis.

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