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Kellersanierung in Regensburg

Kellersanierung in Regensburg für die Altstadt am Zusammenfluss

Regensburg gehört zu den am besten erhaltenen mittelalterlichen Städten Europas, und seine Altstadt liegt dort, wo Donau, Naab und Regen zusammentreffen. Beides prägt die Keller. Unter den steinernen Bürgerhäusern und Patriziertürmen liegen Gewölbe aus massivem Mauerwerk ohne durchgehende Sperrschicht, und die Nähe gleich mehrerer Flüsse sorgt in vielen Lagen für hohes Grundwasser. Wir kennen diese Verbindung aus historischer Substanz und Wasserdruck und richten die Sanierung darauf aus. Wir trocknen das Mauerwerk, dichten es passend ab und machen aus einem feuchten Keller wieder einen trockenen, brauchbaren Raum.


Wir prüfen historische Substanz und Wasserlage zugleich

Bei einem Regensburger Altstadthaus reicht es nicht, nur eine Ursache zu betrachten, oft wirken mehrere zusammen. Wir messen, wie tief die Feuchte ins Mauerwerk gezogen ist, prüfen den alten Putz auf Salze und beurteilen, ob das Wasser über das Fundament aufsteigt oder in Flussnähe von außen drückt. In der dichten Altstadt mit ihren tiefen, alten Gewölbekellern können beide Belastungen gleichzeitig auftreten. Diese Doppelbelastung zu erkennen ist entscheidend, denn nur wenn wir das vollständige Bild kennen, legen wir einen Aufbau fest, der beiden Ursachen standhält.


Im historischen Bestand mit verträglichen Materialien arbeiten

Bei der oft denkmalgeschützten Substanz der Regensburger Altstadt darf nicht jedes Material verbaut werden, und das berücksichtigen wir von Anfang an. Wir arbeiten mit mineralischen, kalkverträglichen Systemen, die sich mit dem gewachsenen Mauerwerk verbinden, statt es abzuriegeln. Gegen aufsteigende Feuchte bringen wir eine Horizontalsperre ein, die Flächen dichten wir so ab, dass die Wand weiter atmen kann. Dichte, dampfsperrende Schichten wären falsch, weil sie die Feuchte im dicken Gewölbemauerwerk stauen und den Stein von innen schädigen würden. Unser Aufbau hält die Wand trocken und bleibt mit dem historischen Bestand vereinbar.


In Flussnähe gegen drückendes Wasser ausgelegt

Am Zusammenfluss von Donau, Naab und Regen steht das Grundwasser in vielen Lagen hoch und kann bei höheren Pegeln deutlich ansteigen, sodass es von außen gegen die Wand drückt. Dann reicht ein einfacher Feuchteschutz nicht. In der dichten Altstadt ist das Aufgraben von außen meist nicht möglich, deshalb arbeiten wir von innen mit einem Aufbau, der dem Druck standhält, also einer Horizontalsperre und einer belastbaren Flächenabdichtung gegen drückendes Wasser. Wo es das Grundstück doch zulässt, dichten wir von außen ab. Wir legen die Abdichtung immer auf die tatsächliche Wasserlage aus.


Atmender Sanierputz für einen trockenen Gewölbekeller

Den salzbelasteten Altputz tragen wir vollständig ab, weil das alte Gewölbemauerwerk über die Jahrhunderte viel Feuchte und Salz eingelagert hat und beides im Putz sitzt. Auf das freigelegte, gesunde Mauerwerk bringen wir einen mineralischen Sanierputz auf, der zur historischen Bauweise passt. Sein Porenraum lässt Restfeuchte verdunsten und bindet Salze, statt sie an die Oberfläche zu drücken. So bleibt die Wand offen und trocken, der modrige Geruch verschwindet, und es bilden sich keine neuen Ausblühungen. Der alte Keller bekommt einen Aufbau, der seine Substanz schützt und ihn atmen lässt.


Werterhalt im Weltkulturerbe von langer Wirkung

Die Regensburger Altstadt gehört zum Weltkulturerbe, und ein Haus in dieser Lage trägt einen Wert, der weit über das einzelne Gebäude hinausgeht. Dieser Wert hängt am Zustand der Substanz, und die beginnt unten, im alten Gewölbekeller und am Fundament. Bleibt Feuchte im Mauerwerk, wandert sie nach oben und greift mit der Zeit Putz, Holz und Wohnräume an. Wir sichern diese Grundlage und stoppen den Schaden, bevor er die wertvolle Substanz durchdringt. Für ein Haus im historischen Regensburg ist diese Arbeit am Fundament eine Investition, die den Charakter über Generationen erhält.


Kontakt

Wenn der Keller Ihres Altstadthauses feucht ist, die Wände im unteren Bereich abblättern oder Sie wegen der Flussnähe von vornherein sichergehen wollen, lohnt sich ein genauer Blick, bevor der Schaden die Substanz erreicht. Wir kommen zu Ihnen, prüfen das Gewölbemauerwerk vor Ort, messen die Feuchte und sagen Ihnen ehrlich, was nötig ist und was die historische Substanz verträgt. Rufen Sie uns an oder schreiben Sie uns kurz, dann vereinbaren wir einen Termin in Regensburg und Umgebung und besprechen alles in Ruhe.


Telefon: 0911 / 54 02 60 77

E-Mail: info@hbsbau.com


FAQ


Können bei meinem Altstadthaus aufsteigende Feuchte und Grundwasser zugleich auftreten?

In der Regensburger Altstadt ist das nicht selten. Die alten Gewölbekeller haben keine Sperrschicht, sodass Feuchte über das Fundament aufsteigt, und durch die Nähe gleich mehrerer Flüsse kann zusätzlich Grundwasser von außen gegen die Wand drücken. Beide Ursachen verlangen eine eigene Antwort, und nur wenn man beide erkennt, hält die Sanierung. Wir prüfen deshalb vor Ort genau, welche Belastungen zusammenwirken, und legen einen Aufbau fest, der sowohl die aufsteigende Feuchte als auch das drückende Wasser zuverlässig in den Griff bekommt.


Verträgt ein alter Gewölbekeller eine moderne Abdichtung?

Nur mit den richtigen Materialien. Dichte, dampfsperrende Systeme sind für die dicken alten Gewölbewände ungeeignet, weil sie die Feuchte stauen und den Stein von innen schädigen. Wir arbeiten deshalb mit mineralischen, kalkverträglichen Abdichtungen und atmungsaktivem Sanierputz, die sich mit dem gewachsenen Mauerwerk verbinden und ihm zugleich einen Weg zum Abtrocknen lassen. Richtig aufeinander abgestimmt halten diese Systeme die Wand trocken, ohne ihre historische Substanz zu gefährden. Diese Verträglichkeit prüfen wir bei jedem alten Mauerwerk vor der Ausführung sorgfältig.


Lässt sich der Keller trockenlegen, wenn von außen kein Aufgraben möglich ist?

Ja, und in der dichten Regensburger Altstadt ist das sogar der Normalfall, weil Nachbargebäude, Gassen und Leitungen das Freilegen unmöglich machen. Wir arbeiten dann konsequent von innen, mit einer Horizontalsperre gegen aufsteigende Feuchte und einer belastbaren Flächenabdichtung, die auch dem Druck von außen standhält. Entscheidend ist, dass der Aufbau zur tatsächlichen Wasserbelastung passt. Richtig ausgeführt hält eine solche Innenabdichtung den Keller auch in flussnaher Altstadtlage zuverlässig trocken, ohne dass wir die historische Außenwand freilegen müssen.

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