Schwabach ist eine Stadt der kleinen und mittleren Betriebe. Metallverarbeitung, Werkstätten, Zulieferer und das Handwerk sitzen hier häufig in Hallen, die seit Jahrzehnten in Betrieb sind, und die Böden sehen entsprechend aus. Dazu kommen die Tiefgaragen der Wohnanlagen im Stadtgebiet und an den Rändern Richtung Wolkersdorf und Limbach.
Wir beschichten diese Flächen und legen den Aufbau nach der tatsächlichen Belastung aus. Was täglich auf dem Boden passiert, entscheidet über Schichtdicke, Harzsystem und Abstreuung.
Industriebodenbeschichtung für Werkstatt und Fertigung
In Metall- und Werkstattbetrieben kommt zur mechanischen Belastung die chemische dazu. Kühlschmierstoffe, Öl, Späne und Reinigungsmittel greifen eine ungeeignete Beschichtung an, und das oft genau dort, wo ohnehin am meisten gefahren wird. Wir fragen deshalb nach Staplertyp und Radlast, nach den Stoffen, die auf die Fläche gelangen können, und nach der Reinigungstechnik, bevor wir ein System vorschlagen.
Rund um Maschinenstandflächen
An Maschinenfüßen und Sockeln arbeiten wir bis dicht an die Standfläche heran. Dort löst sich eine Beschichtung zuerst, weil Erschütterung und Punktlast zusammenkommen. Wie der Untergrund dafür hergestellt wird, steht ausführlich auf der Seite zur Untergrundvorbereitung in Schwabach.
Tiefgaragenbeschichtung in den Wohnanlagen
Unter einer Wohnanlage hängt die Ausführung nicht nur an der Technik. Die Stellplätze müssen weitgehend nutzbar bleiben, und der Beschluss der Eigentümergemeinschaft braucht ein Angebot, das sich in der Versammlung vertreten lässt. Technisch prüfen wir Haftzugfestigkeit, Restfeuchte und vorhandene Altschichten und entscheiden danach zwischen starrem und rissüberbrückendem Aufbau. Der Hauptangriff auf den Beton kommt auch hier vom Tausalz, das die Fahrzeuge im Winter mit hereinbringen.
Parkdeck und Tiefgaragensanierung, wenn der Beton schon offen liegt
Platzt an Stützen oder Untersichten Beton ab, ist der Schaden bereits am Stahl angekommen. Dann wird bis auf tragfähigen Beton geöffnet, die Bewehrung ringsum freigelegt, entrostet und mit Korrosionsschutz versehen, bevor mit Systemmörtel reprofiliert wird. Das ist Betonsanierung und gehört vor die Beschichtung, nicht darunter.
Garagenbeschichtung für Einzel- und Sammelgaragen
In der Garage steht das Auto im Winter mit Salzwasser unter den Radläufen, und das zieht in den offenporigen Beton. Wir schleifen an, arbeiten Risse und Ausbrüche auf und ziehen die Beschichtung an den Wänden ein Stück hoch, damit am Rand kein offener Anschluss bleibt. An Torschwelle und Einfahrt achten wir auf das Gefälle, sonst steht das Wasser genau dort, wo es am meisten schadet.
Balkone und Laubengänge im Wohnungsbestand
Auf Balkonen und Laubengängen verbindet ein Flüssigkunststoffsystem Abdichtung und Nutzschicht in einem Aufbau. Entscheidend sind die Ränder: Türanschluss, Aufkantung, Geländerbefestigung und Tropfkante. Mehr dazu auf den Seiten zur Balkonsanierung in Schwabach und zu den Abdichtungen in Schwabach.
Mineralische Bodenbeschichtungen bei Restfeuchte im Untergrund
In älteren Hallen ohne Sperrschicht steigt Feuchtigkeit von unten nach. Ein Reaktionsharz verträgt das nicht, ein mineralisches System schon, weil es diffusionsoffen bleibt. Entscheidend sind Schichtdicke und Nachbehandlung: Trocknet die Oberfläche zu schnell aus, reißt sie netzartig auf.
Markierungsarbeiten für Wege, Zonen und Stellplätze
Eine Markierung hält nur, wenn sie zum System darunter passt. Je nach Beanspruchung arbeiten wir sie ein oder setzen sie auf, und dort, wo Stapler wenden, mit widerstandsfähigerem Material. Die Aufteilung gehen wir vorher gemeinsam ab, weil sie auf dem Papier oft anders aussieht als im Betrieb.
Mit einem Wartungsvertrag bleibt der kleine Schaden klein
In abgestimmten Abständen gehen wir über die Fläche, prüfen Fugen, Anschlüsse, Entwässerung, Rissbilder und die Fahrspuren und melden, was sich verändert hat. Eine offene Stelle von heute ist an einem Tag geschlossen. Dieselbe Stelle nach zwei weiteren Wintern ist ein Sanierungsabschnitt mit Sperrung und Terminplan.
So läuft ein Auftrag bei uns ab
Besichtigung vor Ort
Wir sehen uns die Fläche an, klopfen Verdachtsstellen ab, prüfen Entwässerung und Gefälle und fragen nach der Nutzung. Das kostet nichts und dauert je nach Größe eine gute Stunde.
Prüfung des Untergrunds
Haftzugfestigkeit, Restfeuchte und der Zustand vorhandener Schichten werden gemessen und nicht geschätzt. Erst danach steht fest, welcher Aufbau möglich ist und welche Vorarbeiten dazugehören.
Angebot mit einzelnen Positionen
Vorarbeiten, Beschichtung, Fugen, Markierung und Nebenleistungen weisen wir getrennt aus, ohne Sammelposten. Bei einer Eigentümergemeinschaft ist das die Fassung, die sich in der Versammlung durchgehen lässt.
Ausführung in Abschnitten
Größere Flächen teilen wir so ein, dass Zufahrten, Tore und ein Teil der Stellplätze nutzbar bleiben. Freigabezeiten nennen wir vorher, damit niemand zu früh auf eine noch weiche Schicht fährt.
Übergabe
Wir gehen die Fläche gemeinsam ab und übergeben die Angaben zu Pflege und Reinigung. Auf Wunsch schließt sich die regelmäßige Kontrolle an.
Weitere Leistungen in Schwabach
Häufig hängt eine Bodenfläche mit anderen Arbeiten am selben Objekt zusammen. Wir übernehmen in Schwabach auch Sanierungsarbeiten, Verputzarbeiten und die Arbeiten als Maler. Einen Überblick gibt die Seite Leistungen in Schwabach.
Kontakt
Ob Werkstatt, Halle, Tiefgarage oder Garage: Wir sehen uns die Fläche in Schwabach an, prüfen den Untergrund und sagen Ihnen, welcher Aufbau darauf gehört und welcher nicht. Auch dann, wenn die ehrliche Antwort lautet, dass zuerst saniert werden muss. Von unserem Standort in Nürnberg sind wir in einer knappen halben Stunde bei Ihnen.
Telefon: 0911 / 54 02 60 77
E-Mail: info@hbsbau.com
FAQ
Verträgt die Beschichtung Kühlschmierstoffe und Öl?
Das hängt am gewählten Harz. Epoxidharze sind gegen die meisten Öle und Kühlschmierstoffe beständig, gegen bestimmte Lösemittel und Säuren dagegen nicht. Deshalb fragen wir konkret nach den Stoffen, die bei Ihnen im Einsatz sind, und prüfen die Beständigkeit, bevor wir ein System vorschlagen. Wo es kritisch wird, planen wir eine beständigere Ausführung nur für diesen Bereich ein, statt die ganze Halle teurer zu machen.
Müssen die Maschinen für die Beschichtung raus?
Nicht zwingend alle, aber die Fläche muss zugänglich sein. Wo eine Maschine stehen bleibt, arbeiten wir bis dicht an ihre Standfläche heran. Lässt sie sich versetzen oder kurz freiräumen, bearbeiten wir auch den Bereich darunter, was gerade dort sinnvoll ist, wo der Boden am stärksten beansprucht wird. Was sich bewegen lässt und was bleibt, teilen wir vorher gemeinsam ein.
Wie lange ist die Tiefgarage während der Arbeiten gesperrt?
Nie vollständig, wenn sich die Fläche aufteilen lässt. Wir arbeiten abschnittsweise, sodass Zufahrt und ein Teil der Stellplätze nutzbar bleiben. Je Abschnitt ist die Fläche meist nach einem Tag begehbar und nach etwa einer Woche voll befahrbar, bei Kälte länger. Den Plan stimmen wir vorher mit der Verwaltung ab, damit die Bewohner rechtzeitig wissen, wann sie umparken müssen.

