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Kellersanierung in Regensburg

Feuchte Kellerwände in Regensburg, die gar nicht von außen kommen

Nicht jeder nasse Keller hat ein Abdichtungsproblem. Sehr oft ist es umgekehrt. Die Wand ist dicht, aber die Luft bringt das Wasser mit. Warme Sommerluft trifft im Keller auf kühles Mauerwerk, kühlt ab und gibt ihre Feuchte an der Oberfläche ab. Wir messen das nach, bevor irgendjemand aufgräbt, weil eine Abdichtung gegen Kondensat nichts ausrichtet und trotzdem viel Geld kostet.


Warum Lüften im Sommer den Keller nasser macht

Im Juli trägt Außenluft eine hohe absolute Feuchte. Fällt sie im Keller von zwanzig auf zwölf Grad, kann sie einen großen Teil davon nicht mehr halten und schlägt sich an Wand und Boden nieder. Wer bei Hitze das Kellerfenster aufreißt, führt dem Raum also Wasser zu. Wir erklären Ihnen den Zusammenhang und zeigen an Ihren Räumen, woran Sie das im Alltag erkennen.


Messen statt raten

Wir arbeiten mit Datenloggern, die über einige Tage Temperatur und Luftfeuchte innen und außen aufzeichnen, und messen zusätzlich die Feuchte im Baustoff selbst. Erst der Vergleich zeigt, ob das Wasser aus der Wand kommt oder aus der Luft. Bei Bauteilfeuchte sind die Werte tief im Mauerwerk hoch, bei Kondensat nur an der Oberfläche. Diese Unterscheidung entscheidet über die gesamte Maßnahme.


Richtig lüften und wann das nicht mehr reicht

Die einfache Regel lautet, im Sommer nachts und in den frühen Morgenstunden zu lüften und tagsüber geschlossen zu halten, im Winter dagegen kurz und kräftig. Wo das im Alltag nicht klappt oder der Keller genutzt wird, bauen wir eine feuchtegeführte Lüftung ein, die selbst entscheidet, wann Außenluft hilft. Ein Entfeuchter allein bekämpft dabei nur das Symptom und läuft dauerhaft mit.


Oberflächen, die Kondensat vertragen

An Wänden, die regelmäßig betauen, hilft ein Aufbau, der Feuchte aufnimmt und wieder abgibt. Wir arbeiten mit mineralischen, kapillaraktiven Putzen statt mit dichten Anstrichen oder Kunststoffdämmplatten. Eine Latexfarbe auf einer kalten Kellerwand ist der sichere Weg zu Schimmel dahinter. Wo bereits Befall vorhanden ist, entfernen wir ihn fachgerecht, bevor der neue Aufbau kommt.


Bauteile, die den Keller zusätzlich auskühlen

Ungedämmte Kaltwasserleitungen, ein Kellerabgang ohne Tür und eine kalte Außenecke verstärken das Problem, weil sie einzelne Flächen unter die Temperatur des Raums drücken. Wir gehen den Keller danach durch, dämmen Leitungen, schließen Öffnungen und bringen die kalten Stellen auf ein unkritisches Niveau. Oft sind es diese Kleinigkeiten, die aus einem grenzwertigen Raum einen trockenen machen.


Kontakt

Wenn Ihre Kellerwände in Regensburg im Sommer nass werden und im Winter trocken sind, messen wir die Feuchte in Luft und Baustoff und sagen Ihnen, woher das Wasser wirklich kommt. Sie bekommen eine Empfehlung, die zur Ursache passt. Melden Sie sich bei uns.


Telefon: 0911 / 54 02 60 77

E-Mail: info@hbsbau.com


FAQ


Woran erkenne ich Kondensat gegenüber aufsteigender Feuchte?

Kondensat zeigt sich flächig und vor allem an kalten Außenecken, an Rohren und in Bodennähe entlang der Wand, und es tritt im Sommer auf. Aufsteigende Feuchte bildet dagegen einen waagerechten Rand mit Salzausblühungen, der über das Jahr an derselben Stelle bleibt und im Winter oft deutlicher wird. Beides kann zusammen vorkommen. Deshalb messen wir, statt nach dem Bild zu entscheiden.


Hilft ein Luftentfeuchter dauerhaft?

Er senkt die Luftfeuchte, solange er läuft, und ist als Übergangslösung sinnvoll. Als Dauerlösung ist er teuer im Betrieb und ändert nichts an der Ursache. Liefert die Wand tatsächlich Wasser nach, arbeitet das Gerät gegen einen Nachschub an, der nicht aufhört. Wir setzen Entfeuchter deshalb gezielt zur Trocknung nach einer Maßnahme ein und nicht als Ersatz für die Maßnahme.


Kann ich den Keller trotzdem als Lager nutzen?

Ja, wenn Luftfeuchte und Wandtemperatur stimmen. Was hineingehört, ist eine Frage der Empfindlichkeit. Papier, Textilien und Elektronik vertragen dauerhaft hohe Feuchte nicht, Werkzeug und Konserven schon. Wir sagen Ihnen nach der Messung, welches Niveau Ihr Keller erreicht und was sich damit lagern lässt. Häufig genügt eine gesteuerte Lüftung, um den Raum voll nutzbar zu machen.

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