Gegen kalte Füße im Erdgeschoss
Wenn der Boden im Erdgeschoss im Winter kalt bleibt, liegt das fast immer an der ungedämmten Kellerdecke. Darunter befindet sich ein unbeheizter Raum, und die Decke dazwischen ist bei Altbauten meist nur eine Betonplatte oder eine Gewölbedecke ohne jede Dämmung. Die Maßnahme dagegen ist einfach, weil von unten gearbeitet wird und niemand in der Wohnung darüber gestört wird. Für Mietobjekte ist das ein erheblicher Vorteil.

Der Aufbau und was ihn begrenzt
Im Regelfall werden Dämmplatten von unten an die Kellerdecke geklebt oder gedübelt. Der Arbeitsschritt ist unkompliziert, die Fläche ist meist in ein bis zwei Tagen fertig, und der Keller bleibt nutzbar.
Die Grenze setzt die Raumhöhe. Jeder Zentimeter Dämmung geht von der lichten Höhe ab, und in alten Kellern ist die ohnehin knapp. Wo Türen, Fenster oder Durchgänge das nicht zulassen, arbeiten wir mit dünneren Hochleistungsdämmstoffen, die bei geringerer Dicke eine vergleichbare Wirkung erreichen. Sie kosten mehr pro Quadratmeter, sind aber oft die einzige Möglichkeit, überhaupt zu dämmen.
Leitungen, Träger und Unterzüge
Der eigentliche Aufwand liegt selten in der Fläche, sondern in dem, was an der Decke hängt. Heizungsrohre, Wasserleitungen, Elektrotrassen, Lüftungskanäle, Träger und Unterzüge unterbrechen die Dämmebene und müssen einzeln umgangen oder mit eingedämmt werden.
Deshalb sehen wir uns vor dem Angebot an, wie stark die Decke belegt ist. Bei einem freien Kellerraum ist die Ausführung einfach, bei einer Decke voller Leitungen kann der Zuschnitt einen erheblichen Teil der Arbeitszeit ausmachen. Wo Rohre dicht unter der Decke liegen, ist es manchmal sinnvoller, sie mitzudämmen, weil sie sonst zu Wärmebrücken werden und im Sommer Kondensat bilden können.
Was in Tiefgaragen zusätzlich gilt
In Tiefgaragen und Sammelgaragen ist die Deckendämmung ein eigenes Thema, weil dort Brandschutzanforderungen greifen. Nicht jeder Dämmstoff, der in einem privaten Keller zulässig ist, darf dort eingesetzt werden, und häufig ist eine nichtbrennbare Ausführung erforderlich.
Für Wohnungsunternehmen und Eigentümergemeinschaften ist das der Punkt, an dem Angebote auseinandergehen. Wir benennen deshalb im Angebot, welches Material vorgesehen ist und welche Klassifizierung es hat. Die verbindliche Beurteilung, was in Ihrem Objekt gefordert ist, gehört zum Brandschutzkonzept und damit zu einem Fachplaner, nicht zu uns.
Was den Preis bestimmt
Die Fläche gibt die Größenordnung vor, den Ausschlag geben andere Punkte. Wie stark die Decke mit Leitungen belegt ist, weil daraus Zuschnitt und Handarbeit entstehen. Ob die Raumhöhe einen Standardaufbau zulässt oder ein teurerer Hochleistungsdämmstoff nötig ist. In welchem Zustand der Untergrund ist, denn lose Putzflächen oder Feuchtigkeit müssen vorher behandelt werden.
Und bei größeren Objekten die Frage, ob im laufenden Betrieb gearbeitet wird. In einer Tiefgarage, die während der Arbeiten weiter befahren wird, ist der Ablauf ein anderer als in einem leeren Keller.
Wo wir arbeiten
Wir dämmen oberste Geschossdecken in ganz Bayern und in den angrenzenden Regionen. Regelmäßig sind wir im Großraum Nürnberg tätig, dazu in Fürth, Erlangen, Ansbach, Bamberg und Regensburg. Weil diese Maßnahme meist an einem Tag erledigt ist, fahren wir auch weitere Strecken, wenn sich mehrere Objekte bündeln lassen.
Für Wohnungsunternehmen und Verwaltungen führen wir die Arbeiten regelmäßig als Paket über mehrere Gebäude aus. Wie sich die Maßnahme in eine größere Sanierung einfügt, steht auf unserer Seite zur Wärmedämmung. Ebenfalls schnell umzusetzen ist die Kellerdeckendämmung, die aufwendigste Maßnahme ist die Fassadendämmung.
Kontakt
Sagen Sie uns, wie groß die Kellerfläche ist, wie hoch der Raum und wie stark die Decke belegt ist. Damit lässt sich der Aufwand gut einschätzen.
Telefon: 0911 / 54 02 60 77
Email: info@hbsbau.com

Jonas Toni Hesselbacher
Geschäftsführer
Maler- und Lackierermeister
Tel.: 0911 / 54 02 60 77
