Garagenbodenbeschichtung in Pegnitz auf einem Boden mit Rissen
Fast jede ältere Bodenplatte hat Risse. Manche sind harmlos und stammen aus dem Schwinden des Betons, andere gehen durch die ganze Platte und bewegen sich mit der Temperatur. Der Unterschied entscheidet darüber, wie sie behandelt werden. Wird ein arbeitender Riss einfach überbeschichtet, zeichnet er sich innerhalb eines Jahres wieder ab, und die neue Fläche ist an dieser Stelle offen.
Schwindrisse und arbeitende Risse unterscheiden
Schwindrisse sind meist fein, verlaufen unregelmäßig und bewegen sich nicht mehr. Sie entstehen in den ersten Monaten nach dem Betonieren. Arbeitende Risse verlaufen häufig geradlinig, gehen durch die Platte und verändern ihre Breite mit der Temperatur. Wir beurteilen das nach Verlauf, Breite und Randbild und öffnen im Zweifel eine Stelle, um zu sehen, wie tief der Riss reicht.
Wie ein Riss fachgerecht geschlossen wird
Wir schneiden ihn auf, saugen ihn aus und verfüllen ihn mit einem Reaktionsharz, das in die Flanken einzieht und den Beton kraftschlüssig wieder verbindet. Bei arbeitenden Rissen setzen wir zusätzlich quer eingelegte Dübel, damit sich die Plattenteile nicht gegeneinander bewegen. Anschließend wird die Stelle abgestreut, sodass die folgende Beschichtung darauf haftet.
Bewegungsfugen bleiben Fugen
Wo eine Platte planmäßig geteilt ist, wird die Fuge nicht geschlossen. Sie nimmt die Längenänderung auf, und wird sie starr überzogen, sucht sich die Bewegung eine andere Stelle und reißt die Fläche dort auf. Wir arbeiten solche Fugen mit einem dehnfähigen Profil oder einer elastischen Verfüllung aus und führen die Beschichtung sauber an die Flanken heran.
Wenn die Platte sich gesetzt hat
Manchmal steckt hinter einem Riss nicht der Beton, sondern der Untergrund. Ist das Erdreich unter der Platte nachgesackt, entstehen Höhenversätze zwischen den Rissufern. Eine Beschichtung löst das nicht, und wir sagen das offen. In solchen Fällen gehört der Bereich unterfüttert oder die Platte in diesem Abschnitt erneuert, bevor überhaupt über eine Oberfläche gesprochen wird.
Was nach der Behandlung sichtbar bleibt
Ein verharzter Riss bleibt unter einer dünnen Beschichtung meist als feine Linie erkennbar, weil sich der Untergrund dort anders verhält. Bei einer dickeren Schicht mit Einstreuung verschwindet er optisch. Wir sagen vorher, was zu erwarten ist, damit niemand nach der Ausführung überrascht ist. Für die Funktion spielt die sichtbare Linie keine Rolle, die Fläche ist geschlossen.
Kontakt
Wenn Ihr Garagenboden in Pegnitz Risse zeigt und Sie ihn beschichten lassen wollen, sehen wir uns die Risse an und beurteilen, ob sie noch arbeiten. Sie bekommen ein Angebot, in dem die Rissbehandlung als eigene Position steht, mit Angabe der laufenden Meter. Melden Sie sich für einen Termin.
Telefon: 0911 / 54 02 60 77
E-Mail: info@hbsbau.com
FAQ
Muss jeder Riss behandelt werden?
Nicht jeder, aber jeder muss beurteilt werden. Feine Schwindrisse ohne Bewegung werden bei der Beschichtung mit überarbeitet und brauchen keine eigene Behandlung. Risse, die durch die Platte gehen oder sich bewegen, gehören verharzt und gegebenenfalls verdübelt. Der Unterschied lässt sich an Verlauf und Randbild erkennen, im Zweifel öffnen wir eine Stelle.
Zeichnet sich ein Riss später wieder ab?
Wenn er fachgerecht kraftschlüssig geschlossen wurde, bewegt er sich nicht mehr und tritt nicht wieder auf. Sichtbar bleiben kann er unter einer dünnen Schicht als feine Linie, das ist ein optischer Punkt und kein Mangel. Wird ein arbeitender Riss dagegen nur überbeschichtet, kommt er als offene Stelle zurück, meist innerhalb des ersten Jahres.
Was kostet die Rissbehandlung zusätzlich?
Sie wird nach laufenden Metern abgerechnet und ist bei üblichen Garagen ein überschaubarer Posten. Aufwendiger wird es bei arbeitenden Rissen mit Verdübelung. Wir nehmen die Risse bei der Besichtigung auf und weisen die Menge im Angebot aus, damit der Umfang vorher feststeht und nicht als Nachtrag auftaucht.

