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Flachdach richtig warten – So verlängern Sie die Lebensdauer Ihres Dachs mit HBS Bau

Flachdach richtig warten – So verlängern Sie die Lebensdauer Ihres Dachs mit HBS Bau

Flachdachregeneration

Flachdachregeneration

Was bei einem Wartungsgang auf dem Flachdach tatsächlich gemacht wird

Wir gehen die Fläche systematisch ab und beginnen dort, wo Schäden entstehen: an den Einläufen. Gullys, Notüberläufe, Rinnen und Kehlen werden freigeräumt und auf Durchfluss geprüft, Laubfangkörbe gereinigt oder ersetzt. Danach folgen die Anschlüsse an Attika, Wand und Türschwellen, anschließend jede Durchdringung einzeln. Zum Schluss betrachten wir die Fläche selbst auf Bewuchs, Blasen, Risse und mechanische Beschädigungen. Was auffällt, wird festgehalten und eingeordnet, nicht nur notiert.


Vor dem Herbst und nach dem Winter: die beiden wichtigen Termine

Im Spätherbst geht es darum, das Dach auf Laubfall und Dauerregen vorzubereiten, damit kein Ablauf zusetzt, wenn die größten Wassermengen kommen. Nach dem Winter prüfen wir, was Frost, Schnee und Sturm hinterlassen haben: aufgestellte Ränder, gelockerte Bleche, Risse an Anschlüssen, verschobene Auflasten. Genau in diesen beiden Fenstern entscheidet sich, ob aus einer Kleinigkeit ein Wasserschaden wird oder ob sie in zwanzig Minuten erledigt ist.


Kleinschäden sofort beheben statt sie für später aufzuschreiben

Ein aufgestellter Bahnenrand, eine gelöste Manschette an einer Durchdringung, eine beschädigte Stelle, an der jemand Werkzeug abgestellt hat: Solche Punkte lassen sich während des Wartungsgangs unmittelbar schließen, solange die Fläche im Übrigen intakt ist. Bei bereits beschichteten Dächern beschichten wir betroffene Stellen punktuell nach, sodass sie einen dauerhaften Verbund mit dem Bestand eingehen. Was größeren Aufwand erfordert, sprechen wir mit Ihnen ab, bevor daran gearbeitet wird.


Nachvollziehbare Dokumentation für Eigentümer und Betreiber

Nach jedem Gang erhalten Sie eine Aufstellung dessen, was geprüft, gereinigt und behoben wurde, ergänzt um Fotos der auffälligen Stellen und eine Einschätzung zum Gesamtzustand. Damit lässt sich der Verlauf über Jahre verfolgen, und Sie können begründen, warum eine größere Maßnahme ansteht oder eben noch nicht. Für Verwaltungen und Betreiber ist das zugleich der Nachweis, dass die Fläche regelmäßig kontrolliert wird und nicht sich selbst überlassen bleibt.


Sicherer Zugang als Voraussetzung für jede Kontrolle

Ohne gesicherten Aufstieg und ohne Anschlagmöglichkeit findet auf einem Flachdach keine seriöse Wartung statt. Wir prüfen deshalb bei der ersten Begehung, wie die Fläche erreicht wird, ob Steigleiter, Ausstieg und Absturzsicherung vorhanden und benutzbar sind, und sagen es, wenn dort etwas fehlt. Für unsere eigene Kolonne stellen wir die Sicherung selbst her. Für die dauerhafte Nutzung durch Techniker und Reinigungspersonal liegt die Verantwortung beim Eigentümer.


Was regelmäßige Wartung über die Jahre einbringt

Die weitaus meisten Wassereintritte, die wir sehen, gehen nicht auf verschlissene Flächen zurück, sondern auf verstopfte Abläufe, gelöste Anschlüsse und Beschädigungen durch andere Gewerke. Alle drei Ursachen sind bei regelmäßiger Kontrolle früh sichtbar und mit geringem Aufwand zu beheben. Wer diese Punkte im Blick behält, verschiebt die nächste größere Maßnahme spürbar nach hinten und vermeidet vor allem den teuren Fall, bei dem Wasser bereits in Dämmung und Innenausbau steht.


Kontakt

Wenn Sie Ihr Dach regelmäßig kontrollieren lassen möchten, statt auf den nächsten Wasserfleck zu warten, stimmen wir einen passenden Turnus mit Ihnen ab. Nennen Sie uns Objektart, Dachgröße und die vorhandene Zugangssituation. Wir vereinbaren einen ersten Termin, nehmen den Zustand auf, beheben Kleinigkeiten direkt und sagen Ihnen anschließend klar, welche Intervalle bei Ihrem Objekt sinnvoll sind.


Telefon: 0911 / 54 02 60 77

E-Mail: info@hbsbau.com


FAQ


Worin unterscheidet sich Wartung von einer Reparatur?

Wartung ist vorbeugend und planbar, Reparatur ist die Reaktion auf einen bereits eingetretenen Schaden. Beim Wartungsgang halten wir die Entwässerung frei, kontrollieren Anschlüsse und Durchdringungen und schließen Kleinigkeiten sofort, solange sie klein sind. Eine Reparatur beginnt dagegen mit der Suche nach der Ursache, betrifft häufig bereits durchfeuchtete Bauteile und verursacht Folgekosten im Innenraum. Der finanzielle Abstand zwischen beiden Fällen ist der eigentliche Grund, warum sich Wartung rechnet.


Braucht es einen festen Turnus oder genügt eine Kontrolle nach Bedarf?

Nach Bedarf bedeutet in der Praxis meist: erst dann, wenn etwas passiert ist. Ein fester Rhythmus ist deshalb sinnvoller, üblicherweise zweimal im Jahr. Bei Objekten mit Baumbestand in der Nähe, mit Küchen- oder Prozessabluft auf dem Dach oder mit häufigen Wartungsarbeiten an Anlagentechnik sind kürzere Abstände angebracht, weil dort mehr Schmutz anfällt und mehr Personen die Fläche betreten. Den passenden Turnus legen wir nach der ersten Begehung gemeinsam fest.


Was ist im Winter zu beachten, etwa bei Schnee auf der Fläche?

Schnee selbst ist bei tragfähiger Konstruktion in aller Regel unkritisch, problematisch wird die Kombination aus Tauwasser und vereisten Abläufen. Wenn tagsüber Schmelzwasser entsteht und nachts an den Einläufen gefriert, staut sich Wasser auf der Fläche. Deshalb gehört im Winter vor allem die Entwässerung kontrolliert. Vom eigenmächtigen Freischaufeln mit harten Werkzeugen raten wir ab, weil dabei mehr Schaden an der Abdichtung entsteht als durch die Schneelast selbst.

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