Flachdächer im Hannoveraner Gebäudebestand geordnet instand setzen
In Hannover haben viele Eigentümer nicht ein Dach, sondern zehn. Die Wohnanlagen in Vahrenheide, Mühlenberg und Ricklingen, Verwaltungs- und Bürobauten in der Südstadt und in der List sowie Gewerbeflächen Richtung Laatzen und Langenhagen bringen ganze Serien gleichartiger Flachdächer mit. Sie wurden im selben Zeitraum gebaut, im selben Zeitraum überarbeitet und kommen jetzt gemeinsam ans Ende ihrer Nutzungsdauer. Genau daraus entsteht die eigentliche Aufgabe: nicht ein Dach, sondern eine sinnvolle Reihenfolge.
Zustand mehrerer Dächer bewerten und eine belastbare Reihenfolge festlegen
Wir begehen die Flächen einzeln, halten Zustand der Abdichtung, Anschlüsse, Entwässerung und erkennbare Feuchteschäden fest und ordnen jedes Dach ein. Danach steht fest, wo akuter Handlungsbedarf besteht, wo noch zwei bis drei Jahre Luft sind und wo eine kleinere Maßnahme genügt. Diese Einschätzung geben wir schriftlich weiter, damit sie in Ihre Instandhaltungsplanung passt. Wer die Reihenfolge kennt, entscheidet nach Substanz und nicht nach der lautesten Beschwerde.
Umsetzung in Etappen mit gleichbleibendem Aufbau über alle Objekte
Wird über mehrere Jahre saniert, halten wir Systemaufbau, Schichtstärke und Detailausbildung über alle Flächen gleich. Das erleichtert später jede Wartung, weil an jedem Objekt derselbe Aufbau liegt und Nacharbeiten überall gleich funktionieren. Für jede Etappe erstellen wir ein eigenes Angebot mit denselben Positionen, sodass sich Kosten je Quadratmeter direkt vergleichen lassen. Erkenntnisse aus dem ersten Objekt fließen in die Kalkulation der folgenden ein, weil sich Untergrund und Aufbau meist ähneln.
Nahtlose Beschichtung auf der vorhandenen Dachhaut statt Rückbau je Objekt
Wir reinigen den Bestand, räumen Kies ab, entfernen lose Flicken, schneiden Blasen auf und grundieren passend zum Altbelag. Darüber kommt faserarmierter Flüssigkunststoff, vollflächig haftend, ohne Naht und ohne Klebefuge. Gullys nehmen wir auf und binden sie neu ein, Attiken und Durchdringungen arbeiten wir mit Vlieseinlage von Hand aus. Für einen Bestand mit vielen Objekten ist das der entscheidende Punkt: keine Entsorgung, keine Container in Wohnhöfen, keine wochenlange Baustelle je Haus.
Ausführung im bewohnten Bestand mit klarer Information für die Mieter
Vor Beginn stimmen wir mit der Verwaltung ab, welche Aufgänge betroffen sind, wann Aufstiege genutzt werden und was in den Aushängen stehen soll. Auf dem Dach arbeiten wir feldweise und schließen jeden Abschnitt am selben Tag. Balkone und Loggien in den oberen Geschossen sichern wir gegen herabfallende Teile, Zugänge bleiben frei. Da wir kalt arbeiten, entfallen Brenner, Funkenflug und Abbruchlärm, sodass die Belastung für die Bewohner überschaubar bleibt.
Hannover und die Region: Anfahrt, Bündelung und planbare Kosten
Unser Betrieb sitzt in Nürnberg und arbeitet bundesweit. Eine Niederlassung an der Leine unterhalten wir nicht, planen die Einsätze in der Region aber gebündelt, sodass Kolonne und Material während der gesamten Bauzeit vor Ort bleiben. Neben Hannover selbst arbeiten wir in Langenhagen, Laatzen, Garbsen, Seelze, Lehrte, Burgdorf und Hildesheim. Liegen mehrere Objekte nah beieinander, fassen wir sie zu einem Einsatz zusammen, was Anfahrt und Einrichtung je Quadratmeter deutlich senkt.
Kontakt
Wenn in Ihrem Bestand mehrere Dächer gleichzeitig auffällig werden, die Reparaturkosten von Jahr zu Jahr steigen und niemand sagen kann, welches Objekt zuerst dran ist, schaffen wir dafür eine Grundlage. Nennen Sie uns Anzahl und Art der Gebäude sowie die ungefähren Dachflächen. Wir stimmen Begehungen in Hannover ab, bewerten die Objekte einzeln und legen Ihnen eine Reihenfolge mit Kosten je Etappe vor.
Telefon: 0911 / 54 02 60 77
E-Mail: info@hbsbau.com
FAQ
Wie wird priorisiert, wenn das Budget nur für einen Teil der Dächer reicht?
Nach Schadensdynamik, nicht nach Optik. Vorrang haben Flächen, bei denen Wasser bereits in die Konstruktion läuft, weil dort mit jedem Monat Dämmung und Innenausbau teurer werden. Danach kommen Dächer mit versagenden Anschlüssen und Entwässerungsproblemen, weil sie kurzfristig kippen können. Flächen mit gealterter, aber geschlossener Abdichtung lassen sich häufig zwei bis drei Jahre halten, wenn zwischenzeitlich die Details gesichert werden. Diese Einordnung bekommen Sie schriftlich, mit Begründung je Objekt.
Bleiben die Preise über mehrere Sanierungsjahre gleich?
Ehrlich gesagt nicht vollständig, weil Material- und Lohnkosten sich verändern. Was gleich bleibt, ist die Struktur der Kalkulation: dieselben Positionen, derselbe Aufbau, dieselbe Detailausführung, sodass Sie Abweichungen direkt nachvollziehen können. Für die laufende Etappe gilt der vereinbarte Preis fest. Für Folgeetappen nennen wir auf Wunsch eine belastbare Größenordnung zur Budgetplanung und aktualisieren sie vor jeder Beauftragung, statt Ihnen jahrelang gültige Zahlen zu versprechen.
Lassen sich später ergänzte Teilflächen sauber an bereits sanierte Bereiche anschließen?
Ja, und das ist ein wesentlicher Vorteil dieses Aufbaus. Eine neue Schicht verbindet sich mit einer vorhandenen, gereinigten und angeschliffenen Beschichtung zu einer durchgehenden Ebene, ohne Naht und ohne mechanischen Anschluss. Deshalb lassen sich Bauabschnitte über Jahre verteilen, ohne dass an den Übergängen Schwachstellen entstehen. Wir dokumentieren, welches System auf welchem Objekt liegt, damit auch nach Jahren klar ist, womit angeschlossen wird.








