Garagenbodenbeschichtung in Pegnitz für einen Boden, dessen Untergrund stimmt
Wir bringen Garagenböden in Pegnitz auf einen Untergrund, der die Beschichtung wirklich trägt, statt sie nach kurzer Zeit wieder abzustoßen. Im hügeligen Übergang zur Fränkischen Schweiz und zur Frankenalb treffen wir auf ganz unterschiedliche Böden, von der frischen Bodenplatte bis zum jahrzehntealten Beton mit Vorgeschichte. Was sie eint, ist eine einfache Wahrheit: Eine Beschichtung ist nur so gut wie der Untergrund darunter. Deshalb investieren wir die meiste Sorgfalt in das, was man am Ende nicht mehr sieht, nämlich in die Beurteilung und Aufbereitung des Betons.
Was wir am Untergrund prüfen, bevor wir entscheiden
Bevor wir über den Aufbau reden, machen wir uns ein genaues Bild vom Beton. Wir klopfen die Fläche ab, um Hohlstellen zu finden, prüfen mit einem Ritztest die Festigkeit der Oberfläche und sehen nach, ob sie sandet oder fest sitzt. Risse, abgeplatzte Kanten und alte Anstriche notieren wir, ebenso Feuchteflecken und Verfärbungen. Erst dieses klare Bild sagt uns, welche Vorbereitung nötig ist und welches System passt. Wer diesen Schritt überspringt, beschichtet ins Blaue und wundert sich später über Ablösungen. Wir entscheiden auf Grundlage dessen, was wir tatsächlich vorfinden.
Sandende und mürbe Schichten müssen restlos herunter
Eine häufige Schwachstelle ist die oberste Betonschicht, die mit der Zeit mürbe wird und sandet. Eine Beschichtung darauf hält nur so lange, bis diese lockere Schicht abreißt, und nimmt die neue Lage gleich mit. Deshalb tragen wir alles Lose ab, bis wir auf festen, tragfähigen Beton stoßen. Mit Strahlen oder Fräsen entfernen wir die geschlossene Zementhaut und schaffen ein offenporiges Profil, in dem sich die Grundierung verankert. Was schwach ist, kommt weg, ohne Kompromiss. Nur auf einem festen Kern kann die Beschichtung den Verbund eingehen, der sie dauerhaft hält.
Risse und Hohlstellen kraftschlüssig instand setzen
Risse sind kein kosmetisches Problem, sondern arbeiten unter der Oberfläche weiter und zeichnen sich sonst durch jede neue Schicht hindurch. Wir öffnen sie, reinigen sie und verfüllen sie kraftschlüssig mit Harz, größere und bewegliche Risse zusätzlich mit eingelegten Klammern, die ein Weiterreißen verhindern. Hohlstellen, bei denen sich der Beton bereits gelöst hat, arbeiten wir aus und bauen sie mit geeignetem Mörtel wieder auf. So entsteht eine durchgehend feste, geschlossene Fläche. Erst wenn der Untergrund in sich stabil ist, hat es Sinn, ihn zu beschichten, und genau diese Reihenfolge halten wir ein.
Restfeuchte messen, bevor die erste Schicht kommt
Feuchte ist der unsichtbare Gegner jeder Beschichtung. Bindet das Harz auf zu feuchtem Beton ab, gelingt keine saubere Verbindung, und der Dampfdruck aus dem Untergrund drückt die Schicht später blasenförmig hoch. Gerade bei Bodenplatten ohne durchgehende Abdichtung steigt Feuchte aus dem Erdreich nach. Wir messen die Restfeuchte deshalb vor dem Grundieren und wählen das System danach aus. Liegt sie zu hoch, setzen wir eine dampfdruckausgleichende Grundierung ein, die den Aufbau absichert. Dieser Messschritt ist die Versicherung dagegen, dass die Fläche später nicht von unten unterwandert wird.
Klar geplante Ausführung auf dem vorbereiteten Untergrund
Steht der Untergrund fest, tragfähig und richtig vorbereitet da, folgt der Aufbau in festen Schritten. Auf die Grundierung kommen Beschichtung und Versiegelung, jeweils erst, wenn die darunterliegende Lage ausreichend reagiert hat. Die Aushärtezeiten und die Freigabe zum Begehen und Befahren nennen wir Ihnen vorab. Bei einer üblichen Garage in Pegnitz sind wir in wenigen Arbeitstagen durch. Übergeben wird die Fläche sauber und gebrauchsfertig. Weil das Fundament der Arbeit stimmt, müssen Sie sich um Ablösungen oder Nacharbeiten keine Sorgen machen.
Kontakt
Wir kommen zu Ihnen nach Pegnitz, prüfen den Untergrund Ihres Garagenbodens gründlich und sagen Ihnen ehrlich, welche Vorbereitung und welcher Aufbau nötig sind. Rufen Sie uns an oder schreiben Sie kurz, dann vereinbaren wir einen Termin und Sie erhalten ein klares Angebot.
Telefon: 0911 / 54 02 60 77
E-Mail: info@hbsbau.com
FAQ
Woran erkenne ich, ob mein Untergrund überhaupt beschichtbar ist?
Das lässt sich nur durch eine Prüfung vor Ort zuverlässig sagen. Wichtige Hinweise sind, ob die Oberfläche sandet, ob beim Abklopfen Hohlstellen klingen und wie tief Risse reichen. Auch die Restfeuchte spielt eine Rolle. Solange der Beton im Kern tragfähig ist, lässt er sich fast immer mit der richtigen Vorbereitung beschichten. Erst wenn das Gefüge großflächig zerstört ist, muss man weiter ausholen. Wir machen die nötigen Tests und sagen Ihnen klar, woran wir sind.
Was passiert, wenn der Untergrund nicht richtig vorbereitet wird?
Dann scheitert die Beschichtung, egal wie gut das Material ist. Auf einer glatten, sandenden oder feuchten Fläche findet die Grundierung keinen Halt, und die Schicht löst sich nach kurzer Zeit, blättert ab oder wirft Blasen. Risse zeichnen sich durch und reißen erneut auf. Die scheinbar gesparte Zeit bei der Vorbereitung rächt sich also schnell und teuer. Genau deshalb legen wir den Schwerpunkt auf diesen unsichtbaren Teil der Arbeit, denn dort entscheidet sich die Haltbarkeit.
Können Sie auch einen schon mehrfach gestrichenen Boden noch retten?
In vielen Fällen ja. Alte Anstriche und Beschichtungen prüfen wir auf ihre Haftung. Sitzt eine alte Schicht noch fest, kann sie als Untergrund taugen, nachdem wir sie angeschliffen haben. Löst sie sich dagegen oder liegt nur lose auf, tragen wir sie vollständig ab und beginnen auf dem nackten Beton von vorn. Mehrere übereinanderliegende, schlecht haftende Schichten sind kein Hindernis, sie müssen nur sauber entfernt werden. Wir prüfen das mit Haftproben und entscheiden danach, was sinnvoll ist.

