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Kellersanierung in Bamberg

Kellersanierung in Bamberg für Sandsteinhäuser am Wasser

Bamberg ist auf sieben Hügeln und am Wasser der Regnitz gebaut, und ein Großteil der historischen Substanz besteht aus dem regionaltypischen Sandstein. Dieser Stein ist schön und langlebig, aber von Natur aus offenporig und saugt Feuchtigkeit besonders bereitwillig auf. In der Inselstadt kommt der hohe Grundwasserstand am Fluss hinzu. Wir kennen diese Kombination aus durstigem Stein und nahem Wasser und richten die Sanierung darauf aus. Wir trocknen das Mauerwerk, dichten es passend ab und sorgen dafür, dass der Keller dauerhaft trocken bleibt.


Wir verstehen, wie Sandstein und Wasser zusammenwirken

Sandstein verhält sich anders als Ziegel oder fester Bruchstein, deshalb beginnen wir mit einer genauen Untersuchung. Wir messen, wie tief die Feuchte ins Mauerwerk gezogen ist, prüfen den alten Putz auf Salze und beurteilen, ob das Wasser über das Fundament aufsteigt oder in Flussnähe von außen drückt. Der offenporige Stein nimmt Feuchte schnell auf und gibt sie nur langsam wieder ab, was eine eigene Herangehensweise verlangt. Erst wenn wir verstehen, wie das Wasser durch diese Wände wandert, legen wir das Verfahren fest, das wirklich greift.


Mit dem Sandstein arbeiten, nicht gegen ihn

Offenporiges Sandsteinmauerwerk verträgt keine dichten, dampfsperrenden Schichten, denn die würden die aufgenommene Feuchte einschließen und den Stein von innen zerstören. Wir arbeiten deshalb konsequent mit mineralischen, kalkverträglichen Systemen, die sich mit dem Stein verbinden und ihm zugleich einen Weg zum Abtrocknen lassen. Gegen aufsteigende Feuchte bringen wir eine Horizontalsperre ein, die Flächen dichten wir atmungsoffen ab. Diese Materialwahl ist bei Bamberger Sandstein nicht nebensächlich, sondern entscheidend, denn der falsche Aufbau würde die wertvolle Substanz schneller schädigen als die Feuchte selbst.


In Flussnähe gegen drückendes Wasser ausgelegt

In der Inselstadt und den flussnahen Lagen steht das Grundwasser oft hoch und kann nach nassen Phasen oder höherem Regnitzpegel ansteigen, sodass es von außen gegen die Wand drückt. Dann reicht ein einfacher Feuchteschutz nicht. Wo wir die Außenwand freilegen können, dichten wir mit belastbaren Systemen gegen drückendes Wasser ab und führen es, wo möglich, über eine Drainage kontrolliert ab. Ist das Aufgraben in der dichten Altstadt nicht machbar, arbeiten wir von innen mit einem Aufbau, der dem Druck standhält. Wir legen die Abdichtung immer auf die tatsächliche Wasserlage aus.


Atmender Sanierputz für eine trockene, gesunde Wand

Den salzbelasteten Altputz tragen wir vollständig ab, weil der offenporige Sandstein über die Jahre viel Feuchte und Salz eingelagert hat und beides im alten Putz sitzt. Auf das freigelegte, gesunde Mauerwerk bringen wir einen mineralischen Sanierputz auf, der zur Bauweise passt. Sein Porenraum lässt Restfeuchte verdunsten und bindet Salze, statt sie an die Oberfläche zu drücken. So bleibt die Wand offen und trocken, der modrige Geruch verschwindet, und es bilden sich keine neuen Ausblühungen. Der Sandstein bekommt einen Aufbau, der ihn atmen lässt und schützt.


Werterhalt im Weltkulturerbe von langer Wirkung

Die Bamberger Altstadt gehört zum Weltkulturerbe, und ein Haus in dieser Lage trägt einen Wert, der weit über das einzelne Gebäude hinausgeht. Dieser Wert hängt am Zustand der Substanz, und die beginnt unten, am Sandsteinfundament und im Keller. Bleibt Feuchte im offenporigen Stein, wandert sie nach oben und greift mit der Zeit Putz, Holz und Wohnräume an. Wir sichern diese Grundlage und stoppen den Schaden, bevor er die wertvolle Substanz durchdringt. Für ein Haus im historischen Bamberg ist diese Arbeit am Fundament eine Investition, die den Charakter über Generationen erhält.


Kontakt

Wenn der Keller Ihres Sandsteinhauses feucht ist, die Wände im unteren Bereich abblättern oder Sie wegen der Flussnähe von vornherein sichergehen wollen, lohnt sich ein genauer Blick, bevor der Schaden die Substanz erreicht. Wir kommen zu Ihnen, prüfen das Mauerwerk vor Ort, messen die Feuchte und sagen Ihnen ehrlich, was nötig ist und was der Sandstein verträgt. Rufen Sie uns an oder schreiben Sie uns kurz, dann vereinbaren wir einen Termin in Bamberg und Umgebung und besprechen alles in Ruhe.


Telefon: 0911 / 54 02 60 77

E-Mail: info@hbsbau.com


FAQ


Warum ist Sandstein so anfällig für Feuchtigkeit im Keller?

Sandstein ist von Natur aus offenporig und saugt Wasser regelrecht auf wie ein Schwamm. Er nimmt Feuchte schnell auf, gibt sie aber nur langsam wieder ab, sodass sie sich über die Jahre tief im Mauerwerk anreichert. Mit der aufgenommenen Feuchte wandern auch Salze in den Stein, die ihn von innen angreifen. Genau deshalb braucht ein Sandsteinkeller eine durchdachte Trockenlegung und atmungsoffene Materialien, die dem Stein erlauben, abzutrocknen, statt die Feuchte einzuschließen und den Schaden zu verschlimmern.


Verträgt der historische Sandstein eine moderne Abdichtung?

Nur mit den richtigen Materialien. Dichte, dampfsperrende Systeme sind für offenporigen Sandstein ungeeignet, weil sie die Feuchte im Stein einschließen und ihn von innen zerstören. Wir arbeiten deshalb mit mineralischen, kalkverträglichen Abdichtungen und atmungsaktivem Sanierputz, die sich mit dem Stein verbinden und ihm einen Weg zum Abtrocknen lassen. Richtig aufeinander abgestimmt halten diese Systeme die Wand trocken, ohne die wertvolle Substanz zu gefährden. Diese Verträglichkeit prüfen wir bei jedem Sandsteinmauerwerk vor der Ausführung sorgfältig.


Spielt die Nähe zur Regnitz für meinen Keller eine Rolle?

In der Inselstadt und den flussnahen Lagen durchaus. Dort steht das Grundwasser oft höher und kann bei höherem Pegel oder nach langen Regenphasen ansteigen, sodass es von außen gegen die Kellerwand drückt. Beim ohnehin saugfähigen Sandstein verstärkt das die Feuchtebelastung erheblich. Wir prüfen vor Ort, wie hoch und wie schwankend das Grundwasser auf Ihrem Grundstück ist, und legen die Abdichtung darauf aus. So bleibt der Keller auch bei höherem Wasserstand trocken, und der Sandstein nimmt nicht ständig neues Wasser auf.

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